Mannheim + Pfalz

Leitungsteam

Friedja Lux-Wellenhof, Dirk Humborg

Friedja Lux-Wellenhof, Dirk Humborg

Friedja Lux-Wellenhof
Dirk Humborg

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oder mannheim-pfalz [ at ] 49ontop.de

 

Veranstaltungen der Wandergruppe Mannheim-Pfalz:

 

    Sonntag, 19. September 2021: Von Kirchheimbolanden aus in das NSG Drosselfels/Schwarzfels

    Vom Schillerhain aus wandern wir erst auf ebenem Weg bis zum Rentnersitz, der einen schönen Blick auf die Weiten des Nordpfälzer Berglandes freigibt. Auf schmalen, gut begehbaren Wegen erreicht man nach knapp zwei Stunden Wanderzeit stetig gemäßigt ansteigend das Naturschutzgebiet Drosselfels/Schwarzfels, das ebenso schöne Ausblicke und eine vielfältige Flora bietet. Dort erfolgt die Rast. Auf dem Rückweg kommt man stetig leicht abfallend vorbei an der Schutzhütte Sießls-Ruh und am Friedwald. Die Wege sind durchgängig beschattet. Nach drei Stunden reiner Wanderzeit ist man wieder am Ausgangspunkt.

    Eine Einkehrmöglichkeit gäbe es in dem nahen italienischen Restaurant am Sportplatz.

    Ein anschließender Stadtrundgang durch das schmucke Kirchheimbolanden, die sogenannte „Kleine Residenz“ böte sich an. Wer daran Interesse hat, sollte dies bei der Anmeldung bekannt geben.

    Ca. 11,5 km, leichter Schwierigkeitsgrad, 170 Höhenmeter

    Sonntag, 05. Septmber 2021: Von Vorderweidenthal zur Burg Bertwartstein und Burgruine Lindelbrunn

    Im Gegensatz zur Burg Lindelbrunn, die im 12. Jh. als Reichsburg errichtet und im Bauernkrieg 1525 zerstört wurde und nur noch als Ruine erhalten ist, wurde die Burg Berwartstein nach ihrer Zerstörung im 16. Jh. wieder aufgebaut und ist heute dauerhaft bewohnt. Sie ist das erste Ziel auf unserer Wanderung. Weiter geht es dann zum Seehof, einem idyllisch gelegenen See, und durch Wald und eine Bachniederung zur Ansiedlung Lauterschwan. Talaufwärts, stetig steigend führt der Weg weiter am Cramerhaus vorbei in Richtung Lindelbrunn. Wir steigen auf zur Burgruine, die sich in 440 m Höhe auf einem Bergkegel befindet. Von dort hat man einen schönen Blick hinunter auf Vorderweidenthal und die Höhen des Pfälzerwalds. Nach dem Abstieg von der Ruine wandern wir durch Wald und Flur auf einem zunächst leicht, dann steiler abfallenden Weg zurück nach Vorderweidenthal.

    Einkehrmöglichkeit: Cramerhaus

    Ca. 17,5 km, Anstieg ca. 370 Höhenmeter, mittelschwerer Schwierigkeitsgrad

    Anfahrt öffentlicher Verkehr: Achtung: Es besteht keine Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Daher ggf. für die Anfahrt mit dem PKW Fahrgemeinschaften bilden.

    Sonntag, 22. August 2021: Rundwanderung von Leinsweiler zu den Burgruinen Madenburg und Neukastell und über den Slevogthof zurück

    Vom Treffpunkt aus wandern wir zunächst zur Burgruine Madenburg, die mit ihrer Größe und einem schönen Ausblick beeindruckt. Auf dem 1904 durch den Pfälzerwald-Verein geschaffenen Cramer-Pfad führt unser weiterer Weg um den Schletterberg und den Wetterberg herum an den Wanderparkplätzen Windhof und Ahlmühle vorbei zu der Burgruine Neukastell und dem Slevogthof. Der berühmte Maler Max Slevogt erwarb zu Beginn des 20. Jh. das Hofgut der einstigen Burg Neukastell. Slevogt bildete mit Max Liebermann und Lovis Corinth das sogenannte Dreigestirn des deutschen Impressionismus. Auf dem Slevogthof schuf er einen Großteil seiner Bilder, und dort starb er 1932. Von hier wandern wir zurück nach Leinsweiler mit seinen pittoresken Fachwerkhäusern, dem alten Rathaus von 1619 und dem Laufbrunnen von 1581.

    Diejenigen, die den Aufstieg zur Ruine Madenburg auslassen möchten, können bereits in gemäßigtem Tempo auf dem Cramer-Pfad weiterwandern. Am Windhof stößt der Teil der Gruppe, der zur Madenburg gewandert ist, wieder dazu.

    Die ersten und die letzten Kilometer der Strecke führen durch Weinberge und freies Gelände, alle übrigen Abschnitte sind beschattet.

    Einkehrmöglichkeiten ggf. in Leinsweiler nach Abschluss der Wanderung

    Ca. 18 km, Anstieg ca. 510 Höhenmeter, mittelschwerer Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 08. August 2021: Rund um Hertlingshausen zu den Eckbachquellen und dem Sauhäuschen

    „Man soll die Feste feiern wie sie fallen!“, so sagt der Volksmund. Die Corona-Pandemie hat uns mehrfach einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun bieten wir gleichsam als Ersatz für die im Dezember 2020 ausgefallene Jahresabschlussveranstaltung diese Wanderung im Quellgebiet des Eckbaches in Hertlingshausen an. Dabei werden wir erst etwa 10 bis 11 km rund um Hertlingshausen durch den Wald wandern. Danach soll sich am „Sauhäuschen“ unter schattigen Bäumen (oder bei regnerischem Wetter unter einer überdachten Freihalle) ein „gemütliches Beisammensein“ anschließen mit einer Überraschung „in fester und flüssiger Form“. Bei geselligem Beisammensein und einer kleinen Vorschau auf das weitere Wanderjahr lassen wir den Sonntag ausklingen.

    Gesamte Strecke: 10 bis 11 km, Anstieg etwa 160 Höhenmeter, leichter Schwierigkeitsgrad; es besteht auch die Möglichkeit, in eigener Regie auf einer ebenen Strecke entlang des Eckbachs eine kleinere Runde zu laufen

    Sonntag, 1. August 2021: Rundwanderung vom Isenachweiher durch das Kirschtal, über Schafunter und Ruheforst

    Das Tal der “jungen” Isenach zwischen Bad Dürkheim und Hochspeyer (entlang der B37) ist dicht bewaldet, weist aber geringe Höhen auf und ist somit ein ideales Wandergebiet, vor allem in den Sommermonaten. Wir starten am Parkplatz in der Nähe des Isenachweihers und wandern erst durch das fast ebene Kirschtal, folgen dann einem kleinen Bachlauf sanft ansteigend bis zum markanten Wegekreuz “Schafunter”. Auf der Höhe wandern wir weiter Richtung Norden, kommen vorbei am Friedwald “Ruheforst”, überqueren die B37 und erreichen schließlich einen Rastplatz. Danach geht es schon allmählich wieder abwärts ins Isenachtal. Hier kann man an zwei Seiten des idyllisch gelegenen Weihers entlanglaufen und erreicht dann wieder den Ausgangspunkt.

    Einkehrmöglichkeit wäre im Restaurant „Forsthaus zur Isenach“

    Gesamte Strecke:12 km, Anstieg etwa 260 Höhenmeter, leichter Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 18. Juli 2021: Breitenbach, Wolfsschluchthütte, Elmstein und zurück entlang des Speyerbachs

    Vom Parkplatz unterhalb der Ruine steigen wir auf zu den wenigen erhalten gebliebenen Mauern der Burg Breitenstein, die vermutlich 1246 als Felsenburg erbaut worden war. Am Breitenbach entlang, in dem früher geflößt wurde, geht es auf schattigen Waldwegen zur Wolfsschluchthütte. Weiter führt unser Weg zur Wolfsgrube, dem Naturfreundehaus Harzofen bei Elmstein und der Ruine der Wallfahrtskirche St. Maria, die 1488 erbaut wurde. Heute ist nur noch die Ruine des Kirchturms zu sehen. Am Speyerbach entlang geht es zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

    Einkehrmöglichkeiten: Wolfsschluchthütte oder Naturfreundehaus Harzofen

    Ca. 14 km, Anstieg ca. 290 Höhenmeter auf der gesamten Strecke, leichter bis mittelschwerer Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 11. Juli 2021: Rundwanderung Frankenstein, Glasbach und Forsthaus Schorlenberg

    An heißen Sommertagen sucht man gerne ein schattiges Plätzchen. Unsere Wanderung startet am Bahnhof Frankenstein – bei der kürzeren Variante am Fuße der Ruine Diemerstein – und führt auf beschatteten, schmalen Waldwegen entlang des idyllischen Glasbaches vorbei an kleinen Forellenteichen bis zum Rastplatz “Siebenbrunnen”. Mit frischem Quellwasser gestärkt, geht es weiter. Wir wechseln auf einen Forstweg und folgen diesem stetig sanft ansteigend bis zum ehemaligen Forsthaus Schorlenberg. Nach einer Rast geht es bereits wieder abwärts, auf gut begehbarem Weg zurück zu “Siebenbrunnen” und weiter entlang des Glasbachtales zurück zum Startpunkt. Mit etwas Glück sehen wir entlang des Weges viele seltene Schmetterlinge, die hier reichlich Nahrung finden und sich in dieser wenig begangenen Gegend wohl fühlen. Ob die begehrten Sommersteinpilze schon “sprießen” ist ungewiss.

    Gesamte Strecke: 15 km, Anstieg etwa 280 Höhenmeter, leichter bis mittelschwerer Schwierigkeitsgrad, bei Start an der Ruine Diemerstein 12 km. (Kann mit dem Pkw angefahren werden, bitte späteren Zustieg bei der Anmeldung angeben)

    Sonntag, 27. Juni 2021: Geiersteine, Runder Hut, “Luger Fritz” und einige Buntsandsteinfelsen mehr

    Eine abwechslungsreiche, angesichts der zu bewältigenden Höhenmeter eine gewisse Kondition erfordernde Wanderung auf schmalen Pfaden und Waldwegen zu vielen imposanten Buntsandsteinfelsen. Der erste, sich auf den Bergkamm hoch windende Anstieg zum Aussichtspunkt auf dem Felsmassiv des Hornsteins ist der steilste der gesamten Tour und hat es schon ein wenig in sich. Der Blick über Lug und die umliegenden Berge entschädigt für die Mühen, und die Beinmuskulatur ist nun definitiv gut durchblutet. Von hier aus geht es auf dem Plateau des westlichen Heischbergs weiter in Richtung Geiersteine. Das mächtige Felsmonument bietet einen herrlichen Rundumblick, bei klarer Sicht bis zur Ebene der südlichen Weinstraße und auf die Burgen Neuscharfeneck, Trifels und Madenburg im Osten. An bizarren Felsgebilden entlang führt der Weg auf einer Höhe von 400 m weiter zum Runden Hut. Von dort bietet sich eine schöne Sicht auf die Reichsfeste Trifels und das im Tal liegende Wernersberg.

    Entlang einiger weiterer Felsen geht es in einem weiten Bogen zurück in Richtung Lug mit einem letzten beeindruckenden Aussichtsfelsen, dem Friedrichsfelsen, im Volksmund auch “Luger Fritz” genannt. Dessen Südwand ist mit 58 m eine der höchsten Felswände der Pfalz.

    Ca. 14,5 km, Anstieg etwa 540 Höhenmeter, anspruchsvoller Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 20. Juni 2021: Waldwanderung durch das Langental bei Altleiningen/Höningen

    Vom Wanderparkplatz Langental (zwischen Altleiningen und Höningen) aus führen viele Wege durch das lange Tal! Wir wählen für die Umrundung dieses Tales wenig begangene Wege oder schmale Pfade, die gut beschattet sind. Etwa eine Stunde lang geht es erst mit kaum merklichem Anstieg hoch. Dann schlängelt sich der Weg leicht bergab, der Wald wird dichter und wir nähern uns dem Talschluss. Dort wechseln wir die Richtung, wandern mit leichtem Anstieg höher und sehen schon die Ausläufer des Kupferbergfelsen. Auf der Höhe entlang – mit Ausblicken bis zum Donnersberg – erreichen wir nach einer weiteren Stunde den Rastplatz am Kamelkopffelsen (Rast mit Sitzmöglichkeit). Danach erkunden wir das Felsmassiv, wandern darauf entlang, umrunden es und betrachten es später von einer tiefer gelegenen Stelle aus. Schließlich folgen wir dem Pfad bergab und erreichen nach knapp drei Stunden reiner Wanderzeit den Ausgangspunkt. Bei passendem Wanderwetter kann das eine echte „Gesundheitswanderung“ werden und ein Test für die eigene, aktuelle Kondition sein.

    Wer die Strecke verlängern will, kann vom Parkplatz aus weiter nach Höningen und wieder zurück wandern, das ergibt dann drei weitere Kilometer.

    Eine Einkehrmöglichkeit gäbe es im Jagdschlössel in Hönningen oder in einem Biergarten in Kirchheim. Ob dies mit der Gruppe möglich ist, bleibt vorerst ungewiss.

    Ca. 11,5 bis 12 km, leichter Schwierigkeitsgrad

    Sonntag, 13. Juni 2020: Auf zum Donnersberg; Wanderung mit differenzierten Strecken

    Der Donnersberg, ein „Muss“ für jeden Pfalzwanderer und ein Genuss für den Natur- und Geschichtsfreund! Wir starten am Sportplatz in Steinbach, kommen am Keltengarten vorbei und erreichen bald den Wald. Durch das naturbelassene Wildensteiner Tal schlängelt sich der Weg unterhalb des „Reißenden Felsen“ entlang. Auf stetig leicht ansteigendem Weg schraubt man sich gleichsam in großen Serpentinen den Berg hoch. Zwischendurch kommt ein stärkerer, etwa einen Kilometer langer Anstieg. Bald ist man auch schon am Moltkefelsen und hält Rast. Über den restaurierten  Adlerbogen blickt man weit in das Vorland des Berges Richtung Osten. Nach einem weiteren moderaten Anstieg kommt der Hirtenfels (630 m hoch), und es ist nicht mehr weit bis zum Ludwigsturm. Hier endet der 1. Teil der Wanderung nach bisher 6 km.

    Ab 12 Uhr wandern wir ab Ludwigsturm etwa 3,5 km lang entlang des Keltenwalls, einer Art Stadtbefestigung des vorchristlichen Oppidums auf dem Donnersberg-Plateau. Vorbei an der Nachbildung der Keltenmauer führt der etwas steinige und mit Wurzeln durchzogene Weg bis zum Königsstuhl, mit fast 687 m der höchsten Erhebung der Pfalz. Von dort blickt man weit in das Nordpfälzer Bergland. Die nahe „Keltenhütte“ lockt zur Einkehr.

    Der Abstieg folgt einem breiten, stetig abfallenden Forstweg über den Spendelrücken zurück nach Steinbach.

    Besonderheit: Man kann auch nur den 2. Teil mitwandern. Dazu fährt man mit dem Auto auf den Donnersberg bis zum Parkplatz in der Nähe des Ludwigsturms. Dort stößt man zur Gruppe und wandert den Keltenwall-Weg mit.

    Wegstrecke: Gesamte Strecke: 13,5 km, Anstieg etwa 400 Höhenmeter, mittelschwerer Schwierigkeitsgrad, Teilstrecke nur entlang des Keltenwalls 3,5 km, leichter Schwierigkeitsgrad