Mittelhessen

Leitungsteam

Sonja und Jürgen Hartmann

Sonja und Jürgen Hartmann

Jürgen und Sonja Hartmann

 

 

 

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oder mittelhessen [ at ] 49ontop.de

 

 

Hallo, liebe 49ontop’ler und Freunde in Mittelhessen,

hier findet Ihr das Wanderprogramm für die nächsten Monate. Wir haben für Euch wieder einige der schönsten Wanderungen in Mittelhessen zusammengestellt. Es wird Euch sicher gefallen.

Für alle Touren gilt:   ÄNDERUNGEN vorbehalten! Bitte festes Schuhwerk, wettergerechte Kleidung und Rucksackverpflegung! Anmeldeschluss Sonntag vor dem Wanderwochenende. Mindestteilnehmerzahl, wenn nicht anders angegeben, 5 Personen.

Info zur Pandemielage: ob gewandert werden kann, normal, mit reduzierter Personenzahl oder noch nicht – richtet sich nach den jeweiligen Verordnungen der Bundesländer. In ganz Hessen können im März keine Gruppenaktivitäten stattfinden. Eine Aktualisierung ist frühestens Ende März zu erwarten.

Veranstaltungen der Wandergruppe Mittelhessen:

 

    Sonntag, 26. September 2021: Naturtour Eichelsdorf

    Von Eichelsdorf kommend geht es direkt auf den Eichköppel, ein Naturschutzgebiet mit urwüchsigen Gehölzriegeln, Waldwiesen und historischen Huteweiden mit Magerrasenflächen. Im Sommer ist hier oft der Schäfer mit seiner Herde anzutreffen, denn die Pflege der Wiesen findet bis heute überwiegend durch Schafbeweidung statt. Nach einer schönen Fernsicht über den hohen Vogelsberg bis zum Taunus geht es in den Talgrund des Eichelbachs. Die üppigen Wiesen und der mäandernde Bach sind vom Weg am Waldrand schön anzuschauen. Quer durch den Wald geht es dann auf kleinen Pfaden und Forstwegen bis in ein langgestrecktes Wiesental, den Heißbachgrund, dem zweiten Naturschutzgebiet am Weg. Highlight dieses Tals ist ein kleiner, mit Schilf gerahmter See, auf dem sich verschiedene Wasservögel tummeln. Die Sitzgruppe im Heißbacher Grund lädt ein zur sonnigen Rast, bevor es wieder in den Wald geht. Auch der Wald birgt Attraktionen: Am „Nestl Platz“, sind zwei Bänken mit Gedenkstein und historischem Wanderpfahl zu einem kleinen Ensemble gruppiert. Auf dem „Hunsrück“ geht es auf Naturwegen durch aufgelassene kleine Basaltsteinbrüche und durch eine Blocksteinhalde, Zeichen der vulkanischen Tätigkeit vor Millionen von Jahren. Der Weg verlässt den Wald am „Schmitter Blick“. Hier kann der Wanderer die herrliche Aussicht über das Niddatal genießen und bei klarem Wetter sogar bis zum Dünsberg hinter Giessen blicken. Die Panoramakarte neben der Rastbank hilft bei der Orientierung. Die schöne Aussicht bleibt bis zur Grillhütte Hundsrück auf dem nächsten halben Kilometer. Dann windet sich der Weg wieder bergabwärts nicht minder reizvoll, mit Blick auf Eichelsdorf und die Dorfkirche aus dem Jahr 1300. Der Weg folgt dem Eichelbach über Wiesenwege zum Dorf und dann quer durch den alten Ortskern: So lässt sich das schöne Fachwerkensemble zu beiden Seiten des Bachlaufs bewundern. Kurz darauf geht es über eine Fußgängerbrücke mit Blick auf die Mündung des Eichelbaches in die Nidda und dann zurück zum Ausgangspunkt der Wanderung.

    Ca.15 km, ca. 4 Stunden Gehzeit ohne Pausen, 260 m Anstieg, 260 m Abstieg

    Samstag, 25. September 2021: Kurz und Gut: Kurpark Bad Salzhausen – Bismarckstein

    Bad Salzhausen, der idyllische Kurort mitten in Oberhessen am Rande des Vogelsbergs, ist allemal einen Besuch wert. 1187 erstmalig erwähnt, wurde hier bereits im 15. Jahrhundert Salz gewonnen. 52 Hektar groß ist der Kurpark, vom Wasserrad im südlichen Teil bis zu den Skulpturen im nördlichen Teil, gibt es hier viel zu entdecken.

    Die Bismarcksteinrunde TK 6 (TK = Terrainkur) ist der längste der markierten Wege, auf denen man Bad Salzhausen und die nähere Umgebung erkunden kann.

    Vom Wanderportal etwas südlich der Kur- und Touristinfo aus gehen wir zunächst durch den nördlichen Kurpark, über die Bahn und in einem großen Bogen auf schmalen Pfaden durch den Wald. Zum Bismarckstein mit Blick über Nidda geht es bergauf, bevor wir wieder am Landgrafenteich vorbei und durch den südlichen Kurpark zum Ausgangspunkt zurückkommen.

    Der Weg ist im Uhrzeigersinn markiert.

    Eine kleine Broschüre mit Beschreibungen aller sechs Wege bekommt man bei den freundlichen Damen der Kur- und Touristinfo, Tracks aller Wege finden sich auch über die Homepage von Bad Salzhausen.

    Ca.8 km, ca. 2 Stunden Gehzeit ohne Pausen, 150 m Anstieg, 150 m Abstieg

    Sonntag, 29. August 2021: Münzenberg – Kloster Arnsburg

    Das »Wetterauer Tintenfass«, wie die beeindruckende Anlage der Ruine von Burg Münzenberg im Volksmund genannt wird, ist nicht nur der Ausgangspunkt unserer Tour, sie wird uns auch unterwegs immer wieder ins Auge springen. Die Festung stammt aus der Stauferzeit und zählt zu den bedeutendsten romanischen Burganlagen Deutschlands. Vom östlichen Bergfried bietet sich eine herrliche Aussicht ins Umland. Auf unserem Weg zum Kloster Arnsburg werden wir auf dieser geschichtsträchtigen Wanderung ein Megalithgrab aus der Steinzeit besuchen und uns auf Spurensuche in die Zeit der Römer begeben.

    Ca. 17 km, ca. 200 m Auf- und Abstieg

    Samstag, 28. August 2021: Kurz und Gut: Der Kulturhistorische Wanderweg Muschenheim R1

    Muschenheim ist ein Stadtteil von Lich, und rund um Muschenheim gibt es eine bemerkenswerte Anzahl von bedeutsamen Stätten. Kloster Arnsburg mit Burgwüstung und Kastell, das Megalithgrab Heiliger Stein, der Limesturm – mehrere tausend Jahre Geschichte lassen sich hier begehen!

    Streckenführung: Kloster Arnsburg – Burgwüstung Arnsburg – Kastell Arnsburg/ Alteburg – Megalithgrab Heiliger Stein – Hügelgräber – Limesturm – Evangelische Kirche – Rathausplatz – Kloster Arnsburg

    Ca. 10 km, ca. 200 m Auf- und Abstieg

    Sonntag, 25. Juli 2021: Viertälertour Bad Endbach

    Gleich durch vier stille und abgeschiedene Täler führt die Extratour „Viertälerweg”. Begleitende Bäche und abwechslungsreiche Waldpassagen machen diese Tour zu einem Erlebnis mit bleibenden Eindrücken. Unterwegs eröffnen sich dem Wanderer eindrucksvolle Fernsichten und viele kleinere harmonische Aussichten. Vor allem der 490 Meter hohe Schönscheid ist wegen seines herrlichen Panorama-Ausblickes beliebt. Etwas weiter erinnert ein hinter Dickicht versteckter ehemaliger Steinbruch an die bis in die Frühzeit zurückreichende Tradition des Bergbaus in der Region. Folgt man dem Wegeverlauf abwärts am Wald entlang und wirft dabei einen Blick zwischen die Bäume, so kann man die Reste einer Lorenbahn erahnen, mit welcher das Gestein ein Stück bergab verfrachtet wurde. Sehenswert sind auch die verschiedenartigen Baumriesen, denen der Wanderer unterwegs begegnet. Auf der Endbacher Platte laden zur rechten Jahreszeit köstliche Heidelbeeren zu einer Rast ein. Einen Abstecher wert ist die etwas abseits vom Weg unvermutet mitten im Wald auftauchende Felslandschaft „Kopps Klippen”. Start und Zielpunkt des „Viertälerweges” ist der Bad Endbacher Kurpark. Dort bieten am Ende der Tour ein Kneipp-Barfußpfad und ein Kneipp-Tretbecken wohltuende Erholung für die wandermüden Füße.

    Ca.16 km, ca. 4,5 Stunden Gehzeit ohne Pausen, 490 m Anstieg, 490 m Abstieg

    Samstag, 24. Juli 2021: Kurz und Gut: Runde von Bad Endbach

    Die Wanderung auf dem mit E 3 markierten Weg startet am Kurhaus in Bad Endbach, unser Track beginnt am (kostenfreien!) Parkplatz direkt daneben. Zunächst geht es den Berg hoch und dann nicht am Waldrand entlang, sondern richtig in den Wald hinein.

    Auf einem Waldpfad mit einiger Steigung kommen wir zur Endbacher Platte und gehen von da an wieder gemütlich bergab. Bis an den Ortsrand von Günterod wandern wir, und dann kommt der Waldrand, aber mit tollem Ausblick in das Tal!

    Wir gehen immer direkt am Wald entlang, ein Seitental umwandern wir vollständig, ganz hinten, schon unter den Bäumen, führt ein schmaler Steg über das Bächlein. Er sieht zwar nicht besonders vertrauenerweckend aus, hat aber einwandfrei gehalten.

    Oberhalb des Friedhofs und der Stadt gehen wir, immer noch am Waldrand, zurück zum Kurhaus.

    Ca.10 km, ca. 2,5 Stunden Gehzeit ohne Pausen, 200 m Anstieg, 200 m Abstieg

    Sonntag, 27. Juni 2021: Spiegelslustturm Marburg

    Der höchste Punkt der Stadt Marburg ist nicht das Schloss, wie man vermuten könnte, sondern der Aussichtturm auf den Lahnbergen, der offiziell Kaiser-Wilhelm-Turm heißt und inoffiziell nur Spiegelslustturm genannt wird. Er steht auf 371 m ü. NN und reckt sich von da noch 36 m in die Höhe. Erbaut wurde der Spiegelslustturm aus feinkörnigem Sandstein.

    Erklären wir zunächst, warum der Kaiser-Wilhelm-Turm in Marburg Spiegelslust heißt. Die Universitätsstadt Marburg war zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine Zentrum der Romantik und das mittelalterliche Stadtbild passte gut zu diesem Zeitgeist. Perfekt sehen kann man die Stadt und das Landgrafenschloss von den Lahnbergen, weshalb ein Mann namens Köhler hier einen kleinen Rastplatz anlegte, die Köhlersruhe.

    Als Köhler starb, übernahm der zum Studium in Marburg weilende Freiherr Spiegel aus Halberstadt im Harz die Pflege des Ausflugsortes und investierte: Es entstanden ein eiserner Musikpavillon, eine Steingrotte und ein Getränkekeller, was den Besucherandrang erheblich steigerte. Der Volksmund taufte den Ausschank kurzerhand Spiegelslust. Als der Freiherr Marburg verließ, übertrug er das Grundstück der Stadt Marburg, die hier eine Gaststätte anlegte.

    Ab 1874 errichtete ein Bürgerverein mit Spenden einen ersten Turm. Die humanistische Konstruktion stürzte jedoch wegen mangelhafter Statik ein. Daraufhin wurde ab 1887 der zweite, etwas höhere Turm gebaut, der mit Strebepfeilern verstärkt wurde und noch heute auf den Lahnbergen steht. Am 2. September 1890, dem Jahrestag der Schlacht von Sedan, wurde der neue Turm nach dreijähriger Bauzeit als Kaiser-Wilhelm-Turm eingeweiht.

    Während der Öffnungszeiten des Turmcafés haben Besucher die Möglichkeit, den Spiegelslustturm über die 167 Stufen im Inneren zu besteigen und in der renovierten Turmstube im Obergeschoss Lesungen zu hören oder Ausstellungen zu sehen. Von der Aussichtsplattform des Spiegelslustturms ergibt sich ein einzigartiger Rundblick auf Marburg, den Marburger Rücken und das Marburger Lahntal.

    Studenten ohne Vordiplom – man könnte heute auch sagen: ohne Bachelorabschluss – sollten lieber nicht auf den Spiegelslustturm steigen, denn man munkelt, dass man ohne mindestens die ersten akademischen Weihen nicht würdig sei, den Ausblick zu genießen. Im Falle eines Fehlverhaltens muss man – so wird berichtet – zeitlebens auf Diplom, Master oder gar Promotion verzichten.

    2006 wurde am Spiegelslustturm eine Lichtinstallation der Marburger Künstlerin Helmi Ohlhagen angebracht. Die Installation hört auf den Namen Siebensiebenzwölfnullsieben. Das liegt daran, dass man durch einen Anruf auf der kostenpflichtigen Telefonnummer 09005-771207 das Lichtbild aktiviert. Die Nettoeinahmen durch die Gebühren kommen vollständig gemeinnützigen Einrichtungen zugute.

    Wenn man vom Spiegelslustturm wieder hinabsteigt und noch ein wenig Lust auf Kultur verspürt, dann ist ein Ausflug in das nahegelegene Kulturzentrum Waggonhalle in der Rudolf-Bultmann-Straße angeraten. Die Waggonhalle nahm 1996 ihren Betrieb auf präsentiert neben Theateraufführungen auch Tanz, Performance, Musik, Improvisation, Kabarett, Varieté und Literatur.

    Wegstrecke: 18 km, ca. 5 Stunden Gehzeit ohne Pausen, 430 m Anstieg, 430 m Abstieg

    Samstag, 26. Juni 2021: Kurz und Gut: Rundtour zum Spiegelslustturm und entlang der Lahn (Marburg)

    Der höchste Punkt der Stadt Marburg ist nicht das Schloss, wie man vermuten könnte, sondern der Aussichtturm auf den Lahnbergen, der offiziell Kaiser-Wilhelm-Turm heißt und inoffiziell nur Spiegelslustturm genannt wird. Er steht auf 371 m ü. NN und reckt sich von da noch 36 m in die Höhe. Erbaut wurde der Spiegelslustturm aus feinkörnigem Sandstein.

    Das oberhessische Marburg ist eine der schönsten Studentenstädte Deutschlands. Das Landgrafenschloss thront hoch über dem Lahntal. Die Elisabethkirche, die älteste rein gotische Kirche in Deutschland, erhebt stolz ihren Turm und die schmucke Altstadt lädt zum Verweilen ein.

    Die Philipps-Universität Marburg wurde 1527 gegründet und ist die älteste noch existierende protestantisch gegründete Universität der Welt. Sie prägt auch heute noch durch ihre Bauwerke und die gut 26.000 Studierenden das Stadtbild. Als Marburg im 19. Jahrhundert u.a. wegen seiner Studenten eine Hochburg der Romantik war, entdeckte man in den Lahnbergen einen schönen Aussichtspunkt mit tollem Blick auf die Stadt.

    Ein Student namens Werner Friedrich Julius Stephan von Spiegel übernahm später die Pflege dieses ursprünglich Köhlersruhe genannten Ausflugsziels. Ein Musikpavillon entstand und ein Getränkekeller. Als Spiegel Marburg verließ, übertrug er das Grundstück der Stadt. Später entstand hier der Spiegelsluststurm – das Ziel unserer Wanderung.

    Wegstrecke: 10 km, ca. 2,5 Stunden Gehzeit ohne Pausen, 360 m Anstieg, 360 m Abstieg

    Sonntag 30. Mai 2021: Münzenberg – Kloster Arnsburg

    Das »Wetterauer Tintenfass«, wie die beeindruckende Anlage der Ruine von Burg Münzenberg im Volksmund genannt wird, ist nicht nur der Ausgangspunkt unserer Tour, sie wird uns auch unterwegs immer wieder ins Auge springen. Die Festung stammt aus der Stauferzeit und zählt zu den bedeutendsten romanischen Burganlagen Deutschlands. Vom östlichen Bergfried bietet sich eine herrliche Aussicht ins Umland. Auf unserem Weg zum Kloster Arnsburg werden wir auf dieser geschichtsträchtigen Wanderung ein Megalithgrab aus der Steinzeit besuchen und uns auf Spurensuche in die Zeit der Römer begeben.

    Wegstrecke: ca. 17 km, ca. 200 m Auf- und Abstieg

    Samstag 29. Mai 2021: Kurz und Gut: Der Kulturhistorische Wanderweg Muschenheim R1

    Muschenheim ist ein Stadtteil von Lich, und rund um Muschenheim gibt es eine bemerkenswerte Anzahl von bedeutsamen Stätten. Kloster Arnsburg mit Burgwüstung und Kastell, das Megalithgrab Heiliger Stein, der Limesturm – mehrere tausend Jahre Geschichte lassen sich hier begehen!

    Streckenführung: Kloster Arnsburg – Burgwüstung Arnsburg – Kastell Arnsburg/ Alteburg – Megalithgrab Heiliger Stein – Hügelgräber – Limesturm – Evangelische Kirche – Rathausplatz – Kloster Arnsburg

    Wegstrecke: ca. 10 km, ca. 200 m Auf- und Abstieg

    Lahnwanderung Tiefenbach – Selters-Löhnberg – Tiefenbach

    Die Termine werden hier veröffentlicht, sobald wieder Wanderungen stattfinden dürfen.

    Ausgangsort für diese Wanderung ist Tiefenbach, im Tal des Lindebachs. Im Ort sind ein paar schmucke Fachwerkhäuser denkmalgeschützt. Die alte Schule ist von 1684, die evangelische Kirche (um 1300) fällt durch den wehrhaften Turm mit Schießscharten auf. Wir nehmen die Buchwaldstraße, kommen an einer Reiterei vorbei, durch die Felder.

    Mit Waldbegleitung überschreiten wir in der Höhe 300m und wieder abwärts kommen wir nach Löhnberg-Selters an die Lahn. „Selters“ sagt uns was und sogleich werden wir auch drauf gestoßen: Selterswasser. Das ist fast so was wie bei “Tempo”, das für Papiertaschentücher steht. So steht „Selters“ synonym für kohlesäurehaltiges Mineralwasser.

    Im Ort wandern wir am Friedhof, dem Gemeindehaus und der Kirche vorbei, gehen ein Stück mit und bei Beginn des Leinpfads über die Lahn. Nahe der ehemaligen Mühle Löhnberg, passieren wir die Gleise der Lahntalbahn und biegen nach rechts in die Weilburger Straße ein. Linkerhand ist die Volkshalle von Löhnberg, wir sehen die evangelische Kirche (1738) und kommen zur Laneburg. 2000 wurde dort der „Schatz von der Laneburg“ gehoben, ein Münzfund.

    Die Laneburg ist eine ottonische Gründung der Linie der Nassauer und wurde auf dem Felssporn des Schletsberges zwischen 1321 und 1324 gebaut. Die Burg über der Lahn, an jener Stelle wo die Lahn aus dem Löhnberger Becken in ein enges Felsental tritt, dient Veranstaltungen.

    Durch Kleingärten und an einem Knotenpunkt von B49 und L3044, über den Kallenbach, kommen wir auf die Straße “Vor der Pfanne”, rechts verläuft die Bundesstraße. Die und anschließend die Lahntalbahn querend, gelangen wir an der Halle der Neuselters Mineralquelle vorbei. Wir sind nahe der Lahn und wandern durch die Aue. Linkerhand ist Biskirchen. Wenn wir erneut auf die B49 treffen, gehen wir mit ihr über die Lahn und schließen die Runde.

    Wegstrecke: ca. 16,5 km, ca. 300 m Auf- und Abstieg

    Kurz und Gut: Rund um Braunfels-Tiefenbach

    Die Termine werden hier veröffentlicht, sobald wieder Wanderungen stattfinden dürfen.

    Entlang der Lahn und über die Höhen des Taunus mit tollen Fernblicken führt diese Wanderung, mit Start und Ziel in Tiefenbach bei Braunfels, über eine Länge von etwa 10 km.

    Vom Parkplatz an der Mehrzweckhalle in Tiefenbach im Oberer Hellweg wandert man zunächst ein kurzes Stück aufwärts durch Tiefenbach in westliche Richtung und weiter hinab ins Lahntal.

    Bereits wenige Meter nachdem der Ort verlassen wurde, hat man schon die ersten schönen Aussichten hinab ins Lahntal und auf die Höhen des Westerwaldes auf der gegenüberliegenden Lahnseite. Für einige Kilometer geht es nun in einigem Abstand zur Lahn fast eben weiter und das immer mit schönen Blicken über das Lahntal nach Norden.

    Am nördlichsten Punkt wird die Bundesstraße überquert und in südöstlicher Richtung wandert man dann aufwärts über freies Feld und, nach einem letzten Blick über das Lahntal, hinein in den Wald. Der höchste Punkt der Wanderung ist nun erreicht, und so führt der Weg dann immer leicht abwärts durch den Wald und vorbei an der stillgelegten Roteisensteingrube Maria.

    Über einen kurzen Schlenker südlich von Tiefenbach geht es nun nochmals leicht bergauf, mit Blick zum Feldberg, in Richtung Ortsrand von Tiefenbach und weiter durch den Ort zum Parkplatz.

    Wegstrecke: ca. 10 km, ca. 120 Höhenmeter auf der gesamten Strecke

    Sonntag, 28. März 2021: Viertälertour, Bad Endbach

    Gleich durch vier stille und abgeschiedene Täler führt die Extratour „Viertälerweg”. Begleitende Bäche und abwechslungsreiche Waldpassagen machen diese Tour zu einem Erlebnis mit bleibenden Eindrücken. Unterwegs eröffnen sich dem Wanderer eindrucksvolle Fernsichten und viele kleinere harmonische Aussichten. Vor allem der 490 Meter hohe Schönscheid ist wegen seines herrlichen Panorama-Ausblickes beliebt. Etwas weiter erinnert ein hinter Dickicht versteckter ehemaliger Steinbruch an die bis in die Frühzeit zurückreichende Tradition des Bergbaus in der Region. Folgt man dem Wegeverlauf abwärts am Wald entlang und wirft dabei einen Blick zwischen die Bäume, so kann man die Reste einer Lorenbahn erahnen, mit welcher das Gestein ein Stück bergab verfrachtet wurde. Sehenswert sind auch die verschiedenartigen Baumriesen, denen der Wanderer unterwegs begegnet. Auf der Endbacher Platte laden zur rechten Jahreszeit köstliche Heidelbeeren zu einer Rast ein. Einen Abstecher wert ist die etwas abseits vom Weg unvermutet mitten im Wald auftauchende Felslandschaft „Kopps Klippen”. Start und Zielpunkt des „Viertälerweges” ist der Bad Endbacher Kurpark. Dort bieten am Ende der Tour ein Kneipp-Barfußpfad und ein Kneipp-Tretbecken wohltuende Erholung für die wandermüden Füße.

    Wegstrecke: ca.16 km, ca. 4,5 Stunden Gehzeit ohne Pausen, 490 m Anstieg, 490 m Abstieg

    Kosten: keine

    Samstag, 27. März 2021: Kurz und Gut: Trethütte – Am Endbach entlang, Runde von Bad Endbach

    Die Wanderung auf dem mit E 3 markierten Weg startet am Kurhaus in Bad Endbach, unser Track beginnt am (kostenfreien!) Parkplatz direkt daneben. Zunächst geht es den Berg hoch und dann nicht am Waldrand entlang, sondern richtig in den Wald hinein.

    Auf einem Waldpfad mit einiger Steigung kommen wir zur Endbacher Platte und gehen von da an wieder gemütlich bergab. Bis an den Ortsrand von Günterod wandern wir, und dann kommt der Waldrand, aber mit tollem Ausblick in das Tal!

    Wir gehen immer direkt am Wald entlang, ein Seitental umwandern wir vollständig, ganz hinten, schon unter den Bäumen, führt ein schmaler Steg über das Bächlein. Er sieht zwar nicht besonders vertrauenerweckend aus, hat aber einwandfrei gehalten.

    Oberhalb des Friedhofs und der Stadt gehen wir, immer noch am Waldrand, zurück zum Kurhaus.

    Wegstrecke: ca.10 km, ca. 2,5 Stunden Gehzeit ohne Pausen, 200 m Anstieg, 200 m Abstieg

    Kosten: keine

    Einkehr