Mannheim – Pfalz

Leitungsteam

Astrid Degen
Friedja Lux-Wellenhof

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oder mannheim-pfalz [ at ] 49ontop.de

Haben Sie Interesse, uns kennenzulernen? Dann „schnuppern“ Sie doch einfach mal unverbindlich bei einer unserer Wanderungen. Für weitere Informationen und die Anmeldung nutzen Sie bitte die angegebenen Kontaktmöglichkeiten.

 

 

 

Veranstaltungen der Wandergruppe Mannheim + Pfalz:

 

    Sonntag, 25. September 2022: Von der Weilach über den Kleinen Peterskopf

    Die Weilach war schon in den Siebzigerjahren im Zuge der Trimm-dich-Bewegung ein Ort sportlicher Betätigung. Wir starten an der Weilach und kommen bald zum Schlagbaum, wo sich viele Wanderwege kreuzen. Auf einem Pfad, der an wenigen Stellen schmal und etwas abschüssig ist, wandern wir am Südhang des Kleinen Peterskopf entlang. Es gibt schöne Ausblicke ins Isenachtal und auf die gegenüberliegende mächtige Hardenburg. Nach einer Stunde Wanderzeit steigen wir gleichsam eine Etage höher und folgen dem Weg am Hang entlang in die entgegengesetzte Richtung. Von einem Aussichtspunkt blickt man auf den Herzogsweiher in Grethen und in die weite Rheinebene. Nach etwa 8 km halten wir Rast im Freien an den Sitzbänken am Schlagbaum. Danach folgen wir dem Weinsteig über den Teufelstein zur Kaiser-Wilhelm-Höhe, wo man eine gute Sicht auf die Nordseite der Klosterruine Limburg hat. Wir kommen am Kriemhildenstuhl vorbei und blicken von oben auf den gewaltigen Steinbruch aus der Römerzeit. Zuletzt wandern wir an der Innenseite der Keltenmauer am Kästenberg entlang und kommen zurück zur Weilach.

    Bei dieser Wanderung kann man nach 8 km am Schlagbaum aussteigen oder aber auch von dort erst gegen 12 Uhr einsteigen.

    Hinweis: Geplant ist eine Abschlusseinkehr in einem nahe gelegenen Restaurant.

    Wegstrecke 13 km, 200 hm, leichter bis mäßiger Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 04. September 2022: UNESCO-Welterbe Mathildenhöhe Darmstadt

    Die Mathildenhöhe ist eine Erhebung am Rand der Darmstädter Innenstadt. Im 19. Jh. war sie die Gartenanlage des großherzoglichen Hofes. 1833 wurd die Anlage im Stil eines englischen Landschaftsparks umgestaltet. Als Künstlerkolonie Mathildenhöhe wird zum einen eine Gruppe von Künstlern, die zwischen 1899 und 1914 gemeinsam tätig waren, bezeichnet. Zum anderen werden darunter auch die Wirkungsstätte und die von den Künstlern errichteten Bauten auf der Mathildenhöhe verstanden, in denen sie lebten und arbeiteten. Das Ensemble „Mathildenhöhe Darmstadt“ ist seit dem 24.07.2021 als UNESCO-Welterbe anerkannt.

    Unsere kleine Wanderung führt zunächst am Großen Woog entlang zum Hofgut Oberfeld und Park Rosenhöhe. An unserem Ziel, der Mathildenhöhe, angekommen werden wir bei einem Rundgang die Häuser der Künstler, den Hochzeitsturm und den Schwanentempel besichtigen und anschließend zum Ausgangspunkt zurückgehen. Das Ausstellungsgebäude auf der Mathildenhöhe ist wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Das Museum Künstlerkolonie ist geöffnet, ein Besuch ist allerdings nicht Teil der Veranstaltung.

    Wegstrecke ca. 5 km, keine Steigungen, leichter Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 14. August 2022: Wanderung zum Forsthaus Heldenstein und zur Ruine Meistersel

    Wir starten am Wanderparkplatz Drei Buchen in der Nähe von Ramberg. Zunächst führt unser Weg auf Waldwegen in nördlicher Richtung ansteigend um den Drenselberg herum zum Manfred-Eschbacher-Plätzel. Von dort geht es zunächst weiter bergauf, bevor der Weg zum Forsthaus Heldenstein hinunter führt. Anschließend wandern wir westwärts weiter zum Pfaffenkopf. Auf diesem Abschnitt verläuft unsere Route ein Stück auf dem Europäischen Fernwanderweg E8, der von Irland bis an das Schwarze Meer führt. Etwas unterhalb einer Wegspinne befindet sich eine kleine Schutzhütte, an der wir Rast machen können. Anschließend geht es weiter in südlicher Richtung zurück zum Manfred-Eschbacher-Plätzel und schließlich zur Ruine Meistersel, die nach mehrjährigen aufwändigen Sanierungsarbeiten wieder besichtigt werden kann. Von diesem Aussichtspunkt bietet sich ein schöner Fernblick auf Teile der Ramburg und auf das dahinter über dem Queichtal liegende Burgen-Dreigestirn Trifels, Anebos und Scharfenberg. Unser weiterer Weg führt zurück zum Ausgangspunkt am Wanderparkplatz Drei Buchen. Nicht weit vom Parkplatz liegt die PWV-Hütte „Waldhaus Drei Buchen“, die sich für eine Einkehr anbieten könnte.

    Die Strecke verläuft überwiegend auf schattigen Waldwegen, die Anstiege sind gleichmäßig.

    Wegstrecke ca. 15 km, ca. 300 Höhenmeter auf der gesamten Strecke, leichter bis mittlerer Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 31. Juli 2022: Burgruine Falkenstein, Falkensteiner Schlucht und Zeugnisse des Imsbacher Bergbaus

    Wir starten in der Nähe der Weißen Grube bei Imsbach, einer der ältesten Kupfererz- und Kobalt-Gruben des Reviers. Auf abwechslungsreichen, schattigen Waldwegen erreichen wir den ersten Aussichtspunkt, den Beutelfelsen mit dem Eisernen Mann. Von dort führt unser Weg weiter zur Kronbuche. Auf mal breiteren, mal schmaleren Waldwegen wandern wir nach Falkenstein mit der Ruine einer Höhenburg oberhalb des Dorfes. Nach deren Besichtigung geht es ein kurzes Stück durch den Ort hindurch zum markanten, frei stehenden protestantischen Glockenturm. Von dort wandern wir talwärts weiter und haben dabei schon die Felsen aus Rhyolith-Konglomerat im Blick, die wir bei unserem anschließenden Aufstieg durch die Falkensteiner Schlucht aus der Nähe sehen werden. Auf Abschnitten des Pfälzer Höhenwegs geht es weiter an den Katharinengruben I und II entlang, die zu den ältesten Kupferbergwerken des Imsbacher Reviers gehören. Halden mit interessant geformten und gezeichneten Steinen sowie gut zu erkennende Stolleneingänge sind Zeugnisse des früheren Erz-Abbaus. Der weitere Weg führt durch dichten Wald zurück zu unserem Ausgangspunkt.

    Wegstrecke ca. 15,5 km, Anstieg ca. 500 Höhenmeter auf der gesamten Strecke, mittlerer Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 17. Juli 2022: Auf historischen Spuren durch den Göllheimer Wald

    Wir starten am Waldrand von Göllheim und folgen auf schmalen Pfaden dem Adolf-von- Nassau-Weg durch den Wald. Nach etwa 1,5 km erreichen wir die Kriegsberghütte, bei der wir auch auf dem Rückweg wieder vorbeikommen. Nach weiteren 3 Kilometern kommen wir zum Göllheimer Häuschen, einer der ältesten Gaststätten der Pfalz. Durch dichten Laubwald verläuft die Wanderung fast eben, bis wir dann den Weg bergab Richtung Ramsen nehmen und nach einer großen Schleife wieder auf den Adolf-von-Nassau-Weg gelangen und diesem Richtung Norden folgen. Falls möglich, kehren wir in der vom PWV bewirtschafteten Kriegsberghütte ein. Danach sind es gut 1,5 km bis zum Startpunkt.

    Die Wege sind durchgängig beschattet und gut begehbar.

    Hinweis: Wer die Strecke abkürzen möchte, steigt ab Kriegsberghütte in die Wanderung ein. Dieser Zustieg sollte bei der Anmeldung mitgeteilt werden.

    Wegstrecke 13 bis 14 km, kaum erwähnenswerte Höhenmeter auf der gesamten Strecke, leichter Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 26. Juni 2022: Vom Klosterdorf Höningen zum Rahnfels

    Vom Parkplatz gehen wir zunächst ein kurzes Stück nach Höningen hinein, an der Klosterruine und den beiden nach Abschluss der Wanderung für eine Einkehr in Frage kommenden Gaststätten vorbei, um das Dorf dann auch schon wieder zu verlassen. Schattigen, teils schmalen und von Wurzeln durchsetzten Waldpfaden folgend steigen wir zum Rahnfels auf, der ca. 2 km nordwestlich der Burgruine Hardenfels gelegen, mit einer Gipfelhöhe von 516 m. ü. NN die höchste Erhebung des Pfälzerwaldes nördlich der Isenach ist. Inmitten teils bizarrer Baumgestalten thront seit dem Jahre 1906 die Frankenthaler Hütte auf dem Bergsporn des Rahnfelsens und bietet einen schönen Rastplatz mit Aussicht über das Isenachtal, auf Bad Dürkheim, die Ruinen Limburg und Hardenburg und die Weite der Rheinebene. Der Abstieg auf weichen, federnden Pfaden durch dichten Wald ist auch bei sommerlichen Temperaturen gut zu bewältigen. Wir passieren den Schlüsselstein unterhalb des Leuchtenbergs, wo sich die Möglichkeit bietet, nochmals eine kurze Rast einzulegen, bevor wir auf einem Teilstück des Leininger Klosterwegs die letzte Etappe des Rückwegs nach Höningen antreten.

    Wegstrecke ca. 13,5 km, Anstieg ca. 400 Höhenmeter auf der gesamten Strecke, leichter bis mittlerer Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 12. Juni 2022: Zusatzveranstaltung: Ein Museumsbesuch im Freien – Auf dem Wanderweg am Westwall von Steinfeld aus

    Mit dieser Wanderung erleben wir Zeitgeschichte, Naturkunde, Ökologie und Botanik. Zudem bewegen wir uns in frischer Waldluft. In Steinfeld und den umliegenden Dörfern findet man noch viele Hinweise auf die Kriege der vergangenen Jahrhunderte. Mehr als 100 Westwallanlagen, Panzergräben und Bunker standen während des 2. Weltkrieges in und um Steinfeld. Auf dem Westwallrundweg sind noch Zeichen dieser Zeit zu finden. Einige davon werden wir auf der Wanderung besichtigen können, Schautafeln erklären dazu Wissenswertes. Erfreulicherweise hat sich die Natur im Laufe der Zeit ihr Gebiet zurück erobert; der einstige Panzergraben zeigt sich heutzutage als Biotop. Durch den Bienwald mit seinem noch recht intakten Baumbestand kommen wir an den Heilbach, der in seinem natürlichen Lauf in die Landschft eingebettet ist und ein kleines Naturidyll darstellt. Auch die „Bismarckeiche“ hielt stand und trotzte allen Widrigkeiten des Krieges. Gegen Ende der Wanderung nähern wir uns dem Kakteenland. Hier findet man eine große Auswahl an Kakteen und Mineralien. Der Eintritt ist frei, Produkte können käuflich erworben werden.

    Auf halber Strecke werden wir am Jakobshäuschen Rast machen. Ob eine Einkehr auf der Terrasse des Restaurants am Kakteenland am Ende der Wanderung möglich sein wird, ist fraglich.

    Wegstrecke ca. 12 km, kaum erwähnenswerte Höhenmeter auf der gesamten Strecke, leichter Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 15. Mai 2022: Drachenfels-Tour von Bruchweiler-Bärenbach

    Malerische Ausblicke, abwechslungsreiche Landschaften und die faszinierende Ruine der Burg Drachenfels sind die Attribute dieser Wanderung, die in Bruchweiler-Bärenbach startet. Vom Parkplatz am Waldfriedhof aus geht es zunächst hinauf zum Schuhfelsen, dann weiter auf das Jüngstberg-Plateau, wo sich auf der Jüngstbergkanzel ein tolles Panorama bietet. Entlang des Jüngstberggrates folgen wir einem Pfad hinab zur Bundenthaler Jagdhütte. Im weiteren Verlauf der Strecke machen wir einen lohnenden Abstecher zum geheimnisvollen Buchkammerfelsen, bevor der Weg am Fuße des Heidenbergs entlang zur Drachenfelshütte des Pfälzerwaldvereins und weiter hinauf zur Burgruine Drachenfels führt. Wir lassen uns ausreichend Zeit, die markante Felsenburg, die im vergangenen Jahr nach Restaurierungsarbeiten wieder zur Besichtigung freigegeben wurde, zu erkunden. Nach einer Passage durch das idyllische Seitental Staubborn führt ein Pfad hinauf zum geologisch interessanten Felsmassiv Geierstein (nicht zu verwechseln mit den Geiersteinen bei Lug). Von dort geht es über den Lourdessteig wieder hinunter zurück zum Ausgangspunkt.

    Wegstrecke ca. 16 km, Anstieg ca. 550 Höhenmeter auf der gesamten Strecke, mittlerer Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 10. April 2022: Frühlingswanderung im Vorland des Donnersberges

    Das Vorland des Donnersberges ist geprägt von der Landwirtschaft. Ausgehend von Weitersweiler, einem schmucken kleinen Dorf, wandern wir entlang des Häferbaches vorbei an Pferdekoppeln und Ackerflächen und streifen durch urige Streuobstwiesen mit einem alten, knorrigen Baumbestand. Wenn wir Glück haben, blühen dort noch die Kirschbäume oder schon die Apfel-und Birnbäume. Auf gut begehbaren Feldwegen erreichen wir das kleine Jakobsweiler mit seinem originellen runden Kirchturm. Ab dort folgen wir leicht ansteigend dem „Kneippwanderweg“ und kommen auf eine Anhöhe, von der man einen weiten Blick in alle Richtungen hat. Bennhausen, ein ebenso schmuckes Dörfchen, ist unser nächstes Ziel. Dort gibt es am Ortsende einen geeigneten Platz für die Rast. Anschließend drehen wir eine Runde auf dem „Hinkelspfad“, folgen danach dem Lauf des Gerbachs Richtung Bolanden und kommen schließlich wieder nach Weitersweiler zurück. Dieser Ort hat eine interessante Historie. Von 1410 bis 1792 war er geteilt, der Häferbach bildete die Grenze. Einzelne Gebäude zeugen noch heute von den beiden Herrschaften, die sich diesen Ort teilten.

    Wegstrecke 11 bis 12 km, kaum erwähnenswerte Höhenmeter auf der gesamten Strecke, leichter Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 27. März 2022: Zusatzveranstaltung Stadtrundgang in Landau

    Die Siedlung „Land-Aue“ wurde erstmals im 12. Jahrhundert urkundlich erwähnt. 1274 verlieh König Rudolf von Habsburg dieser bereits 1268 als „civitas“ erwähnten Siedlung die Stadtrechte, 1291wurde Landau ein dem Kaiser direkt unterstellte Reichsstadt. Heute noch, meist in veränderter Form, zeugen bestehende bauliche Zeugnisse von einem wirtschaftlich blühenden Gemeinwesen im Hoch- und Spätmittelalter. Eine wechselvolle Geschichte hat Landaus Stadtbild geprägt. So ließ der französische Festungsbaumeister Vauban Landau in den Jahren 1688 bis 1691 zu einer modernen Festung ausbauen. Nach der Schleifung der Festungsmauern Ende des 19. Jahrhunderts entstanden entlang der ehemaligen Wälle großzügige Ringstraßen mit prächtigen Bürgerhäusern, die auch heute noch das Stadtbild prägen.

    Wegstrecke ca. 8,5 km, keine Anstiege, leichter Schwierigkeitsgrad