Leitungsteam wandern
Dirk Drögekamp
Reinhard Swoboda
oder: dortmund [ at ] 49ontop.de
Veranstaltungen der Wandergruppe Dortmund:
Sonntag, 08. März 2026: Vom Gysenbergpark in Herne zum Tippelsberg
Diese Wanderung zeigt, dass die Nachbarschaft der großen Revierstädte nicht zwangsläufig mit Industriebrachen, alten Werksgeländen und dichter Wohnbebauung gleichzusetzen ist. Diese Tour führt uns auf Feld- und Wirtschaftswegen, aber auch auf naturbelassenen Pfaden durch offenes Feld, Wiesen und kleine Wäldchen, ohne die nahegelegenen Stadtgebiete zu berühren. Die wenigen Anstiege sind moderat und gut zu bewältigen.
Unsere Wanderung beginnt mit der Durchquerung des Gysenberger Waldes. Anschließend passieren wir den Hiltroper Park. Es folgt ein längeres Wegstück durch Wald und freies Feld, bis wir die Bergener Straße erreichen und überqueren.
Hier befinden sich 1943 / 1944 errichteten und heute immer noch bewohnten Gebäude des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers Bergener Straße. Vornehmlich aus Rußland und Polen hierhin verschleppte zivile Zwangsarbeiter wurden unter härtesten Bedingungen zur Arbeit im Bergbau auf der Krupp’schen Zeche Constantin der Große gezwungen. Seit 2003 steht die Siedlung unter Denkmalschutz.
Durch ein weiteres Waldstück folgen wir dem Verlauf des Berger Mühlenbachs. Der Weg führt unter der A 43 hindurch und es beginnt der Anstieg auf den 150 m hohen Tippelsberg. Bei dieser Landmarke handelt es sich um eine von 1983 bis 2002 genutzte Boden- und Bauschuttdeponie. Hier wurde der Bodenaushub aus dem Bochumer U-Bahnbau abgelagert. Es bieten sich beeindruckende Panoramablicke auf das Umland, bei gutem Wetter bis zum Bottroper Tetraeder.
Nach dem Abstieg geht es vorbei an den Sternberg-Teichen und der Tippelsberger Mühle. Im weiteren Verlauf unseres Weges kommen wir über das ehemalige Gelände der Zeche Constatin 4 / 5, heute ein Grüngebiet zwischen Herne und Bochum. Ein letztes Stück auf einem Rad- und Wanderweg und wir haben unseren Ausgangspunkt, den Gysenbergpark, wieder erreicht.
Die Wanderung lassen wir mit einer gemeinsamen Einkehr ausklingen.
Wegstrecke ca. 14 km, 190 Höhenmeter
Sonntag, 01. Februar 2026: Von Schwerte-Ergste nach Hennen
Startpunkt unserer Wanderung ist der Park-and-Ride-Parkplatz am Bahnhof in Schwerte-Ergste. Von hier aus gehen wir zunächst parallel zu Bahnlinie bis zum Freibad Elsebad und orientieren wir uns dort nach rechts, der Wegemarkierung X folgend. Diese Markierung – sie kennzeichnet hier den Ruhrhöhenweg – begleitet uns auf der ersten Hälfte unserer Wanderung. Der breite Waldwanderweg verläuft an den Waldstücken Saurenholz und Schüttholz entlang durch das Elsebachtal, ein seit 1998 ausgewiesenes Naturschutzgebiet.
Nach dem ersten und einzigen nennenswerten Anstieg erreichen wir den Weiler Am Ufer, mit schönem Panoramablick auf den Ebbekamm und die Wälder des Sauerlandes. Durch offenes Feld geht es leicht absteigend auf Wirtschaftswegen bis Kalthof. Dann folgen wir dem Baarbach Richtung Hennen, queren die B 233 und kommen durch weites offenes Feld zum Orteingang und Bahnhof Hennen.
Von hier verkehrt stündlich ein Zug, mit dem wir nach Schwerte-Ergste zurückfahren.
Wegstrecke ca. 13 km, mit ca. 180 hm
Die Wanderung lassen wir mit einer gemeinsamen Einkehr ausklingen.
Sonntag, 07. Dezember 2025: Rund um den Seilersee in Iserlohn mit einem Besuch des „historischen Weihnachtsmarktes Barendorf“ und anschließendem Jahresabschluss
Wir starten unsere Wanderung in der Nähe des Seilersees vor dem Eingang des „Hotels Vierjahreszeiten“ in Iserlohn. In der Nähe gibt es genug Parkplätze. Wir wandern durch den Seilerwald bergauf zum Bismarckturm, den wir mit ein wenig Glück besteigen können. Dort oben haben wir in 338 m Höhe einen tollen Überblick in nahe Sauerland und in die Landschaft der Ruhrberge.
Hinab geht es von hier zum historischen Museum Barendorf, wo uns ein wirklich sehenswerter Weihnachtsmarkt in den historischen Fabrikgebäuden des Museums erwartet. Hier wird genug Zeit zum Bummeln sein, bevor wir uns auf den Rückweg machen. Dabei unrunden wir noch den Seilersee, bevor wir zum Jahresabschluss ins gemütliche Restaurant „Entenfang“ einkehren. Ein gutes Essen, nette Bilder der Touren aus 2025 und der Ausblick auf das neue Wanderjahr 2026 runden den Tag ab.
Wegstrecke ca. 6 km, überwiegend feste Wege und Waldwege, mäßige Steigungen über insg. 140 Hm auf und ab
Anmeldung bitte bis zum 01.12.25
Sonntag, 23. November 2025: Ausflug zu den Neanderthalern – Besuch des Neanderthal-Museums in Mettmann mit Wanderung im Neanderland
Heute kommen Kulturfreunde zum Zuge, vor Allem, wenn man sich für die Entwicklung der frühen Menschheitsgeschichte interessiert. Die lernen wir nämlich in einer Führung durch das Neanderthal-Museum kennen und ihr werdet sehen: Auch in Euch steckt noch ein wenig vom „Neanderthaler“.
Museums-Eintritt: 14 Euro p.P. und Kosten für die Führung (4 – 5 Euro p.P.)
Bei einer anschließenden Wanderung über 7,5 km besichtigen wir zunächst den Neanderthaler-Fundort, bevor wir über einen „Kunstpfad“ mit Skulpturen und entlang des Schwarzbaches den Ortsteil Butzberg und den Hof „Holz“ erreichen. Von hier geht es durch das Tal der Düssel und über ein Wildgehege zurück zum Ausgangspunkt.
Wegstrecke: ca. 7,5 km, ohne nennenswerte Steigungen
Zum Ende der Wanderung ist eine gemeinsame Einkehr im Restaurant-Pizzeria Gavi in Mettmann, geplant.
Anmeldung bitte bis zum 16.11.2025
Sonntag, 19. Oktober 2025: Von der Kemnade über Stiepel zum „ Kap Kaminski“
Startpunkt unserer Wanderung ist der Parkplatz am Oveney. Von hier aus gehen wir zunächst am Ufer der Kemnade entlang und steigen dann auf zum Bochumer Ortsteil Stiepel. Dort befindet sich das Zisterzienserkloster und die fast tausendjährige Stiepeler Dorfkirche mit Wandmalereien aus dem Mittelalter (Besichtigung geplant).
Durch das Weitmarer Holz, vorbei an den Ruinen eines Malakowturms, erreichen wir die als „Kap Kaminski“ bekannte Bochumer Sternwarte. Auf unserem Weg zurück an die Ruhr passieren wir den Ortsteil Sundern und gehen anschließend auf dem alten Leinpfad und den Uferwegen zurück zur Kemnade.
Die Wanderung lassen wir mit einer gemeinsamen Einkehr ausklingen.
Wegstrecke ca. 14 km, mit ca. 200 hm
Anmeldung bitte bis zum 12.10.2025
Sonntag, 28. September 2025: Rund um Voßhöfen
Unsere Herbsttour hat beginnt in Volmarstein. Von dort aus laufen wir durch Wald und Feld über den Höstreichberg nach Voßhöfen und weiter Richtung Silschede. Dort kommen wir auf den Silscheder Kohlenweg und auf diesem zum Schlebuscher Berg. Hier beginnt der leichte Aufstieg nach Grundschöttel und zu unserem Startpunkt.
Zum Ende der Wanderung ist eine gemeinsame Einkehr geplant.
Die Tour verläuft auf Wirtschaftswegen, befestigten Waldwegen und naturnahen Pfaden; es gibt einige Anstiege, die aber keine übermäßigen Anforderungen stellen.
Wegstrecke ca. 14 km, mit moderaten Steigungen
Sonntag, 24. August 2025: „Wassererlebnis – Hamm per Rad“
Heute geht es gemütlich zu: An mehreren Wasserläufen entlang lädt uns die Stadt Hamm ein, sie und ihre Umgebung per Rad kennenzulernen. Wir starten am Hauptbahnhof in Hamm und radeln über den Hafen von Hamm am Datteln-Hamm-Kanal und der Lippe entlang in Richtung Werne. Je nach Wetter, Lust und Laune fahren wir am Kanal längs, bis es am anderen Ufer zurück geht. Unser nächstes Ziel ist die Zeche Radbrod; heute ein Industiedenkmal. Weiter geht es über den alten Dorfkern von Heesen und das gleichmalige Schloss durch die Lippeauen zum Wasserschloss Oberwerries, das wir auch von aussen besichtigen können. Wieder durch die Auenlandschaft der Lippe und mit Hilfe der Lippefähre „Lupia“ machen wir uns auf die Rückfahrt nach Hamm.
Wusstet Ihr, dass es hier ein Kurbad mit schönem Kurpark gibt? Den schauen wir uns an und stärken uns im Café im Kurhaus bevor es wieder in die Innenstadt zum Ausgangspunkt geht.
Wegstrecke 40 – 50 km, überwiegend über feste Wege (Asphalt oder Fahrradwege), kurze Strecken auch über Waldwege, nur wenige leichte Steigungen, auch für Fahrräder ohne E-Motor geeignet
Anmeldung bitte bis zum 17.8.25
Fahrradausleihe ist in unmittelbarer Nähe des HBf online möglich über metropolradruhr in Hamm. Bitte selbst über das Internet organisieren. Ich empfehle, besser das eigene Rad per PKW oder ÖPNV, mitzunehmen
Sonntag, 03. August 2025: Haltern – Halterner und Hullerner Stausee und Westruper Heide (lange Strecke)
Bei dieser Wanderung handelt es sich um eine längere Variante der Tour vom 13.07.2025. Start- und Endpunkt ist ebenfalls der Parkplatz am Seehof. Von hier aus gehen wir auf dem Uferweg am See und an der Stever entlang auf der selben Route. Am Heimingshof wechseln wir die Uferseite und umrunden den Hullerner Stausee. Anschließend wechseln wir hinüber in den Westruper Wald und setzen unsere Wanderung durch die Westruper Heide zurück zum Halterner Stausee fort.
Zum Ende der Wanderung ist eine gemeinsame Einkehr geplant.
Wegstrecke ca. 17 – 19 km, die Tour verläuft auf befestigten Waldwegen und naturnahen Pfaden; es gibt keine nennenswerten Anstiege.
Sonntag, 13. Juli 2025: Haltern – Halterner Stausee und Westruper Heide ( kurze Strecke )
Unsere Sommerwanderung führt uns an die Grenze zwischen Ruhrgebiet und Münsterland, nach Haltern.
Vom Parkplatz am Seehof gehen wir zunächst am Halterner Stausee entlang. Vom Uferweg bietet sich immer wieder eine sch6ne Aussicht auf den See. Entlang der Stever führt uns der Weg zum Hullerner Stausee, von dem wir nach kurzer Uferstrecke in den Westruper Wald wechseln, ein Randgebiet des Naturparks Hohe Mark. Durch das Naturschutzgebiet Westruper Heide kommen wir zurück zum Halterner Stausee und zu unserem Startpunkt. Die Tour verläuft auf befestigten Waldwegen und naturnahen Pfaden; es gibt keine nennenswerten Anstiege.
Am Ende der Wanderung ist eine gemeinsame Einkehr geplant
Wegstrecke ca. 13 km, ohne nennenswerte Steigungen
Sonntag, 15. Juni 2025: Der Neanderlandsteig zum Kennenlernen – von Nierenhof nach Velbert
Wer kennt schon den Neanderlandsteig? Über 240 km durchquert dieser 2014 neu geschaffene Fernwanderweg vor allem das Bergische Land. Diese nördliche Etappe führt uns in stetigem Auf und Ab vom Velberter Stadtteil Nierenhof am Rande der Elfringhauser Schweiz nach Velbert. Viele Fernblicke begleiten uns über den Essener Süden bis zur Skyline der City, aber auch über die hügelige Landschaft des „Bergischen“. Wir kommen vorbei an Bauernhöfen, wandern durch Wäldchen und Bachtäler wie das Hespertal. Und immer wieder geht es moderat rauf und runter, aber wir lassen uns Zeit, so dass alle mitkommen. Am Ende der Wanderung erreichen wir Velbert, wo eine gemütliche Einkehr auf uns wartet.
Zurück geht es mit dem Linienbus nach Nierenhof (Näheres dazu, sobald die aktuellen Busfahrpläne vorliegen).
Wegstrecke 13,5 km, 439 Hm, mittelschwere Wanderung mit stetigem Auf und Ab.
Anmeldung bitte bis zum 08.06.2025

