Mittelhessen

Leitungsteam

Sonja und Jürgen Hartmann

Sonja und Jürgen Hartmann

Jürgen und Sonja Hartmann

 

 

 

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Hallo, liebe 49ontop’ler und Freunde in Mittelhessen,

hier findet Ihr das Wanderprogramm für die nächsten Monate. Wir haben für Euch wieder einige der schönsten Wanderungen in Mittelhessen zusammengestellt. Es wird Euch sicher gefallen.

Für alle Touren gilt:   ÄNDERUNGEN vorbehalten! Bitte festes Schuhwerk, wettergerechte Kleidung und Rucksackverpflegung! Anmeldeschluss Sonntag vor dem Wanderwochenende. Mindestteilnehmerzahl, wenn nicht anders angegeben, 5 Personen.

Info zur Pandemielage: ob gewandert werden kann, normal, mit reduzierter Personenzahl oder noch nicht – richtet sich nach den jeweiligen Verordnungen der Bundesländer.

Veranstaltungen der Wandergruppe Mittelhessen:

 

    Sonntag, 25. September 2022: Panoramaweg Waldsolms

    Wir starten am Parkplatz am Freibad Brandoberndorf, nachdem die Landstraße L3053 hinter uns liegt, geht es auf gut befestigten Feldwegen entlang des Löllbachs und dann halblinks zur Griedelbacher Hardt mit schönem 360-Grad-Blick über Westerwald und Taunus. Oberhalb des Golfplatzes Attighof stößt man auf einen Bauernhof, hinter dem man rechts zum Sportplatz Griedelbach abbiegt. Das nun folgende Wegstück war der Grund, warum die Rundwanderung durch Waldsolms auf den Namen Panoramaweg getauft wurde: Hervorragende Aussichten hinein ins Gießener Becken eröffnen sich auf den nächsten Kilometern.

    Am Ende der Sprintstrecke führt der Panoramaweg zur Grillhütte Griedelbach. Von hier geht es weiter in Richtung Kröffelbach mit reizvollen Aussichten in den Hochtaunus und hinüber auf den Hohen Westerwald. Man sieht die Windräder der Krombachtalsperre, im Süden den Großen Feldberg (879 m) und im Osten die Bodenroder Höhenzüge in der Wetterau.

    Jetzt erreichen wir wieder Brandoberndorf und folgen dem kleinen Uthenbachtal. Weiter entlang eines seltenen Stobenwalds und durch ein Buchenaltholz wandern wir zum Kuhschwanzweiher, der sich schön für eine Rast anbietet. Vom Kuhschanzweiher kommt man oberhalb des kleinen Aubachtals durch die so genannte Arschkerb zurück zum Freibad Waldsolms in Brandoberndorf.

    Wegstrecke ca.17 km, ca. 4,5 Stunden Gehzeit ohne Pausen, 400 m Anstieg, 400 m Abstieg

    Samstag, 24. September 2022: Runde um Grüningen

    Wir sind hier am nördlichsten Punkt des Limes in der Wetterau. Hier schließt der Limes die Wetterau ein und wendet sich dann nach Süden. Wir starten unsere Wanderung am Parkplatz der Limeshalle in Grüningen, gehen an der Ev. Kirche vorbei zur Burg Grüningen. Ein paar Meter weiter kommen wir zum Diebsturm, einem Teil der spätmittelalterlichen Stadtbefestigung. Weiter geht es Richtung Norden, und hier gelangen wir nun an den Limes und an einen rekonstruierten Wachturm mit einigen Palisaden davor. Die nächste Station ist die Grüninger Warte, 1713 als Windmühle erbaut. Sie ist vermutlich auf dem Gelände der erstmals 1445 erwähnten Warte erbaut worden, war aber nur bis 1794 in Betrieb.Danach besuchen wir noch zwei Dorfwüstungen: Birnkheim, an das ein Steinkreuz an der Straße und der Brunnen erinnern, und Bergheim, von dem ebenfalls nur noch der Brunnen erhalten ist.

    Wegstrecke 10,5 km, ca. 2,5 Stunden Gehzeit ohne Pausen, 110 m Anstieg, 110 m Abstieg

    Sonntag, 28. August 2022: Ziegen- und Magistertour Lautertal

    Von Hörgenau am Rathaus führt der Weg zur einer kleinen Kapelle. Nebenan ist der Tennisplatz mit Spielplatz, weiter geht es am Hopfmannsfelder Galgen vorbei, am Galgenweg in Hopfmannsfeld steht ein Mehrgenerationen-Spielplatz, von dort geht es weiter zum DGH. Der Weg führt am Aussiedlerhof vorbei, halbrund um den Ziegenberg, hier gibt es  Hügelgräber. Weiter führt der Weg nach Dirlammen an der Kirche vorbei am Friedhof ist eine alte Gedenkstätte, das Marschallgrab. Durch die Waldung zur Eisenkaute führt die Strecke zu einer Naturteichanlage (Biotop) die zu einer Rast einlädt. Hier stand einst das ausgegangene Dorf Hetzelshausen. Den alten steinernen Steg (Magistersteg) über die Wannbach überquerend erreicht man die Gemarkung Hollbach. Die Ortschaft Meiches streifend halten wir uns links und erreichen nach einer kurzen Steigung den Totenköppel mit der Totenkirche als höchsten Punkt der Strecke. Es ist der einzige, noch in Betrieb befindliche Sippenfriedhof in Deutschland. Infomaterial zu dieser Sehenswürdigkeit ist in der Totenkirche vorhanden. Des weiteren gibt es auf dem Totenköppel eine Aussichtsplattform, die den Blick mit einem Fernrohr z.B. Richtung Rhön und Amöneburg ermöglicht. Vom Totenköppel aus geht die Wanderroute dann weiter zur Naturteichanlage mit Schutzhütte in der Gemarkung „Im Dilles“. Wir umrunden den Ziegenrückskopf, den Heiligenwald und wandern durch den „Oh-Grund“ nach Hörgenau, dem Hauptort der Gemeinde Lautertal zurück.

    Wegstrecke 18 km, ca. 4,5 Stunden Gehzeit ohne Pausen, 370 m Anstieg, 370 m Abstieg

    Samstag, 27. August 2022: Schäferbirke Grünberg

    Wir starten unsere Tour am Wanderparkplatz Alsfelder Brücke. Der Rundweg um Grünberg begeistert durch abwechslungsreiche Wegestrecken, die über Berg und Tal führen und immer wieder neue Aussichten versprechen. Wir beginnen gleich mit dem Highlight Brunnental, mit seinen zahlreichen Quellen und Biotopen. Das ehemalige Wasserwerk sowie alte Mühlen säumen den Wegesrand. Vorbei geht es am Wochenendgebiet Hetzberg über offenes Gelände von Streuobstwiesen unterbrochen nach Lauter. Wir gehen fast durch die Hofreite der Bingmühle durch das Quellental bis zum Abzweig zurück Richtung Grünberg. Bis heute ist dies WasserschutzgebietBad Nauheim und Friedberg sowie weitere 34 Gemeinden in der Wetterau/Wetteraukreis werden somit mit Wasser aus Lauter versorgt. An der Schäferbirke mit der dortigen Schutzhütte können wir eine kurze Pause einlegen, bevor es weitergeht Richtung Theo Koch Schule und Sportschule. Den Campingplatz links passierend erreichen wir das Schwimmbad Grünberg. Von dort ist es nicht mehr weit bis zum Ausgangspunkt unserer Wanderung.

    Wegstrecke 10 km, ca. 2,5 Stunden Gehzeit ohne Pausen, 130 m Anstieg, 130 m Abstieg

    Sonntag, 26. Juni 2022: Heinzemanntour

    Eine abwechslungsreiche Wanderung durch Felder, sattgrüne Wiesen, naturbelassene Wälder mit mächtigen Baumriesen, vorbei an malerischen Teichen, der mäandernden Felda, wunderbaren Fernblicken und der namensgebenden Felsformation: dem Geotop und Naturdenkmal „Heinzemann“.
    Wegstrecke: Ca.17 km, ca. 4,5 Stunden Gehzeit ohne Pausen, 210 m Anstieg, 210 m Abstieg

    Samstag, 25 Juni 2022: Heinzemanntour, kurz

    Eine abwechslungsreiche Wanderung vorbei an der namensgebenden Felsformation: dem Geotop und Naturdenkmal „Heinzemann“. Durch Felder, sattgrüne Wiesen, naturbelassene Wälder mit mächtigen Baumriesen, vorbei an malerischen Teichen, der mäandernden Felda, und wunderbaren Fernblicken.

    Wegstrecke: Ca.10 km, ca. 2,5 Stunden Gehzeit ohne Pausen, 200 m Anstieg, 200 m Abstieg

    Sonntag, 29. Mai 2022: Rund um Wirberg  Golfpark Winnerod

    Wir beginnen unsere Tour am Parkplatz vom Golfpark Winnerod. Gleich anschließend geht es ein Stück, nicht auf der Autobahn, sondern an der Autobahn entlang, bis wir fast Reinhardshain erreichen. Von hier geht es hinauf zur Kirche auf dem Wirberg, dessen Plateau mit einer Kirche, einem Pfarrhaus und einer Hofanlage bebaut ist. Im 12. Jahrhundert wurde auf dem Wirberg ein Kloster in den Mauern einer früheren Burganlage gegründet. Zwischen 1129 und 1149 war hier ein Prämonstratenser-Doppelkloster, das Mitte des 13. Jahrhunderts von Augustinerinnen übernommen wurde. Auch dieses Kloster wurde im Zuge der Reformation 1529 aufgelöst und kam zunächst als Stiftsbesitz zur Universität Marburg und ab 1649 endgültig in den Besitz der Universität Gießen. 1754 wurde die heute noch auf dem Wirberg stehend Saalbau-Kirche aus den Steinen des mittelalterlichen Klosters errichtet. Bei Umbauarbeiten im Jahr 1963 wurde an der Westseite der Kirche frühes Mauerwerk freigelegt, das die Reste der romanischen Kirchenbauten darstellen dürfte. Das Pfarrhaus von 1690, der Hof und die Kirche werden seit einigen Jahren als Freizeitheim der Evangelische Bildungs- und Begegnungsstätte Wirberg genutzt. Weiter geht es durch Saasen, die B49 überquerend Richtung Harbach. Vorbei am Sonnenhof durch Lindenstruth zurück zum Parkplatz Golfpark Winnerod.

    Wegstrecke: ca. 17 km, ca. 4 Stunden Gehzeit ohne Pausen, 260 m Anstieg, 260 m Abstieg

    Einkehr: Golfclub Winnerod

    Samstag, 28. Mai 2022: Kirche auf dem Wirberg – Runde von Saasen

    Wir beginnen unsere Tour am Parkplatz vom Golfpark Winnerod. Gleich anschließend geht es ein Stück, nicht auf der Autobahn, sondern an der Autobahn entlang, bis wir fast Reinhardshain erreichen. Von hier geht es hinauf zur Kirche auf dem Wirberg, dessen Plateau mit einer Kirche, einem Pfarrhaus und einer Hofanlage bebaut ist. Im 12. Jahrhundert wurde auf dem Wirberg ein Kloster in den Mauern einer früheren Burganlage gegründet. Zwischen 1129 und 1149 war hier ein Prämonstratenser-Doppelkloster, das Mitte des 13. Jahrhunderts von Augustinerinnen übernommen wurde. Auch dieses Kloster wurde im Zuge der Reformation 1529 aufgelöst und kam zunächst als Stiftsbesitz zur Universität Marburg und ab 1649 endgültig in den Besitz der Universität Gießen. 1754 wurde die heute noch auf dem Wirberg stehend Saalbau-Kirche aus den Steinen des mittelalterlichen Klosters errichtet. Bei Umbauarbeiten im Jahr 1963 wurde an der Westseite der Kirche frühes Mauerwerk freigelegt, das die Reste der romanischen Kirchenbauten darstellen dürfte. Das Pfarrhaus von 1690, der Hof und die Kirche werden seit einigen Jahren als Freizeitheim der Evangelische Bildungs- und Begegnungsstätte Wirberg genutzt. Weiter geht es durch Saasen, an der Wieseckquelle vorbei, zurück zum Parkplatz Golfpark Winnerod..

    Wegstrecke: 10,5 km, ca. 2,5 Stunden Gehzeit ohne Pausen, 160 m Anstieg, 160 m Abstieg

    Einkehr: Golfclub Winnerod

    Sonntag, 24. April 2022: Hörle Panoramaweg

    Die Extratour Hörlepanoramaweg nimmt den Wanderer mit auf den Spuren der Hirten, welche ihre Schafe einst auf diesen kargen Hochlagen hüteten. Zahlreiche Aussichtspassagen oberhalb romantischer Bachläufe machen die herb romantische Kulisse dieses Weges zu einem Erlebnis des stillen Genießens. Besondere Höhepunkte sind die idyllische Aussicht vom Galgenberg und die stille und offene Hochweide des Madche.

    Sehenswert ist auch der alte Steinbruch im Hessel. Ein Angelteich lässt hier im Frühjahr und Sommer Seerosen erblühen. In der Ackerstruth genießt der Wanderer die Schönheit einer Biotopanlage, bevor es dann durch schattigen Buchenwald entlang der Hörle bis zum Quellgebiet in den Hörlewiesen geht.

    Von dem Hochplateau Selbachshute bietet sich eine grandiose Fernsicht bis in den Westerwald, das Rothaargebirge, den Vogelsberg und die Rhön. Am Steffenberg gewährt die Landschaft mit einer Wacholderheide einen weiteren Einblick in ihre Schönheit und Vielfältigkeit.

    Wegstrecke: 16,5 km, ca. 4,5 Stunden Gehzeit ohne Pausen, 370 m Anstieg, 370 m Abstieg

    Samstag, 23. April 2022: Grünberger Glücksweg

    Der Rundweg um Grünberg begeistert durch abwechslungsreiche Wegestrecken, die über Berg und Tal führen und immer wieder neue Aussichten versprechen. Beginnen Sie gleich mit dem Highlight Brunnental, mit seinen zahlreichen Quellen und Biotopen. Genießen Sie wohltuende Sinneseindrücke anhand des Elementes Wasser und spazieren Sie entlang des Äschersbaches. Das ehemalige Wasserwerk sowie alte Mühlen säumen den Wegesrand. Vorbei geht es am Gelände des Reitvereines bis man die Landstraße überqueren muss und nach einem kurzen Abstecher durch das Wohngebiet den idyllischen Eisteich erreicht. Weiter geht es langsam bergauf durch ein kleines Waldstück zur Queckborner Höhe, von dort aus haben Sie einen wunderschönen Ausblick auf die Stadt und die Region bis in den Vogelsberg und Taunus. Bei klarem Wetter können Sie sogar die Silhouette Frankfurt am Main erkennen. Nachdem Sie den 360° Panoramablick ausgiebig genossen haben, geht es weiter Richtung Göbelnrod. Hier überqueren Sie die Bahnschienen und folgen dem Weg durch sanft hügelige Feld- und Wiesenlandschaften. Vorbei an Streuobstwiesen sehen Sie auf einer Anhöhe den Wartturm, zu dem sich ein kleiner Abstecher lohnt. Ansonsten geht es an Kleingärten vorbei Richtung Innenstadt. Sie passieren den Bahnhof, der sich auch als Start- und Endpunkt anbietet, sollten Sie mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Durch das Viadukt gelangen Sie in ein Wohngebiet, von wo aus ein Pfad Sie wieder zum Brunnental und zum Wanderparkplatz an der Alsfelder Brücke bringt.

    Wegstrecke: 10 km, ca. 2,5 Stunden Gehzeit ohne Pausen, 130 m Anstieg, 130 m Abstieg

    Sonntag, 27. März 2022: Spur der Natur Burkhards, Eichelsachsen

    Wir starten unsere Tour am Gsthaus Zur Birke in Burkhards, folgen dann der Bonifatiusroute bis zur Marcellinuskapelle. Die rechteckige gotische Saalkirche wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts auf einem Rastplatz des Leichenzuges des Bonifatius von Mainz zu seiner Wunschruhestätte Fulda errichtet. Sie ist 17,10 Meter lang und 8,85 Meter breit. Der Leichenzug hielt sich in der Nacht von 13. auf den 14. Juli 754 an dieser Stelle auf.

    Wir verlassen dann das Niddertal und gelangen über das Schloss Zwiefalten in das Eicheltal. 1722 – 1723 wurde durch Landgraf Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt in seinem Lieblingsrevier das Jagdschloss, ein schlichtes breitgelagertes, eingeschossiges Herrenhaus mit Mittelpavillon und hohem Mansardwalmdach, erbaut. Es war über eine kleine Abzweigung von der unmittelbar vorüberführenden alten Handels- und Heerstraße Frankfurt-Fulda erreichbar. Die Landgrafen veranstalteten im Gelände um das Jagdschloss aufwendige Parforcejagden.

    Wir gelangen zu unterschiedlichen Plätzen im  Eicheltal mit der typischen Hügellandschaft des Vogelsbergs. Ein Highlight ist die geologische Baumhecke. Sie ist ein lebendiges Informationszentrum über die Geotope und Steinbrüche der Region. Auf verschlungenen Pfaden in einem Baumdickicht werden hier die typische Gesteine des Vogelsbergs präsentiert. Bei guter Fernsicht kann man von hier bis in die Wetterau die Türme der Münzenburg, die Ausläufer des Taunus erkennen.

    Durch ein idyllisches Bachtal kommen wir erneut an Hof Zwiefalten vorbei und beginnen unseren Rückweg nach Burkhards zur Birke.

    Wegstrecke ca.19 km, ca. 5 Stunden Gehzeit ohne Pausen, 350 m Anstieg, 350 m Abstieg

    Sonntag, 27. Februar 2022: Lahntalblick – Bismarckturm Wetzlar

    Wir beginnen unsere Tour am Parkplatz Hausertor in Wetzlar. Gleich nebenan befindet sich die Hausermühle, der einzigen Mühle auf Wetzlarer Stadtgebiet, die noch heute aktiv ihren Dienst versieht und mit vier Doppelwalzenstühlen Getreide mahlt. Von hier geht es hinauf ins Rosengärtchen, der Freilichtbühne, die auf einem historischen Friedhof eingerichtet wurde, auf dem auch Karl-Wilhelm Jerusalem, der „echte“ Werther, begraben wurde. Am Goethebrunnen vorbei erklimmen wir den Berg, der von der Garbenheimer Warte geziert wird. Weiter geht es zur Kühmark, einem gut 200 ha großen Gebiet zwischen Wetzlar und Garbenheim, das sich durch großen Artenvielfalt auszeichnet. Die Kühmark besteht aus einem alten Eichen-Hutewald mit Beimischung weiterer Laubbaumarten. Aber auch Buchenmischwälder und große Offenlandbereiche sind vorhanden. Durch die alte Landwehr – die bereits 1412 als befestigte Grenze der Reichsstadt Wetzlar urkundlich erwähnt wurde – führt die Wanderung dann zur früheren Spilburg-Kaserne.  Auf einem schmalen Pfad geht es hinab in den Kaisersgrund. Hier erinnert ein Gedenkstein an den falschen Kaiser Tile Kolupp, der 1285 in Wetzlar einzog und nach seiner Enttarnung auf Burg Kalmunt verhört und später an der Garbenheimer Warte auf dem Scheiterhaufen landete. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zur Brühlsbacher Warte, die wegen ihrer Form von den Wetzlarer Bürgern auch einfach nur Bleistift genannt wird. Die Brühlsbacher Warte wurde im 14. Jahrhundert zur Befestigung der südlichen Altstadt errichtet. Der Turm bestand zunächst nur aus Holz und war mit Wall und Graben versehen. Erst später wurde er aufgemauert. Auch war die Brühlsbacher Warte ständig mit Wachen besetzt. 1391 wurde der Turm durch eine Fehde von Graf Eberhard von Katzenelnbogen komplett zerstört und erst 1912 als Aussichtsturm wiederhergestellt. Von hier geht es weiter in den Wald hinein zum Stoppelberg (402 m), dem höchsten Berg im Wetzlarer Taunus. Hier trifft der Wanderer auf den jüngsten der vier Wetzlarer Türme, den Aussichtsturm am Stoppelberg. Er wurde 1929 als Aussichtsturm errichtet und bietet einen sehr guten Ausblick auf den Hochtaunus und hinein in den Westerwald und das Lahn-Dill-Bergland. Durchs Kirschenwäldchen geht es jetzt wieder in Richtung Altstadt von Wetzlar mit ihrem schönen Dom. Der Wanderer quert den kleinen Wetzbach, der von Oberwetz im Schöffengrund kommend bei Wetzlar in die Lahn mündet. Links hinter der Brück geht es steil zur Eisenhard und zur Ruine der Burg Kalsmunt. Der Kalsmunt wurde als Reichsburg wahrscheinlich im Jahr 800 errichtet und dann maßgeblich von Kaiser Friedrich Barbarossa weiter ausgebaut. Ab dem 15. Jahrhundert verlor die Burg ihre Bedeutung und verfiel langsam. Von hier oben hat man einen hervorragenden Blick auf Wetzlar, das sich mit der Altstadt an die Lahn anschmiegt. Von Norden fließt die Dill zu und markiert das Dreieck zwischen Westerwald, Taunus und Oberhessen. Die letzten Meter Wegstrecke führen jetzt wieder an der alten Lahnbrücke , durch die Colchester Anlage zurück zum Parkplatz Hausertor.

    Wegstrecke ca.17 km, ca. 4 Stunden Gehzeit ohne Pausen, 390 m Anstieg, 390 m Abstieg

    Sonntag, 30. Januar 2022: Schauinsland Tour

    Startpunkt der Schauinsland-Tour ist der Parkplatz am Dorfgemeinschaftshaus in Reimershausen. Hier informiert noch einmal ein so genanntes Wanderportal – eine große Schautafel – über den weiteren Wegeverlauf und die Streckencharakteristik.

    An der Wanderhütte Weipoltshausen trifft die Schauinsland-Tour übrigens auf den Frankfurter Elisabethpfad. Dieser steuert von Süden kommend direkt auf Weipoltshausen zu, denn in der Heimatstube Weipoltshausen gibt es eine kleine, aber feine Sammlung mit Exponaten, die an das Leben und Wirken der heiligen Elisabeth erinnert.

    In einer langen Schleife durch wunderschöne Mittelgebirgslandschaft mit immer wieder schönen Fernblicken ins Gladenbacher Bergland und ins Gleiberger Land führt der Schauinsland-Weg nach Altenvers mit einer ganz besonderen Sehenswürdigkeit. Die Altenverser Hufeisenkirche hat ihren Namen von einer halbrunden Altarnische, auch hufeisenförmige Apsis genannt. Sie ist deutschlandweit die einzige erhaltene Kirche mit solch einer Apsis. Die unmittelbar am Elisabethpfad gelegene Kirche ist ein steinernes Gebäude, dessen Grundriss vermutlich noch aus dem 8. oder 9. Jahrhundert stammt.Von Altenvers führt die Schauinslandroute schließlich wieder zurück nach Reimershausen an den Schnittpunkt von Gladenbacher Bergland und Marburger Rücken.

    Wegstrecke 16,5 km, ca. 4,5 Stunden Gehzeit ohne Pausen, 290 m Anstieg, 290 m Abstieg

    Einkehr: Schmelzmühle

    Sonntag, 12. Dezember 2021: Jahresabschlusswanderung und Einkehr Kloster Schiffenberg

    Wir beginnen mit unserer Tour am Parkplatz von Kloster Schiffenberg. Nachdem wir uns den Georgstempel angesehen haben, erreichen wir kurz danach den Forstgarten mit seinem Tümpel und wenig später den Hirtenbrunnen.

    Früher soll dort einmal ein Sühnekreuz gestanden haben. Der Brunnen wurde nach einem jungen Hirten namens Engelbert benannt, der an dieser Stelle auf tragische Weise ums Leben gekommen sein soll. Engelbert wurde vom Probst des Augustiner-Chorherren-Stifts „Schiffenberg“ eingestellt, um die Schafherde des Klosters zu hüten. Die Bewohner rings um den Schiffenberg und die Klosterbrüder mochten ihn gerne, denn er fungierte für sie als Liebesbriefbote an die Nonnen des Klosters „Zella“ am Fuße des Schiffenbergs. Schließlich bahnte sich gar eine Liebesbeziehung zwischen Engelbert und einer jungen Nonne an. Das wurde ihm wohl zum Verhängnis, denn eines Tages fand man ihn tot mit gebrochenen Gliedern. Ob ein Eifersuchtsdrama das Motiv für diesen Mord war? Niemand wird es wohl je erfahren.

    Weiter geht es durch den Schiffenberger Wald Richtung Hausen, wo die Albert-Schwarz-Hütte normalerweise zur Rast einlädt. Wir aber gehen an ihr vorbei zum Kletterwald und anschließend über den Parkplatz zum Kloster Schiffenberg, wo unsere Jahresabschlussfeier auf uns wartet.

    Wegstrecke ca. 11,5 km, ca. 160 m Auf- und Abstieg

    Einkehr: Restaurant Kloster Schiffenberg