Sonntag, 17. Mai 2026: Von Westerholt nach Schloss Herten

Sonntag, 17. Mai 2026: Von Westerholt nach Schloss Herten

Wir starten unsere Mai–Wanderung am Stadtwald von Gelsenkirchen und kommen in das Waldgebiet Lochterheide / Westerholter Wald. An unserem Weg liegt die Siebenschmerzen-Kapelle, ein Gedenkort der Marienverehrung. Der Ursprung der Kapelle geht auf das Jahr 1723 zurück.

Am Ende des Waldgebietes liegt Schloss Westerholt von uns, ein eher schlichtes Gebäude. Dahinter verbirgt sich aber ein wahres Kleinod, der Ortsteil Alt-Westerholt. Viele alte Fachwerkhäuser säumen die engen beschaulichen Gassen und erinnern an frühere Zeiten. Wir durchqueren Westerholt und erreichen auf Wirtschaftswegen durch Felder und Wiesen den Ortsrand von Herten. Der weiße Förderturm der stillgelegten Zeche Westerholt erinnert daran, dass wir uns trotz ländlicher Idylle mitten im früheren Steinkohlenrevier befinden.

Mit wenigen Schritten lassen wir die städtische Idylle ( Lidl, Kaufland ) hinter uns und befinden uns im Schlosspark von Schloss Herten. Inmitten der ausgedehnten Parklandschaft mit altem Baumbestand liegt das Schlossgebäude. Die von einer Gräfte umgebene Anlage wurde 1376 erstmals erwähnt. In der Zeit von 1500 – 1700 wurde das Schloss ausgebaut und nach einem Großbrand Ende des 16.Jahrhunderts neu errichtet. Nach unterschiedlichen Formen der Nutzung wurde das Schloss 1962 unter Schutz gestellt und in der Folgezeit vom Landschaftsverband Westfalen-Lippe übernommen und grundsaniert.

Durch den Schlosspark verlassen wir Herten. Auf Feldwegen durchqueren wir das alte Resser Bauernland mit weitem Blick über Äcker und Wiesen beidseits des Weges und kommen zurück zu unserem Startpunkt.

Zum Ende der Wanderung ist eine gemeinsame Einkehr geplant.

Wegstrecke ca. 14 km auf befestigten und unbefestigten Wegen. Keine nennenswerten Steigungen. Moderate Wanderung.

Anmeldung bitte bis zum 12. Mai 2026