Mannheim + Pfalz

Leitungsteam

Friedja Lux-Wellenhof, Dirk Humborg

Friedja Lux-Wellenhof, Dirk Humborg

Friedja Lux-Wellenhof
Dirk Humborg

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Unsere Veranstaltungen:

    Sonntag, 06. Dezember 2020: Abschlusswanderung von Friedelsheim durch die Weinberge zur Villa rustica Wachenheim

    Friedelsheim ist ein bekannter, nahe der Weinstraße in der Ebene gelegener Weinbauort. Von der Bahnstation der Rhein-Haardt-Bahn aus wandern wir durch die Weinberge – soweit möglich – auf naturbelassenen Wegen Richtung Wachenheim und kommen nach etwa vier Kilometern zur Villa rustica. Dieses römische Landgut wurde bei der Flurbereinigung 1980 entdeckt und als Freilichtmuseum hergerichtet. Bei einem Rundgang über das abgegrenzte Gelände erhält man Einblicke in die Lebensweise der römischen Besitzer, die dieses Landgut etwa vom 2. bis 3. Jahrhundert nach Christus erbauten und bewohnten. Der Rückweg führt wiederum durch Weinberge zurück nach Friedelsheim. Schon von Weitem sieht man den 16 m hohenTurm der ehemaligen Burg. Dieser Turm ist zugänglich, und von seiner Plattform hat man einen weiten Bllick nach allen Seiten in die schöne Landschaft. Umgeben ist das ehemalige Burggelände von einem intakten Wassergraben. Weitere Sehenswürdigkeiten schmücken diesen Ort und laden auf dem Rückweg zur Bahnstation noch zu einem Rundgang durch das Weindorf ein.

    Wegstrecke: ca. 11 km, keine Höhenmeter auf der gesamten Strecke, leichter Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 22. November 2020: 2. Zusatzveranstaltung – Wanderung rund um Altrip und Besuch einer Ausstellung

    Nach einer gemütlichen Wanderung am Rhein entlang besteht die Gelegenheit zum Besuch einer Ausstellung in der Galerie Im Hof, Bezirkstr. 10, 67122 Altrip; Inhaberin: Susanne Wolf-Kaschubowski. Das Thema der Ausstellung lautet: “Farbton/Tonfarbe, Malerei, Keramik und Collagen”. Neben Ingrid Hess, der Künstlerin in unserer Runde, wird Maria Stahl-Kolb ihre Werke aus Ton präsentieren. Außerdem wird am 22.11. auch eine Schmuckdesignerin vor Ort sein, so dass es einiges zu entdecken geben dürfte.

    Maximale Teilnehmerzahl: 15 Personen

    Freier Eintritt

    Wegstrecke: ca. 9,5 km, keine Steigungen auf der gesamten Strecke, leichter Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 08. November 2020: Auf dem Wanderweg am Westwall von Steinfeld aus

    In Steinfeld und den umliegenden Dörfern findet man noch viele Hinweise auf die Kriege der vergangenen Jahrhunderte. Mehr als 100 Westwallanlagen, Panzergräben und Bunker standen während des 2. Weltkrieges in und um Steinfeld. Auf dem Westwallrundweg werden wir einige der noch vorhandenen Zeichen dieser Zeit besichtigen können, Schautafeln erklären dazu Wissenswertes. Erfreulicherweise hat sich die Natur im Laufe der Zeit ihr Gebiet zurück erobert; der einstige Panzergraben zeigt sich heutzutage als Biotop. Durch den Bienwald mit seinem noch recht intakten Baumbestand kommen wir an den Heilbach, der sich in seinem natürlichen Lauf in die Landschft einbettet und ein kleines Naturidyll darstellt. Auch die “Bismarckeiche” hielt stand und trotzte allen Widrigkeiten des Krieges. Gegen Ende der Wanderung nähern wir uns dem Kakteenland. Hier findet man eine große Auswahl an Kakteen und Mineralien. Der Eintritt ist frei.

    Mit dieser Wanderung erleben wir Zeitgeschichte, Naturkunde, Ökologie und Botanik. Zudem bewegen wir uns in frischer Waldluft: Ein Museumsbesuch im Freien! Auf halber Strecke werden wir am Jakobshäuschen Rast machen. Ob eine Einkehr auf der Terrasse des Restaurants am Kakteenland am Ende der Wanderung möglich sein wird, ist fraglich.

    Wegstrecke: ca. 12 km, kaum erwähnenswerte Höhenmeter auf der gesamten Strecke, leichter Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 18. Oktober 2020: Zusatzveranstaltung “Stadt.Wand.Kunst”-Führung in Mannheim-Neckarstadt/West

    “Stadt.Wand.Kunst” begann im Juli 2013 mit dem Fassadengemälde “My Superhero power is Forgiveness”, das durch das weltweit etablierte Künstlerduo HERAKUT an einem Gebäude in der Mannheimer Innenstadt (schräg hinter dem Rathaus) gestaltet worden war. Die vielfachen posititven Reaktionen auf diese damals neue Mannheimer Attraktion waren die Grundlage für die Fortsetzung des Projekts und so entstand die Idee zu einer Open Urban Art Gallery in Mannheim. Seither werden jährlich im Sommer regionale, nationale und internationale Streetartists nach Mannheim eingeladen, sogenannte “Murals” – großformatige Wandgemälde an Hausfassaden – im gesamten Stadtgebiet anzufertigen. Auf diese Weise werden graue Mauern in eine öffentliche Galerie umgewandelt und es entsteht ein frei zugängliches Museum für Fassadenkunst.

    Im Rahmen einer zweistündigen Führung durch einen Gästeführer werden wir “Murals” in der Neckarstadt/West kennenlernen und Wissenswertes zu dem Projekt und den jeweiligen Künstlern erfahren.

    Maximale Teilnehmerzahl: 14 Personen (plus Gästeführer) gemäß Vorgaben der Stadt Mannheim

    Kosten: 7,50 €/Person bei 14 Teilnehmern (bei weniger als 14 Teilnehmern erhöht sich der Betrag entsprechend); bitte den jeweiligen Betrag am Veranstaltungstag vor Ort in bar bereit halten

    Sonntag, 04. Oktober 2020: Wanderung durch die Weinberge und zur Fleckenmauer in Flörsheim-Dalsheim

    Wir wandern zunächst durch die Weinberge rund um Flörsheim-Dalsheim, genießen die Farbenpracht des Weinlaubs und Aussichten in Richtung Rhein und Odenwald. Im Anschluss daran gelangen wir in den historischen Ortskern des Ortsteils Dalsheim mit der Fleckenmauer als einem Bauwerk mit besonderer Bedeutung. Diese Dorfbefestigung ist – wie in keinem anderen Dorf in Rheinhessen – in Gänze erhalten. Ca. 1100 Meter Mauer, sieben Türme, einstmals zwei Tore, ein Graben und ein Wall sowie ein Wehrgang wurden von ca. 1470 bis 1490 errichtet. Nach einem Streifzug durch alte Gassen und entlang der Fleckenmauer kehren wir zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, den Bahnhof Niederflörsheim in Flörsheim-Dalsheim zurück.

    Wegstrecke: ca. 13 km, ca. 110 Höhenmeter auf der gesamten Strecke, leichter Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 20. September 2020: Von Neuleiningen nach Altleiningen auf einer Teilstrecke des Dreiburgenweges

    Start ist im schmucken Dorf Neuleiningen mit seiner Burgruine. Auf den  Spuren der Leininger Grafen folgen wir dem anfangs fast eben, später sanft ansteigend verlaufenden Weg am Waldrand entlang, kommen dann auf die fruchtbaren Höhen am Nackterhof, begegnen weidenden Schafen und Pferden und haben einen freien Blick auf den Donnersberg. Ab dem Sommerberg gibt es einen neu angelegten abwechslungsreichen Pfad am Hang entlang, der uns zu versteckten, bizarren Felsformationen bringt, die man hier im nördlichen Breich des Pfälzerwaldes nicht vermuten würde. Dieser Pfad führt über Wurzeln und steinere Treppenstufen, ist besonders bei Nässe etwas schwer begehehbar. (Es gibt parallel dazu einen „Ausweichweg“). Ab dem Süßerhof geht es weiter auf weichem Waldboden abwärts ins Amseltal. Ein kurzer Aufstieg folgt, und die Altleininger Burg ist erreicht, wo im Burghof Rast mit eigenem Proviant gemacht wird. Der Abweg von der Burg bringt uns ins Eckbachtal. Dem Verlauf des Eckbaches folgen wir ebenen Waldweges gute 4 km, wechseln dann auf die andere Talseite und kommen nach einem leichten Anstieg zurück nach Neuleiningen. Falls es gewünscht wird, werden wir noch die Burgruine besichtigen und einen Streifzug durch die engen  Gassen dieses Dörfchens machen.

    Wegstrecke: ca. 14 km, leichter bis mittelschwerer Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 06. September 2020: Rundwanderung auf dem Altrhein-Erlebnispfad am Eich-Gimbsheimer Altrhein (Rheinhessen)

    Das Areal des Eich-Gimbsheimer Altrheins ist ein 667 ha großes Natura 2000-Gebiet. Seine ca. 300 ha großen Verlandungsröhrichte zählen zu den größten zusammenhängenden Schilfbeständen Südwestdeutschlands und sind das Brutgebiet seltener Vogelarten (z.B. Wasserralle, Schilfrohrsänger), die auf Schilfgebiete angewiesen sind. Auch die Flora dieses Schutzgebiets ist europaweit bedeutsam. Von einem Beobachtungsturm und einer Beobachtungshütte erlangt man einen schönen Ausblick auf die Wasserflächen und Röhrichte. Nach einem ersten Streckenabschnitt entlang des Altrheins setzen wir den Weg zwischen landwirtschaftlich genutzten Flächen mit Blick auf den Odenwald fort, bevor wir schließlich auf das letzte Stück des Altrhein-Erlebnispfades zurückkehren und zum Ausgangspunkt zurückwandern.

    Wegstrecke: ca. 12 km, ebene Wege auf der gesamten Strecke, leichter Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 09. August 2020: Rundwanderung Wilgartswiesen – Ruine Falkenburg und Wasgaublick

    Wir starten in Wilgartswiesen, der ältesten Gemeinde im Queichtal und folgen dem Queichverlauf durch den Ort bis zum Aufstieg zur Ruine Falkenburg. Auf einer steilen Treppe gelangen wir in die ausgedehnte Burganlage mit einem schönen Blick über das Queichtal und den Wasgau. Nach dem Abstieg von der Burg geht es erst talwärts. Danach führt der Weg über die “Falkenburger Steige” 3 km stetig bergan, bis wir den 553 m hohen Katzenkopf erreichen. Zwischendurch machen wir einen kleinen Abstecher zum Wasgaublick und legen dort eine Rast ein. Ab dem Katzenkopf folgen wir dem Wanderweg bergab zurück nach Wilgartswiesen. Die Wege sind naturbelassen, weisen Wurzeln und Steine auf, breitere Forstwege wechseln sich mit schmalen Pfaden ab. Kurz vor dem Ende der Wanderung kommen wir noch an der Wolfsgrube vorbei.

    Wegstrecke: ca. 14 km, ca. 480 Höhenmeter auf der gesamten Strecke, mittelschwerer Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 05. Juli 2020: Neustadt/W. – Rundwanderung durch das Heidenbrunnertal und das Kaltenbachtal

    Kurz nach dem Start am Naturfreundehaus führt der Weg zunächst über einen steileren Streckenabschnitt bergauf, verläuft dann weiter zur sog. Kleinen Ebene oberhalb der Kaltenbrunner Hütte. Wir wandern der Jahreszeit Rechnung tragend überwiegend auf schattigen Waldwegen und-pfaden. Entlang des Kaltenbachtalbachs folgen wir dem stetig gemäßigt steigenden Emil Ohler-Pfad, gelangen über den Kaisergarten zur sog. Breiten Loog, verlassen den Wald für ein kurzes Teilstück der Route (ggf. Kopfbedeckung, Sonnenschutz empfehlenswert) und können auf einem schmaleren abwärts führenden Pfad schöne Blicke auf die Höhen des Pfälzer Waldes genießen, bis wir wieder in den Schatten des Waldes eintauchen, um am sog. Runden Tisch vorbei zu unserem Ausgangspunkt zurück zu wandern.

    Wegstrecke: ca. 12 km, ca. 320 Höhenmeter auf der gesamten Strecke, leichter bis mittelschwerer Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 21. Juni 2020: Wanderung auf dem Otterbachbruch-Rundweg in Rheinzabern

    Auf ebenen weichen Waldwegen nähert man sich dem Otterbach. Dieser schlängelt sich gemächlich dahin und hat sich mäandernd in die Landschaft eingegraben. Man erlebt einen beinahe unberührten Bachverlauf, wie man ihn heute kaum noch in unserer Landschaft antrifft. Ein kurzer Abstecher folgt über das freie Feld mit Blick auf die Kiesgruben, die die Nähe zum Rhein verraten. Durch den Wald geht es auf Römerspuren zurück nach Rheinzabern. Dort kann man die original römischen Brennöfen und die historischen Napoleon-Säulen besichtigen. Bei dem Rundgang durch die Stadt mit den vielfältigen prächtigen Fachwerkhäusern kommt man auch am Römermuseum vorbei. In Rheinzabern befand sich nämlich zur Zeit der Römer die größte Keramikmanufaktur nördlich der Alpen.

    Wegstrecke: 13 km mit Rundgang durch die Stadt, bzw. 10 km bei Ausstieg vor dem Rundgang durch die Stadt, leichter  Schwierigkeitsgrad