Berlin ‚Spreekolibri‘

Leitungsteam wandern

Claudia Böhm
Marion Pohl
Dominic Braham

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oder: berlin-spreekolibri [ at ] 49ontop.de

 

Veranstaltungen der Wandergruppe Berlin Spreekolibri:

 

    Sonntag, 15. September 2024: Lindow ist so reizend wie sein Name

    „Lindow ist so reizend wie sein Name. Zwischen drei Seen wächst es auf und alte Linden nehmen es unter ihren Schatten.“ So schwärmte Theodor Fontane von dem Städtchen im Naturpark Stechlin-Ruppiner Land. Wir wandern am Gudelack- und um den Wutzsee, hören die Legenden des Klostersees und kehren abschließend gemeinsam ein.

    ca. 14 km

    Sonnabend, 10. August 2024: Zum Grützpott in Stolpe

    Angermünde ist der Ausgangspunkt unserer Wanderung durch sanfte Hügellandschaft Richtung Osten bis zur Oderniederung. Unser Ziel ist der kleine Ort Stolpe mit seinem mächtigen Bergfried, Grützpott genannt, der über dem Ort thront.
    Die mittelalterliche Turmburg, die wahrscheinlich Dänischen Ursprungs ist, wurde auf slawischen Erdwällen errichtet und diente als Burg und Wohnstätte.
    Vom Grützpott haben wir einen wundervollen Ausblick auf den Nationalpark Unteres Odertal.

    Mit Einkehr

    Streckenlänge ca. 15 km

    Sonntag, 7. Juli 2024: Blankensee und Friedensstadt

    Wir machen eine kleine abwechslungsreiche Rundwanderung vom schönen Dorf Blankensee aus. Wir folgen einem Teil des Fontaneweges in die „Glauer Berge“, wandern weiter in die historisch interessante Siedlung, welche Friedensstadt heißt. Ihre Entwicklung reicht von christlichem Siedlungswerk bis zur sowjetischen Garnison und zurück. Vorbei am Naturpark-Zentrum und dem Wildgehege führt unser Weg zurück zum Blankensee. In Blankensee genießen wir den Blick über den See vom Bohlensteg, laufen durch den italienischen Schlosspark und schließlich besuchen wir das kleine Bauernmuseum, wo wir auch draußen essen können.

    Mit Einkehr

    Streckenlänge ca. 7 km

    Sonnabend, 15. Juni 2024: Ein Haus für Albert Einstein

    Wanderung, Ausstellungsbesuch und Bootsfahrt

    Die Planungen des Sommerhauses für Albert Einstein oberhalb von Caputh am Templiner See haben eine wechselvolle Geschichte und führten die Initiativbewerbung des jungen Architekten Konrad Wachsmann vorbei an der gesamten prominenten Konkurrenz zum Erfolg. Wir erwandern uns den Ort, Besuchen das Haus und genießen die Rückfahrt mit dem Dampfer von Caputh nach Potsdam, wo wir gemeinsam einkehren.

    ca. 10 – 14 km (witterungsabhängig)

    Sonnabend, 11. Mai 2024: Henne oder Ei, Neustrelitz oder Strelitzie?

    Die Strelitzie ist das Wahrzeichen der Stadt Neustrelitz. Was wurde wonach benannt? Wir erkunden die ehemalige Residenzstadt der Herzöge von Mecklenburg-Strelitz. Die barocke Planstadt, die erst im 18. Jahrhundert erbaut wurde, ist geprägt durch die Bauten des Architekten Friedrich Wilhelm Buttel, einem Schinkel-Schüler. Allein der Marktplatz mit 8 sternförmig abgehenden Straßen ist eine europaweit einzigartige Platzanlage.
    Wir umrunden den Zierker See, bevor wir am Stadthafen mit seinen restaurierten Speichergebäuden Urlaubsstimmung genießen und einkehren.

    ca. 14 km

    Sonntag, 21. April 2024: Wanderung auf dem Reitweiner Sporn in der Blütezeit der Adonisröschen

    Wir fahren mit der Regional-Bahn nach Frankfurt/Oder und dann mit dem Bus nach Podelzig. Unsere Wanderung führt uns zunächst in die kleine Siedlung Wuhden und dann auf der alten Handelsstraße, die Stettin und Frankfurt verband. Ein kurzer Abstecher führt zu einem Aussichtspunkt mit beeindruckendem Blick über das Odertal. In Reitwein angekommen, können wir die Kirchenruine und das sowjetische Ehrenmal besichtigen. Der Rückweg nach Podelzig führt uns durch die schöne Priesterschlucht, wo in dieser Jahreszeit die trockenen, steinigen Grashänge mit seltenen gelben Adonisröschen übersät sind. Zurück in Podelzig können wir einen sehr schönen Ausblick von der Aussichtsplattform auf dem Kirchturm genießen und wir essen in „Gasthaus am Anger“.

    ca. 12 km

    Sonntag, 10. März 2024: Vom Sacrower See zur Heilandskirche und durch den Königswald

    Wir treffen uns am Rathaus Spandau und fahren mit dem Bus 20 Minuten nach Groß Glienicke. Nach einem kurzen Spaziergang erreichen wir den wunderschönen Sacrower See und wandern am Ufer entlang und dann durch den Wald zum Park des Schloss Sacrow, entworfen von Peter Joseph Lenné. Ein Höhepunkt der Wanderung ist die Heilandskirche. Es scheint, als sei ein Stück italienischer Renaissance am Ufer der Havel gelandet. Von der Heilandskirche geht es am Ufer des Jungfernsees entlang auf dem Berliner Mauerweg mit Blick auf die Glienicker Brücke und Potsdam. Der Weg führt uns dann am Königswall, einer 3000 Jahre alten Befestigungsanlage, vorbei. Zurück nach Groß Glienicke geht es durch den Königswald mit seinen beeindruckenden hohen Kiefern.

    Am Ende der Wanderung können wir gemeinsam im griechischen Restaurant „Syrtaki“ essen.

    ca. 15 km

    Sonntag, 18. Februar 2024: Schlossanlage Altlandsberg

    Vom S-Bhf Hegermühle aus erwandern wir uns entlang des Bötzsees, durch die Buchholzer Heide im Naturschutzgebiert Fredersdorfer Mühlenfließ die Ackerbürgerstadt Altlandsberg. Besonders auf dem Gelände des Lustschlosses von Friedrich I sind die Rekonstruktionsarbeiten hochspannend. Nach einem Erkundungsgang kehren wir gemeinsam ein.

    ca. 15 km

    Sonntag, 28. Januar 2024: Schmöckwitzer Werder

    Im äußersten Südosten der Müggellandschaft liegt das alte Fischerdorf Schmöckwitz (gesprochen mit langem ö). Auf dem Schmöckwitzer Werder wandern wir zwischen Zeuthener See, Großem Zug, Krossin- und Seddinsee. Horst Bosetzky hat diese Wasserlandschaft in seiner Kindheit geliebt und sie ausführlich in seinem Roman „Brennholz für Kartoffelschalen“ beschrieben.

    ca. 12 km
    Mit Einkehr

    Sonnabend, 16 Dezember 2023: Advent in der Schorfheide

    Die Jahresabschlussveranstaltung führt uns in die Schorfheide. Thomas Röhlinger, den wir im Januar im Naturpark Schorfheide als kompetenten und unterhaltsamen Naturführer kennengelernt haben, bestreitet im Jagdschloss Schorfheide einen Solonachmittag.
    Bevor wir seine Veranstaltung besuchen, wandern wir von Groß-Schönebeck durch die Landschaft der Schorfheide, einem großen Waldgebiet nördlich von Berlin, das über Jahrhunderte als Jagdgebiet diente und deshalb von Rodungen verschont blieb. Eventuell haben wir vor der Veranstaltung noch Zeit, die Ausstellung im Jagdschloss zum Thema Jagd und Macht zu besuchen.
    Keine Einkehr, aber Kaffee und Kuchen im Schloss

    ca. 10 km