Wandertipps Nordrhein-Westfalen

    Geschichtsträchtige, märchenhafte Tour durch das Dhünntal

    Die Wanderung vom Parkplatz aus beginnt direkt mit dem Abzweig zum Helenental, wo sich im Bereich des Nordufers die heute als Bodendenkmal geschützten Pulvermühlen befinden. Es wird sich zeigen, wie viel der Bewuchs uns noch von Mühlen, Gräben und Wehren entdecken lässt.
    Weiter flussaufwärts ist das Tagungshotel Maria in der Aue, einen ehemaligen Gutshof. Nach dessen Übernahme 1925 von der Unternehmerfamilie Haniel, ließ diese ein kleines Schloss bauen, welches aber in den 1970gern abbrannte. Der Name Schloss Haniel ist dennoch bekannt. Weiter durch die schattigen Waldwege entlang des Bachlaufs stößt der nächsten kühlenden Zufluss aus der Linnefe mit ein. In dessen Einmündungsbereich sehen wir das Herrenhaus der Loosenau aus dem Jahr 1709. Nach all den Zuflüssen und dem Anstieg auf befestigtem Weg kommt die Staumauer der Großen Dhünntalsperre in Sicht. Dies ist mit eine der größten Talsperre im Bergischen Land. Der Einblick in das Trinkwasserreservoir ist erhaben und an Literzahl unvorstellbar. Nach Überquerung der Staumauer führt der Weg weiter vorbei am Kochshof, einem alten Bauernhof aus dem 11. Jahrhundert. Danach schlängelt sich der Weg abwärts in Richtung des ehrwürdigen Altenberger Doms.

    Es bietet sich ein längerer Aufenthalt dort an, um den Dom zu besichtigen, den Kräutergarten, eine Einkehr in der Gastronomie zu erlauben.
    Nach der Rast führt der Weg für die letzten zwei km auf der anderen Seite der Dhünn entlang an dem ersten und immer noch größten Märchenwald Deutschlands zurück zum Ausgangspunkt.

    Wegstrecke: ca. 16 km mit  293 Höhenmeter
    Treffpunkt: Wanderparkplatz Schöllerhof an der L 101

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    Rundwanderung in Dortmund Phoenix West

    Das Waldgebiet erstreckt sich entlang der Emscher. Auf dem Weg sehen wir verschiedenste alte und neue Kunstwerke bis an und um den Phoenixsee. Der Ausblick auf den See ist beruhigend und bietet für die Jahreszeit eine entspannte Atmosphäre. Auch hier sind verschiedenste Künste in unmittelbarer Umgebung zu bestaunen.
    Auf der Hälfte der Seestrecke werden wir die Stufen auf eine moderate Anhöhe der Halde bestiegen. Oben angelangt bietet sich eine unglaubliche Sicht weit über den See hinaus – Dortmund mit seinen aufragenden Gebäuden und weit mehr.
    Nach der ganzen Umrundung des Sees führt der Weg durch die Fußgängerzone wieder zurück in Richtung Hörde. Vorbei an der „Schlanken Mathilde“ und dem Bahnhof ist schon bald der Ausgangspunkt zu erblicken: die rostigen Riesen des Hochofenwerkes.

    Wegstrecke: ca. 8,5 km mit 90 Hm
    Die Wege sind durchweg befestigt und bedürfen keiner extra Wanderschuhe.

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    Zum Finger Gottes und in die Ripsdorfer Wacholderheide – Gruppe Bonn-Koblenz

    Unsere Wanderung beginnt in Ripsdorf und führt zunächst überwiegend über Wiesenwege. Dabei haben wir stets eine schöne Fernsicht auf Aremberg, die Hohe Acht und die Nürburg. Nachdem wir die spätbarocke Anlage des Vellerhofs passiert haben, queren wir den Lampertsbach und steigen hinauf zum „Finger Gottes“, der markanten Ruine der Burg Dollendorf. Bei gutem Wetter machen wir hier unsere Mittagsrast und genießen den weiten Blick hinunter ins Ahrtal. Der Rückweg nach Ripsdorf führt in einem großen Bogen, zunächst über Wacholderheide, durch die Dollendorfer Kalkmulde mit ihren seltenen Pflanzen, darunter Orchideen. Danach wandern wir vorbei an Äckern, Weiden, Wacholderbüschen und Wäldern, was die Tour abwechslungsreich und schön macht.

    Wegstrecke: 15 km. Die reine Gehzeit beträgt ca. 4 Stunden, Anstieg/Abstieg: ca. 300 Höhenmeter

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    Schöne Runde im Siebengebirge – Gruppe Bonn-Koblenz

    Rhöndorf aus wandern wir vorbei an Drachenfels und Wolkenburg sowie mehreren alten Steinbrüchen – stets im schattigen Laubwald. Unser Weg führt uns hinauf auf den Geisberg. Eine Schutzhütte lädt zu einer kurzen Rast ein, um die schöne Umgebung zu genießen. Danach setzen wir unseren Weg fort und wandern weiter über den Schallenberg, der eine sehr schöne Aussicht auf die Berge des Siebengebirges und das Rheintal bietet. Wir passieren die Jungfernhardt und anschließend die Löwenburg, bevor wir in das kühle, plätschernde Tretschbachtal eintauchen – eines der schönsten Täler im Siebengebirge, bekannt für seine Bohlenwege und kleinen Brücken, die den Bachlauf schützen. Schließlich führt unser Weg kurz durch das Annatal und anschließend auf meist breiten Wegen wieder zurück nach Rhöndorf.

    Wegstrecke: Mittelschwere Wanderung: ca. 12,5 km. Die reine Gehzeit beträgt etwa 4 Stunden, Anstieg/Abstieg: ca. 400 Höhenmeter. An 1-2 abschüssigen, kurzen Wegabschnitten sind Stöcke hilfreich.

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    Rheinbacher Wald – vorbei an Bächen und Fischteichen zur Ruine Tomburg

    – Gruppe Bonn-Koblenz

    Unsere Wanderung führt vorwiegend durch den schattigen Wald. Dabei wechseln sich verschiedene Wege ab: mal geht es über Stock und Stein, mal auf breiten Wegen, Trampelpfaden, Stegen oder alten Pilgerpfaden. Oft wandern wir vorbei an Bächen oder alten Fischteichen, was die Tour besonders schön macht. Zu den Highlights gehören die Burgruine Tomburg, an der wir unsere Mittagsrast einlegen, sowie die Rheinbacher Waldkapelle. Am Ende der Wanderung wartet eine erfrischende Einkehr in einem gemütlichen Biergarten, um den Tag schön ausklingen zu lassen.

    Wegstrecke: Mittelschwere Wanderung: ca. 13,6 km. Anstieg/Abstieg: ca. 230 Höhenmeter

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