Samstag, 11. April 2026: Mit Walk and Talk durch die Wälder zum Mittelpunkt der Welt
Wir starten unsere Wanderung am Wanderparkplatz und gehen auf direktem Weg in den Schwerter Wald hinein. Hinab durch das Gehrenbachtal genießen wir die vorerst breiten Wege entlang des gleichnamigen Baches bis zum Gehrenbachteich. Weiter führt uns der Mutter-Möller-Weg zur Bahntrasse, wo die Schwerter Gemarkung nach Dortmunder wechselt. Im nun Aplerbecker Wald, der 2005 als Naturschutzgebiet ausgewiesenen wurde, durchstreifen wir weiter alte und junge Baumbestände. Bereits vor 150 Jahren wuchs hier ein noch viel größeres Waldgebiet auf dem Ardeygebirge zwischen Emscher und Ruhr. In einigen Randbereichen erhaschen wir Blicke über die angrenzenden Felder.
Nach der kurzen Passage kleinerer Straßen gelangen wir etwa nach der Hälfte unserer Strecke zu unserem Rastplatz am Kokon. Hierbei handelt es sich nicht um den Mittelpunkt der Welt, sondern den geographisch errechneten Mittelpunkt von NRW. 2019 wurde dieser mit der 2,5 m hohen Stahlskulptur der Künstlerin Christine Böse markiert. Dargestellt sind zwei um 90 Grad gedrehte, gespiegelte Umrisse von NRW, umspannt von Stahldrähten. Das Objekt spiegelt den Wandel von der Industrievergangenheit zur modernen Vernetzung. Das Kunstwerk ist in einer kleinen Grünanlage mit Bänken gelegen, so dass wir die mitgebrachte Stärkung entspannt verzehren können.
Nach unserer Rast machen wir uns auf in Richtung des Schwerter Waldes auf der anderen Seite der B 236. Diesen können wir problemlos über eine Brücke mit einem Wendelabgang erreichen. Im vorderen Teil des Waldes entspringt die Quelle des Hörder Bachs, der nach 6 km in die Emscher mündet. Im weiteren Verlauf kommen wir an Teilstücken des Waldlehrpfades vorbei. Ebenso an dem Blauen See, einem kleinen Stillgewässer. Es ist das Überbleibsel eines früheren Steinbruchs. Von dort ist es nicht mehr weit, bis der Kletterwald Freischütz in Sicht kommt.
Unsere Tour endet an dem dahinterliegenden Ausflugslokal Freischütz.
Schon das 1843 errichtete Forsthaus auf dem Höhenrücken des Ardeygebirges erhielt bald eine Schanklizenz für die damaligen Kumpel der umliegenden kleinen Bergwerke. Im angrenzenden Biergarten lassen wir den Tag in geselliger Runde ausklingen. Die Sommerkarte wird erst im April erstellt. Sicherlich wird es weiterhin von herzhaft bis süß eine Auswahl geben.
Wegstrecke 13 km Rundweg und trotz Ardeygebirge etwa 312 hm hoch und 352 hm runter
Anmeldung bis zum 04.04.2026

