Leitungsteam wandern

Gisela Hertzer

Sandra Riche
Gisela Hertzer
Sandra Riche
oder: berlin-musse [ at ] 49ontop.de
Veranstaltungen der Wandergruppe Berlin ‚Unterwegs mit Muße‘:
Unsere diesjährige Städtetour führt uns nach Gera, der drittgrößten Stadt in Thüringen, die im Norden des Vogtlandes an der Weißen Elster gelegen ist. Der rasante Rückgang der Einwohnerzahl nach der Wende war eine große Herausforderung. Heute führt Gera offiziell den Titel „Hochschulstadt“. Wir spazieren durch den historischen Stadtkern mit Rathaus, Stadtapotheke, Salvatorkirche und Jugendstil-Theater und besuchen in der Kunstsammlung Gera / Orangerie die neue Dauerausstellung “Otto Dix – Trau Deinen Augen“. Der Maler Otto Dix (1891 – 1969) wurde in Gera-Untermhaus geboren. Sein Geburtshaus allerdings können wir nur von außen betrachten. Gera ist in vergangener Zeit durch die Textilindustrie zu Reichtum gekommen. Davon zeugen noch viele Villen im Stadtgebiet. Eine davon, die Villa Schulenburg, werden wir besuchen. Sie wurde nach Plänen von Henry van de Velde errichtet und gilt als ein Gesamtkunstwerk von Weltrang. Am Samstag wandern wir nach Ronneburg. Hier, wie auch im Erzgebirge, wurde während der DDR-Zeit Uran abgebaut, der einen großen Teil des gesamten Atombedarfs der ehemaligen Sowjetunion deckte. Heute sind die Halden abgetragen und im Zuge der Renaturierung ist ein neuer Landschaftspark entstanden. Im Informationszentrum „Wismut „Objekt90“ – Ausstellung zur Geschichte der Wismut“ können wir uns ein Bild über den Uranerzabbau und seine Folgen machen. Von Alt Rosenthal, am Rande der Märkischen Schweiz gelegen, wandern wir durch die Hinter- und Jungfernheide auf leicht hügeligen Wegen durch den Wald, streifen den Wimmersee und erreichen Trebnitz. Die ehemalige Gutsanlage in Trebnitz ist ein Gebäudeensemble aus dem 18. Jh. und liegt in einem schönen Landschaftspark. Das Schloss / Gutshaus wird heute als ein Bildungs- und Begegnungszentrum genutzt und im ehemaligen Waschhaus befindet sich das kleine Gustav Seitz Museum. Wir besuchen die aktuelle Ausstellung „Figuracja – polnische Skulptur bei Seitz“. Werke polnischer Künstler werden in Beziehung zu Plastiken und Zeichnungen von Gustav Seitz (dt. Blldhauer 1906 – 1969) gesetzt. Anschließend kehren wir in das „Gasthaus zur Ostbahn“ (ehemalige Dorfkneipe) ein. Wegstrecke ca. 10 km. Die Gehzeit beträgt ca. 3 Stunden, Kosten: 5,00 € Eintritt Museum Zu Beginn unserer Wanderung gehen wir in den Landschaftspark Wartenberger Feldmark, wo uns die von Japan geschenkten Blütenkirschen hoffentlich in voller Blüte erwarten. Dann geht es weiter durch das kleine Naturschutzgebiet Malchower Aue, vorbei an dem Malchower See bis zum alten Dorfkern von Malchow. Anschließend laufen wir am Fließgraben entlang bis nach Blankenburg. Zum Abschluss kehren wir ins griechische Restaurant Syrtaki ein. Wegstrecke ca. 10 km. Die Gehzeit beträgt ca. 3 Stunden. Keine besonderen Schwierigkeiten. Von Waidmannslust gehen wir Richtung Tegeler Fließ (links von der Bahnlinie). Wir laufen am Fließ entlang bis wir den Tegeler Forst erreichen. Nach einem kurzen Stück durch den Wald erreichen wir einen schönen Wanderweg am Ufer des Tegeler Sees, den wir bis Ende unserer Wanderung nehmen. Zum Abschluss kehren wir ein. Wegstrecke ca. 10 km. Die Gehzeit beträgt ca. 3 Stunden. Wir wandern durch den Wald und besteigen den Kleinen Ravensberg (moderater Anstieg), auf dem sich ein ehemaliges Mirenhaus befindet. Anschließend geht es weiter bis zum Wissenschaftspark Albert Einstein auf dem Telegrafenberg. Hier spazieren wir durch die Außenanlagen der „Ehemaligen Königlichen Observatorien für Astrophysik, Meteorologie und Geodäsie“, besonders sehenswert sind: Der Einsteinturm, der Große Refraktor, das Astro-Hauptgebäude. Nach dem Rundgang führt uns der Weg am „MINSK Kunsthaus in Potsdam“ vorbei. Wer mag, kann zum Schluss mit über die Lange Brücke gehen und dann einkehren. Wegstrecke ca. 11 km, Höhenunterschied ca. 60 m. Die Gehzeit beträgt ca. 3,5 Stunden. Bei diesem Spaziergang lernen wir durch den Besuch dreier Sakralbauten verschiedener Konfessionen die religiöse und architektonische Vielfalt rund um den Fehrbelliner Platz kennen. Wir beginnen mit der ev. Kirche am Hohenzollernplatz, die im Stil des Spätexpressionismus in den 1930er Jahren erbaut wurde. Hier besuchen wir die Veranstaltung NoonSong (Chormusik und Lesung). Anschließend wandern wir den Hohenzollerndamm entlang bis wir die Russisch-Orthodoxe Kathedrale Christi Auferstehung erreichen. Sie wurde 1938 in der Art einer russisch-byzantinischen Basilika erbaut. Nach einem kurzen Besuch spazieren wir weiter zur ältesten Moschee der Stadt („Taj Mahal von Berlin“), die aus den Jahren 1924 – 28 stammt. Wir besichtigen die Moschee, wandern dann durch den Volkspark Wilmersdorf und kehren gemütlich ein. Wegstrecke ca. 6,5 km. Die Gehzeit beträgt ca. 2,5 Stunden. Kosten: Spende für die 3 Sakralbauten Von der Haltestelle geht es Richtung LSG Tiefwerder Wiesen. Nachdem wir durch eine schöne Auenlandschaft bis zur Freybrücke gewandert sind, erreichen wir eine kleine traumhafte Laubenkolonie, in der Albert Einstein seine geliebte Gartenlaube hatte. Entlang der Scharfen Lanke erreichen wir die Bocksfeldsiedlung, eine Gartensiedlung, die Ende der Zwanzigerjahre gebaut wurde. Dann wandern wir über die Haveldüne und genießen den schönen Ausblick über die Havel bis zum Wannsee. An der Havel entlang führt uns der Weg bis zum alten Dorfkern von Gatow. Hier kehren wir zum Abschluss ein. Wegstrecke ca. 9 km. Die Gehzeit beträgt ca. 2,5 Stunden. Wir beginnen unsere Tour mit einem Spaziergang durch die Siedlung Vaterland, die vor ca. 100 Jahren auf dem Bornstedter Feld entstand. Hier wurde eine neue Art des Wohnens realisiert und der Einfluss des Architekten Bruno Taut ist unverkennbar. Weiter geht es durch die „Wohnanlage Garde Ulanen-Kaserne“. Anschließend überqueren wir den Ruinenberg, wandern nördlich an der Orangerie vorbei und die Krimlindenallee entlang zum Schloss Lindstedt. Von hier führt uns der Weg durch das Katharinenholz zur Dorfkirche Bornim und weiter an Feldern vorbei zum Garten des Stauden- und Landschaftsgärtners Karl Foerster, der auch, getreu dem Motto: „Es wird durchgeblüht“ im Herbst sehenswert ist. Zum Abschluss kehren wir ein. Wegstrecke ca. 12 km. Die Gehzeit beträgt ca. 4 Stunden. Kosten: kl. Spende für den Karl-Foerster-Garten Wir nehmen zuerst einen Rundweg über den Woltersdorfer Dünenzug, der auch „Bunkerberg“ genannt wird. Dann wandern wir zurück über die Püttberge in Wilhelmshagen nach Rahnsdorf und weiter durch den alten Dorfkern bis zum Fischerdorf. Dort befindet sich die Müggelsee-Fischerei, die selbst räuchert und Fischbrötchen anbietet. Falls möglich, machen wir hier unsere Mittagspause. Anschließend wandern wir durch Neu-Venedig bis zum S-Bahnhof. Wegstrecke ca. 11 km. Die Gehzeit beträgt ca. 3,5 Stunden Wir beginnen mit einem kleinen Stadtspaziergang durch das Zentrum von Cottbus. Sehenswert sind u. a. das Theater, ein bedeutender Bau des Jugendstils, die Klosterkirche, die Oberkirche St. Nikolai, Reste der Stadtmauer und das Kunstmuseum im ehemaligen Dieselkraftwerk. Im Museum besuchen wir die Ausstellung „Unbeschreiblich weiblich. Frauenbilder in der DDR“. Allein der Museumsort ist durch seine Architektur einen Besuch wert. Wer mag, kann zum Abschluss einkehren oder individuell zurückfahren. Wegstrecke ca. 7,5 km. Die Gehzeit beträgt ca. 3 Stunden. Kosten: 3,50 € Eintritt und Museum und evtl. kl. Spende für die KircheFreitag, 12. Juni bis Sonntag, 14. Juni 2026: Ein Wochenende in Gera (Otto-Dix-Stadt)
Samstag, 16. Mai 2026: Wanderung von Alt Rosenthal zum Schloss Trebnitz und Besuch des Gustav Seitz Museums
Samstag, 11. April 2026: Wanderung von Wartenberg über Malchow nach Blankenburg
Samstag, 14. März 2026: Wanderung von Waidmannslust über das Tegeler Fließ zum Tegeler See
Samstag, 21. Februar 2026: Wanderung über den Kleinen Ravensberg zum Wissenschaftspark in Potsdam
Samstag, 29. November 2025: Zwischen Tradition und Moderne – Winterlicher Stadtspaziergang in Wilmersdorf und gemütliches Beisammensein
Samstag, 01. November 2025: Wanderung durch das LSG Tiefwerder Wiesen über die Haveldüne nach Gatow
Sonntag, 05. Oktober und Samstag, 18. Oktober 2025: Kulturwanderung in Potsdam Nord von der Siedlung Vaterland zum Karl-Foerster-Garten
Samstag, 06. September und Samstag, 20. September 2025: Wanderung über den Woltersdorfer Dünenzug und durch das Fischerdorf Rahnsdorf bis nach Neu-Venedig
Samstag, 09. August 2025: Spaziergang durch Cottbus und Besuch des Kunstmuseums im Dieselkraftwerk

