KulTourTreff Würzburg

Leitungsteam

Henriette von Waldenburg-Limpächer

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oder kultourtreff-wuerzburg [ at ] 49ontop.de

Liebe 49ontop-Freundinnen und -Freunde, liebe Kulturbegeisterte,

ich freue mich sehr über jede Anmeldung und jede Teilnahme an einer Veranstaltung. Wenn ihr euch für eine Teilnahme an einer Veranstaltung entschließt, meldet euch jedoch bitte zuverlässig, rechtzeitig und bindend an! Bei einer Absage an einer fest gebuchten Veranstaltung muss ich darauf bestehen, dass entweder von euch eine Ersatzperson gefunden oder aber der Veranstaltungspreis bezahlt wird.

Alle Veranstaltungen werden von mir geleitet. Veranstaltungen zwischendurch gibt es auf Anfrage, Mitglieder erhalten die Information per Rundschreiben.

Eure Henriette

Unsere Veranstaltungen:

    Sonntag, 8. März 2020: 250. Geburtstag von Ludwig van Beethoven – Besuch des Beethovenhauses in Bonn mit Matinee

    Der 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens wird 2020 als nationales und internationales Ereignis gefeiert. Dabei übernimmt die Stadt Bonn als Geburtsstadt des weltweit anerkannten Komponisten und als internationale Kulturstadt eine zentrale Rolle. Ludwig van Beethoven gilt als der meistgespielte klassische Komponist. Er war ein radikaler Künstler, der sich immer wieder neu erfunden hat, der die Grenzen der Musik erweiterte und die Gesellschaft in Frage stellte. Weltweit inspiriert er bis heute die Menschen.

    Wir werden in einer Matinee Daniel Hope,  Josephine Knight und Simon Crawford-Philips erleben und bei einer Führung durch das Beethovenhaus viel über das Leben von Beethoven hören und private Gegenstände bestaunen.

    Anmeldung bis 1. Februar 2020

    Donnerstag, 20. Februar 2020: Fantastische Frauen – Sonderausstellung in der Schirnkunsthalle in Frankfurt

    „Die SCHIRN betont nun erst­mals in einer großen Themen­aus­stel­lung den weib­li­chen Beitrag zum Surrea­lis­mus. Was die Künst­le­rin­nen von ihren männ­li­chen Kolle­gen vor allem unter­schei­det, ist die Umkehr der Perspek­tive: Oft durch Befra­gung des eige­nen Spie­gel­bilds oder das Einneh­men unter­schied­li­cher Rollen sind sie auf der Suche nach einem neuen weib­li­chen Iden­ti­täts­mo­dell. Auch mit dem poli­ti­schen Zeit­ge­sche­hen, der Lite­ra­tur sowie außer­eu­ro­päi­schen Mythen und Reli­gio­nen setz­ten sich die Surrea­lis­tin­nen in ihren Werken ausein­an­der. Mit rund 260 beein­dru­cken­den Gemäl­den, Papier­ar­bei­ten, Skulp­tu­ren, Foto­gra­fien und Filmen von 35 inter­na­tio­na­len Künst­le­rin­nen bildet die Ausstel­lung ein viel­fäl­ti­ges stilis­ti­sches und inhalt­li­ches Spek­trum ab.

    Neben berühm­ten Frauen wie Louise Bour­geois, Frida Kahlo oder Meret Oppen­heim sind zahl­rei­che unbe­kannte, aufre­gende Persön­lich­kei­ten wie Alice Rahon oder Kay Sage aus mehr als drei Jahr­zehn­ten surrea­lis­ti­scher Kunst zu entde­cken.“

    Anmeldung bis 10. Januar 2020

    Donnerstag, 30. Januar 2020: 100 Schätze aus 1000 Jahren – Fahrt nach Regensburg in das Haus der Bayerischen Geschichte

    „Einhundert spannende und hochrangige Exponate von Museen aus Bayern, Deutschland und Europa beleuchten in der Bayerischen Landesausstellung über ein Jahrtausend bayerische Geschichte zwischen dem 6. Jahrhundert und 1800. Die Besucherin / der Besucher geht zurück in alte Zeiten und erlebt historische Entwicklungen aus den bayerischen Regionen anhand ausgewählter Objekte, die alle eine eigene Geschichte erzählen und aufregende Einblicke in vergangene Zeiten ermöglichen. Der Bogen reicht von goldglänzenden Schätzen bis hin zum alltäglichen Objekt, das vieles über die Lebenswirklichkeiten in früheren Zeiten aussagen kann.“

    Wir werden in einer 90-minütigen Kombiführung die Landesausstellung kennenlernen sowie die Dauerausstellung.

    Anmeldung: bis Mittwoch, 1. Januar 2020

    Donnerstag, 9. Januar 2020: Inspiration Matisse – Fahrt nach Mannheim zu der Sonderausstellung „Matisse“

    „Die Kunsthalle Mannheim zeigt erstmals mit rund 100 ausgewählten Gemälden, Plastiken und grafischen Arbeiten die eindrucksvolle Entwicklung von Matisse als eines „Künstlers für Künstler“. Gleichzeitig spürt sie seinen Anregungen im Werk geistesverwandter Zeitgenossen in drei zentralen kunsthistorischen Feldern nach: im französischen Fauvismus, dem deutschen Expressionismus sowie unter den deutschen Schülern der Académie Matisse. Ausgehend vom zentralen Thema der Figur und des Aktes im Raum, weitet sich der Blick auf Landschaftsbilder und mediterrane Szenerien bis zu Porträt und Sillleben.“

    Anmeldung: bis 26. Dezember 2019

    Donnerstag, 5. Dezember 2019: Renovierte Mauritiuskirche in Wiesentheid und das barocke Wiesentheid

    Die Pfarrkirche St. Mauritius gilt wegen ihrer Architektur, der Ausstattung durch bedeutende Künstler und hier besonders wegen Ihrer Fresken von Giovanni Francesco Marchini (1672 – 1745) als ein einzigartiges Juwel barocker Baukunst nördlich der Alpen. Nach Plänen von Balthasar Neumann (1687 – 1753) wurde die Mauritiuskirche von Johann Georg Seitz aus Wiesentheid erbaut. Neben Marchini waren auch der Kunstschreiner Johann Georg Neßtfell (1694 – 1762) und der Hofbildhauer Jakob van der Auvera (1672 – 1760) an der Ausgestaltung der Kirche beteiligt. Seit Oktober 2017 ist die 4 Jahre dauernde Renovierung abgeschlossen und das beeindruckende Gottesthaus zeigt sich in seiner vollen Pracht. Wir werden das Gotteshaus in einer Führung besichtigen und anschließend das barocke Wiesentheid. Die Führung wird ca 90 Minuten dauern.

    Anmeldung: bis 31. Oktober 2019

    Donnerstag, 14. November 2019: Making Van Gogh im Städel Museum Frankfurt – Geschichte einer deutschen Liebe

    In einer großangelegten Ausstellung zu Vincent van Gogh (1853 – 1890) thematisiert das Städel Museum zum einen die besondere Rolle, die deutsche Galeristen, Sammler, Kritiker und Museen für die Erfolgsgeschichte des Vorreiters der modernen Malerei spielten. Zum anderen wird die Bedeutung van Goghs als Vorbild für die Kunst des deutschen Expressionismus beleuchtet. Zu sehen sind etwa 140 Gemälde und Arbeiten auf Papier, darunter etwa 50 zentrale Werke des Künstlers. Das Städel präsentiert hochkarätige Werke aus deutschen wie internationalen Sammlungen, darunter das Museum of Fine Arts in Boston, das Cleveland Museum of Art, die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München, das Metropolitan Museum of Art in New York, die Nationalgalerie in Prag sowie die National Gallery of Art in Washington. Besondere Höhepunkte stellen die Selbstbildnisse aus dem Art Institute in Chicago und dem Kröller-Müller Museum in Otterlo dar. Weitere Highlights sind die berühmte Darstellung der Berceuse „Augustine Roulin“ (1889, Stedelijk Museum, Amsterdam) sowie die „Segelboote am Strand von Les Saintes-Maries-de-la-Mer“ (1888, Van Gogh Museum, Amsterdam).

    Anmeldung: bis 01. Oktober 2019

    Donnerstag, 03. Oktober 2019: Abteikonzert Münsterschwarzach – Jenaer Philharmoniker zu Gast in Münsterschwarzach

    Wir besuchen das traditionelle Abteikonzert in Münsterschwarzach, bei dem nach heutigem Stand die Jenaer Philharmoniker das Trompetenkonzert von Haydn, „Die Moldau“ von Smetana, „Symphonie Mathis der Maler“ von Hindemith und „Bilder einer Ausstellung“ von Mussorgski zu Gehör bringen werden. Nach dem Konzert werden wir im ehemaligen Kloster „Zum Benedikt“ den Abend ausklingen lassen. Wie im letzten Jahr werden wir wieder Fahrgemeinschaften bilden.

    Donnerstag, 19. September 2019: Tilman Riemenschneider im Museum Mainfranken

    Tilman Riemenschneider ist ein bedeutender Bildschnitzer und Bildhauer der deutschen Spätgotik. Von 1485 bis zu seinem Tod 1531 unterhielt er in Würzburg eine große Werkstatt, die bis über die Stadtgrenzen hinaus nach Franken lieferte. Das Verbreitungsgebiet seiner Arbeiten entspricht dabei auffallend dem Einflussbereich des Würzburger Fürstbischofs. Zu Riemenschneiders Werken zählen die Steinfiguren für die Würzburger Marienkapelle. Adam und Eva vom Marktportal sind weltweit bekannt. Mit rund 80 Bildwerken besitzt das Museum für Franken die weltweit größte Riemenschneider-Sammlung. Geschichten über die Entstehungszeit oder die Wiederentdeckung seiner Kunstwerke beleben die aktive Auseinandersetzung mit der Kunst des Meisters.

    Anmeldung: bis 1. August 2019

    Dienstag, 6. August 2019: Henri de Toulouse-Lautrec im Georg Schäfer Museum Schweinfurt

    Beschreibung: „Henri de Toulouse-Lautrec hat sie alle gekannt: die Stars der Pariser Revuen, der Cabarets und der Theater. Das Nachtleben der Belle Époque im Vergnügungsviertel am Montmartre zog damals die Bohème gleichermaßen an wie das Finanzbürgertum und – nicht zuletzt – die Touristen. Ab 1891 entwarf er für Veranstaltungen Plakate, die so faszinierend waren, dass sie sogleich von Kunstfreunden gesammelt wurden. Dieses Plakatwerk wird hier lückenlos gezeigt. Zusammen mit seinen Kollegen Jules Chéret, dem Tschechen Alfons Mucha, der seit 1889 in Frankreich lebte, und Theóphile-Alexandre Steinlen prägte Toulouse-Lautrec damit einen eigenen Stil zwischen Impressionismus, Japonismus und Art Nouveau. Als Werbeträger bedienten sie sich des Farbdrucks der Chromolithographie. Sie erschufen damit eine eigene Bildwelt für den Auftritt der Schauspieler Aristide Bruant, der Schleiertänzerin Loie Fuller, der im Moulin Rouge arbeitenden Tänzerin Jane Avril und der weitgereisten Sängerin Yvette Guilbert. Mit dem Schwung der aus den Bildern sprühenden Lebenslust wandten sie ihre Darstellungsformen auch auf andere Motive an und beeinflussten damit bald ganz Europa. Das Museum Georg Schäfer zeigt zusätzlich zu den mehr als 50 Werken biografisches und historisches Material (Filme, Fotografien) aus der einzigartigen Sammlung des Musée d’Ixelles, Brüssel.“

    Anmeldung: bis 30. Juni 2019

     Montag, 1. Juli 2019: Führung durch das Clematisdorf Erlabrunn

    10 Jahre Clematisdorf Erlabrunn

    Erlabrunn feiert 2019 im Juli das 10jährige Bestehen als Clematisdorf. „Clematisfieber?“ – was ist denn das? Nun, es ist tatsächlich so, dass sich in dem schönen Weinort Erlabrunn ziemlich viel um diese herrliche Kletterpflanze dreht. Das idyllische, am Main gelegene Fachwerkdorf kann sich seit 2008 mit dem Titel erstes Clematisdorf Deutschlands schmücken – vielleicht sogar weltweit. Anlässlich der 800-Jahr-Feier von Erlabrunn beschloss der örtliche Obst- und Gartenbauverein für jedes Jahr der Gemeinde eine Clematis im Ort zu pflanzen. Mit großem Eifer wurden Clematis bestellt und gepflanzt – vor allem in Privatgärten, aber auch in den kleinen öffentlichen Beeten, die im Zuge der Dorferneuerung  entstanden sind. Wie viele Waldreben nun tatsächlich in Erlabrunn jedes Jahr erblühen, weiß keiner – aber es sind eine ganze Menge. In einem wunderschönen Privatgarten, der auf unserem Weg durch den Ort liegt, werden wir ein Begrüßungsgetränk zu uns nehmen, bevor uns die Gästeführerin Frau Ulrike Faust viele weitere, pfiffige und charmante Bespiele zeigt, die leicht im Garten umzusetzen sind. Auch über Rückschnitt, Krankheiten, Standort und Düngung der Clematis werden wir informiert. In einer Heckenwirtschaft lassen wir den Nachmittag am Main ausklingen.

    Anmeldung bis 1. Juni 2019