Leitungsteam wandern

Gisela Hertzer

Sandra Riche
Gisela Hertzer
Sandra Riche
Stephanie Boisset
oder: berlin-musse [ at ] 49ontop.de
Veranstaltungen der Wandergruppe Berlin ‚Unterwegs mit Muße‘:
Der Bullengraben ist ein bereits im 7. Jh. kultivierter Wassergraben im Berliner Urstromtal. Er führt vom alten Dorfkern Staaken nach Osten zur Havel, in die er nördlich des Burgwalls Spandau mündet. Wir folgen seinem rund 6 km langen Grünzug, wo Feuchtwiesen, renaturierte Gewässer und Bänke zum Entspannen einladen. An der Havel angekommen, spazieren wir bis zum Kolk, dem ältesten Siedlungsgebiet der Spandauer Altstadt, wo ein Hauch von Mittelalter zu wehen scheint. Wer Lust hat, kann nach dem Essen den kostenlosen Weihnachtsmarkt in der Spandauer Altstadt besuchen. Wegstrecke ca. 6 km. Die Gehzeit beträgt ca. 2 Std. Wir laufen zuerst zu der ehemaligen Fachklinik für Neurologie und wandern dann weiter durch die Parkanlage der Beelitzer Heilstätten, vorbei an diversen Gebäuden, bevor wir uns auf den Baumkronenpfad begeben. Der Baumkronenpfad ist eine 690 Tonnen schwere Stahlkonstruktion, die bis zu 67,40 Meter über den Meeresspiegel ragt (Höhe über Grund zwischen 17 und 23 Meter). Von oben genießen wir den spektakulären Weitblick. Der Pfad überbrückt seit 2015 die Weltkriegsruine, das sogenannte Alpenhaus. Kosten 13,50 € ab 15 Personen, sonst 15 bis 17 € Wegstrecke ca. 5 km. Die Gehzeit beträgt ca. 2 Std. Wir starten vom Bahnhof Erkner aus und laufen zum Flakensee-Westufer. Der Flakensee ist für die Großstadtberliner ein beliebter Ausflugsort mit abwechslungsreichen Ufer- und Waldwegen und sogar einer Strandpromenade. Wenn wir quasi die Hälfte unserer Tour erreicht haben, kommen wir zu der seit 1882 betriebenen Woltersdorfer Schleuse mit ihrer Klappbrücke. Nach einer Brücke über die Löcknitz erreichen wir das Stadtzentrum von Erkner, wo wir auch einkehren werden. Wegstrecke ca. 9 km. Die Gehzeit beträgt ca. 2,5 Std. Wir wandern gleich durch die Messingwerksiedlung im Eberswalder Ortsteil Finow, eine der ältesten und bedeutendsten Industriestandorte sowie Arbeitersiedlungen in Brandenburg. Sie wurde um 1700 gegründet, erlebte unter der Unternehmerfamilie Hirsch ab 1863 eine große Blütezeit als Metall- und Rüstungswerk und zeigt heute mustergültig sanierte sozialreformerische Architektur des frühen 20. Jahrhunderts am Finowkanal. Am Treidelweg/Finowkanal entlang geht unsere Wanderung weiter bis zum Stadtzentrum, wo wir zusammen einkehren. Wegstrecke ca. 11 km. Die Gehzeit beträgt ca. 3 Std. Wir wandern durch den Königswald zum nördlichen Mirenhaus und dann weiter am Jungfernsee entlang bis zur Heilandskirche und am Schloss Sacrow (beide gehören zum UNESCO Weltkulturerbe) vorbei. Weiter geht es immer entlang der Havel bis nach Kladow. Hier machen wir einen kleinen Schwenk durch den schönen Landhausgarten Dr. Max Fraenkel, einem Gartenparadies mit Landhaus, Nutzgarten und Teich, das idyllisch am Havelufer gelegen ist. Nach unserer Einkehr können wir mit der Fähre nach Wannsee übersetzen. Wegstrecke ca. 11,5 km. Die Gehzeit beträgt ca. 4 Stunden Wir starten hinter dem Olympiastadion. Beim Gehen durch den Schanzenwald und über den Murellenberg entdecken wir die künstlerische Intervention aus dem Jahr 2002 von der in Berlin lebenden argentinischen Künstlerin Patricia Pisani, ein Mahnmal zur Erinnerung an die Ermordeten der NS-Militärjustiz am Murellenberg. Die Schießanlagen in dem Schanzenwald kann man noch heute erahnen. Dann folgen wir einem idyllischen Weg zwischen Spree und Schrebergärten. Kurz vor dem Schloss Charlottenburg biegen wir ab, um noch einen kuriosen Skulpturenpark auf dem Weg zum Mierendorffplatz zu entdecken. Wegstrecke ca. 10 km. Die Gehzeit beträgt ca. 3 Stunden; Aufstieg 30 m, Abstieg 60 m Von der Bushaltestelle aus wandern wir hoch zur Kirche St. Peter und Paul auf Nikolskoe und genießen den Blick auf die Pfaueninsel. Weiter geht es durch den Wald und an der Havel entlang bis zum Landschaftspark und Schloss Glienicke (UNESCO Weltkulturerbe). Hier hat sich Prinz Carl von Preußen seinen Traum von Italien erfüllt. Bei einem kleinen Rundgang lernen wir das Gesamtkunstwerk kennen. Anschließend spazieren wir über die Glienicker Brücke zur Villa Schöningen. Wer mag, kann sich dort mit mir, passend zu unserer Wanderung, die Ausstellung „Das Paradies“ anschauen. Kosten 8,00 € Eintritt Villa Schöningen. Wegstrecke ca. 8 km. Die Gehzeit beträgt ca. 3 Stunden. Unsere diesjährige Städtetour führt uns nach Gera, der drittgrößten Stadt in Thüringen, die im Norden des Vogtlandes an der Weißen Elster gelegen ist. Der rasante Rückgang der Einwohnerzahl nach der Wende war eine große Herausforderung. Heute führt Gera offiziell den Titel „Hochschulstadt“. Wir spazieren durch den historischen Stadtkern mit Rathaus, Stadtapotheke, Salvatorkirche und Jugendstil-Theater und besuchen in der Kunstsammlung Gera / Orangerie die neue Dauerausstellung “Otto Dix – Trau Deinen Augen“. Der Maler Otto Dix (1891 – 1969) wurde in Gera-Untermhaus geboren. Sein Geburtshaus allerdings können wir nur von außen betrachten. Gera ist in vergangener Zeit durch die Textilindustrie zu Reichtum gekommen. Davon zeugen noch viele Villen im Stadtgebiet. Eine davon, die Villa Schulenburg, werden wir besuchen. Sie wurde nach Plänen von Henry van de Velde errichtet und gilt als ein Gesamtkunstwerk von Weltrang. Am Samstag wandern wir nach Ronneburg. Hier, wie auch im Erzgebirge, wurde während der DDR-Zeit Uran abgebaut, der einen großen Teil des gesamten Atombedarfs der ehemaligen Sowjetunion deckte. Heute sind die Halden abgetragen und im Zuge der Renaturierung ist ein neuer Landschaftspark entstanden. Im Informationszentrum „Wismut „Objekt90“ – Ausstellung zur Geschichte der Wismut“ können wir uns ein Bild über den Uranerzabbau und seine Folgen machen. Von Alt Rosenthal, am Rande der Märkischen Schweiz gelegen, wandern wir durch die Hinter- und Jungfernheide auf leicht hügeligen Wegen durch den Wald, streifen den Wimmersee und erreichen Trebnitz. Die ehemalige Gutsanlage in Trebnitz ist ein Gebäudeensemble aus dem 18. Jh. und liegt in einem schönen Landschaftspark. Das Schloss / Gutshaus wird heute als ein Bildungs- und Begegnungszentrum genutzt und im ehemaligen Waschhaus befindet sich das kleine Gustav Seitz Museum. Wir besuchen die aktuelle Ausstellung „Figuracja – polnische Skulptur bei Seitz“. Werke polnischer Künstler werden in Beziehung zu Plastiken und Zeichnungen von Gustav Seitz (dt. Blldhauer 1906 – 1969) gesetzt. Anschließend kehren wir in das „Gasthaus zur Ostbahn“ (ehemalige Dorfkneipe) ein. Wegstrecke ca. 10 km. Die Gehzeit beträgt ca. 3 Stunden, Kosten: 5,00 € Eintritt Museum Zu Beginn unserer Wanderung gehen wir in den Landschaftspark Wartenberger Feldmark, wo uns die von Japan geschenkten Blütenkirschen hoffentlich in voller Blüte erwarten. Dann geht es weiter durch das kleine Naturschutzgebiet Malchower Aue, vorbei an dem Malchower See bis zum alten Dorfkern von Malchow. Anschließend laufen wir am Fließgraben entlang bis nach Blankenburg. Zum Abschluss kehren wir ins griechische Restaurant Syrtaki ein. Wegstrecke ca. 10 km. Die Gehzeit beträgt ca. 3 Stunden. Keine besonderen Schwierigkeiten.Samstag, 28. November 2026: Winterlicher Spaziergang von Alt-Staaken bis nach Kolk über den Bullengraben zum Jahresausklang
Samstag, 14. November 2026: Der Baumkronenpfad bei den Beelitz-Heilstätten
Samstag, 31. Oktober 2026: Rund um den Flakensee
Samstag, 10. Oktober 2026: Durch die Messingwerksiedlung bis zum Stadtzentrum Eberswalde entlang des Finowkanals
Samstag, 19. September 2026: Wanderung vom Mirenhaus im Königswald über Sacrow zum Landhausgarten Dr. Max Fraenkel in Kladow
Samstag, 22. August 2026: Durch das Naturschutzgebiet Schanzenwald – Murellenschlucht über das Ruhlebener Fließ bis zur Spree
Samstag, 18. Juli 2026: Wanderung in Preußens Arkadien – von der Pfaueninsel zur Villa Schöningen
Freitag, 12. Juni bis Sonntag, 14. Juni 2026: Ein Wochenende in Gera (Otto-Dix-Stadt)
Samstag, 16. Mai 2026: Wanderung von Alt Rosenthal zum Schloss Trebnitz und Besuch des Gustav Seitz Museums
Samstag, 11. April 2026: Wanderung von Wartenberg über Malchow nach Blankenburg

