Leitung wandern

Petra Löffler
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Veranstaltungen der Wandergruppe Thüringen:
Sonntag, 06. Dezember 2026: Skulpturenpfad und Einkehr in der Gaststätte Plaue Bad
Vom Bahnhof Plaue überqueren wir die Bahn an der Schranke und halten uns rechts und es geht leicht bergauf. Unsere erste Skulptur ist die Walskulptur. Es gibt dort auch eine Stempelstelle. Lustig ist das „Ugandische Plumpsklo“, dass man betreten kann. Wir passieren unzählige weitere Skulpturen, die Skulptur „Interface“, die „Mensch“- Skulptur, besonders schön der „Geiger“. Die Dichte der Skulpturen nimmt zu, da seit 2000 immer wieder neue Skulpturen hinzukommen. Der Weg geht weiter als Naturlehrpfad, wo es im Frühjahr, Sommer und Herbst auch Orchideen gibt, z. B. Frauenschuh und den seltenen Drehwurz, eine Herbstorchidee. Es geht jetzt straff bergauf. Wir erreichen den Blick auf den Stausee, die Talsperre Heyda und das Wipfratal.
An der Halskappe, einem schönen Aussichtspunkt auf dem Bach-Goethe-Wanderweg können wir rasten. Man hat auch einen wunderbaren Blick auf den Singerberg. Weiter geht es zum „Schmerfelder Umsetzer“, auch wieder ein Rastplatz mit Schutzhütte. Wir passieren einen alten Grenzstein und dann geht es ein Stück den Walsberg-Trail entlang. Wir kommen zu einem Blick auf die Reinsberge und zum Kalkmoor „Unter den Zwetschgenblumen“.
An der Fächer- Skulptur erreichen wieder den Skulpturenpfad mit einigen Überraschungen (Beton-Auto, geflügelte Mosaikkuh, den Edelschwalbe-Roller). Nun sind wir schon in dem schönen Ort Kleinbreitenbach. Es lohnt sich ein Abstecher zur Wehrkirche. Danach geht es geradewegs wieder zur Bahn und zu unserer Gaststätte, die 300 m vom Bahnhof Plaue entfernt ist.
Wegstrecke ca. 11,5 km, 280 hm (mittel
Sonntag, 08. November 2026: Runde Elgersburg – Luisenquelle – Jüchnitzgrund
Unsere Rundwanderung startet am Bahnhof Elgersburg. Wir steigen bergauf, vorbei am Schloss, bis zum Wald. Im Wald geht es weiter bergauf. Nach einem kleinen, schönen Wegabschnitt erreichen wir die Luisenquelle. Ein paar Meter weiter, kommen wir an den Piutti- Felsen vorbei. Auf einem schmalen Pfad können wir die Felsformationen besteigen. Es geht weiter bis zur Gaststätte Mönchshof. Von hier folgen wir den Weg ins Jüchnitztal. Wir laufen einen schmalen Pfad, entlang der wilden Jüchnitz, bis zu den Jüchnitzteichen. Hier befinden wir uns in der Kernzone des Biosphärenreservates. Weiter des Weges befinden sich Informationstafeln, die zeigen, wie früher Manganerz abgebaut wurde.
Am Ende der Wanderung erreichen wir den Goethefelsen und von dort wieder den Bahnhof Elgersburg. Vielleicht kann noch am Ende eine Einkehr im Mühlen Café organisiert werden.
Wegstrecke ca. 14 km, 420 hm (mittel)
Sonntag, 18. Oktober 2026: Rund ums Tautenburger Tal
Wir starten am Bahnhof Dornburg und wechseln die Saaleseite über die Brückenstraße nach Dorndorf-Steudnitz. Vom Rewe-Parkplatz wandern wir in den Ortsteil Steudnitz. Hier können wir einen Blick auf das alte Zementwerk und den dahinter liegenden Kalksteinbruch des Riebitzberges werfen. Auf der alten Verbindungsstraße wandern wir am Rand des Frauenprießnitzer Tals in den gleichnamigen Ort auf der Höhe. Hier lohnt sich die Besichtigung des Rentamts und der Kirche. Wir durchqueren den Ort und halten uns in südlicher Richtung, vorbei am Pfennigberg mit einer Turmwindmühle. Durch den Hirschgrund geht es weiter zur Bastei von Tautenburg. Hier bietet sich ein schöner Blick auf die Burg und den Ort. Unser nächstes Ziel ist Tautenburg mit seiner Burgruine über den Aussichtspunkt Basteiblick. Unterwegs laufen wir ein Stück des Planetenpfads von Tautenburg und kommen an einem Dammwildgehege vorbei. Von Tautenburg gibt es auch einen Blick auf die Kunitzburg. Von der Nietzsche- Bank haben wir einen schönen Blick auf die Tautenburg. Wir erreichen einen überdachten Rastplatz aus Holz. Wir passieren eine alte Buche mit Gedichtstafeln. Vom Rod haben wir eine gute Aussicht auf die Dornburger Schlösser und kommen an 2 weiteren Schlösserblicken vorbei.
Über die Carl-Alexander-Brücke überqueren wir wieder die Saale und erreichen den Bahnhof Dornburg.
Wegstrecke ca. 14 km, 360 hm (mittel)
Samstag, 10. Oktober 2026: Besuch in Gotha mit einer Rembrandt-Ausstellung im Herzoglichen Museum
Wir treffen uns am Bahnhof in Gotha und starten dort zu einem ca. einstündigen Spaziergang durch die historische Residenzstadt Gotha. Vorbei am Großen Parkteich, der Orangerie und dem Kulturhaus geht es durch den Altstadtkern mit Fußgängerzone. Wir kommen zur Margarethenkirche am Neumarkt und dem langgestreckten Hauptmarkt mit historischem Rathaus. Nach einem Abstecher zum Augustinerkloster schließt sich am oberen Ende des Hauptmarktes der Schlossberg an mit einer Wasserkunst und der beeindruckenden Fassade des Schlosses Friedenstein. Wir gehen nun durch den Schlosspark zum Herzoglichen Museum. Dort gibt es neben der Dauerausstellung in diesem Herbst die Sonderausstellung „Rembrandt 1632. Entstehung einer Marke“, die wir individuell besuchen möchten.
Eintritt 12 € pro Person.
Nach dem Besuch der Ausstellung wollen wir gemeinsam zum Abendessen im Restaurant „Pagenhaus“ im Schloß einkehren.
Mit dieser Kulturveranstaltung möchten wir auch unseres leider in diesem Jahr verstorbenen Wanderfreundes Reiner Müller gedenken. Er wohnte in Gotha, war ein leidenschaftlicher Kenner der Gothaer Geschichte und Kultur und hatte auch mit uns früher Wanderungen und Kulturtreffs in und um Gotha organisiert.
Wegstrecke ca. 3 – 4 km
Sonntag, 06. September 2026: Bootsfahrt auf der Weißen Elster von Berga nach Wünschendorf, Rückweg ca. 9 km evtl. über den Zehnmarkweg
Von der Bootseinsatzstelle in Berga paddeln wir mit dem Schlauchboot Richtung Wünschendorf. Nach einem Drittel der Fahrt legen wir an der Clodramühle an und nehmen einen Imbiss. Von Wünschendorf kommen wir zum Ausgangsort zu Fuß entlang der Elster oder vielleicht auch über den Zehnmarkweg (ca. 9 km) oder aber mit der Bahn.
Wegstrecke Rückweg: ca. 9 km, Schwierigkeitsgrad mittel (Zehnmarkweg)
Sonntag, 09. August 2026: Rundwanderung von Blankenstein am Start des Rennsteigs über den Felsenpfad und das Höllental entlang der Selbitz in Franken
Wir beginnen unsere Tour am Start/Ende des Rennsteigs in Blankenstein. Unser Weg führt uns aber über die Selbitz nach Oberfranken. Bergan erreichen wir den Aussichtspunkt Wiedeturm und genießen den Blick über das Saaletal und den Frankenwald. Danach erreichen wir einen Rastplatz (Mittagsrast hier möglich).
Gestärkt geht es zum „König David Blick“ und weiteren Aussichtspunkten mit Blick über das Höllental und auf die Burgruine Lichtenberg. Wir steigen ab ins Tal bis zum ehemaligen Bahnhof Lichtenberg im Höllental. Jetzt wandern wir auf dem Felsenpfad über den Drachenfels und das steinerne Herz und erreichen dann wieder das Höllental. Durch das Tal wandern wir zurück Richtung Blankenstein. Dabei queren wir die Selbitz über den Teufelssteig, kommen vorbei am Wasserkraftwerk Höllental und erreichen dann Blankenstein.
Im Wanderstützpunkt am Rennsteigende können wir noch gemeinsam einkehren (Getränke, Kaffee, Kuchen, kleine Speisen).
Wegstrecke ca. 13 km, ca. 380 Höhenmeter auf der gesamten Strecke, Schwierigkeitsgrad mittel
Sonntag, 07. Juni 2026: Bienenwanderweg
Wir starten am Parkplatz Am Steiger 10 und wandern durch das Gißratal zur Bajagahütte, wo es auch eine Stempelstelle gibt. Weiter geht es dann nach Knobelsdorf, wo wir einen Blick auf Dorf und Kirche werfen. Dort wartet der Knobelbär und viele schöne Schnitzereien auf uns. Auf dem Rabenhügel erreichen wir einen Aussichtspunkt und kommen dann nach Lositz. Im Pony- und Reiterhof ist unsere Einkehr geplant. Weiter geht es zur Summselhütte Lositz und zur Hallelujahhütte. Zurück laufen wir am Schloss Eyba vorbei und an Aussichtsbänken auf das Thüringer Schiefergebirge, auch an einem Waldspielplatz, und erreichen unseren Parkplatz, wo die Autofahrer die Bahnfahrer mit zum Bahnhof nehmen.
Wegstrecke ca. 14,8 km (+ evtl. 3,8 km zum Bahnhof), ca. 460 Höhenmeter auf der gesamten Strecke, Schwierigkeitsgrad mittel
Sonntag, 17. Mai 2026: Dörrberg – Lütsche-Talsperre – Schloßbergkanzel
Wir starten am Bahnhof Dörrberg und laufen durch den Lütsche Grund bis zur Lütsche Talsperre. Von der Staumauer aus geht es, entlang am Ufer der Talsperre, zum Campingplatz. Hier verlassen wir die Talsperre und wandern durch den „Langen Grund“, einem landschaftlich reizvollen Tal, bis zum Schlossberg. Nun geht es steil bergauf zur Schloßbergkanzel. Hier gibt es Rastplätze und eine Schutzhütte der Bergwacht. Die schöne Aussicht auf die Talsperre und das Umland entschädigt uns für den etwas anstrengenden Aufstieg. Nach einer kurzen Rast wandern wir zurück zur Talsperre und von dort wieder zum Bahnhof Dörrberg.
Wegstrecke ca. 13 km, ca. 450 Höhenmeter auf der gesamten Strecke, Schwierigkeitsgrad mittel
Sonntag, 12. April 2026: Novalisweg um Jena
Wir Starten unsere Wanderung auf dem Parkplatz in Drackendorf. Zunächst geht es durch den Goethepark, vorbei an dem Pavillon an den Teichen dort. Wie biegen ein in den Novalis- Skulpturenweg und kommen vorbei am Vorwerk Fraitsch, an den Resten eines kleinen abgelegenen Gehöfts. Weiter geht es zur Kirche von Rabis und dann zur Kirche von Schlöben. In Schlöben ist vielleicht eine Einkehr möglich, ansonsten ist in Zöttnitz ein Rastplatz am Teich. Wir erreichen das Luftschiff-Gehöft – früher Burgrabis genannt. Wir kommen an der Schutzhütte aus Holz „Kernberge und Wölmisse“ vorbei. Wir sind immer noch auf dem Novalisweg, wie die Wegweiser zeigen. Über den Goethepark geht es wieder zum Parkplatz.
Wegstrecke ca. 15 km, ca. 350 Höhenmeter auf der gesamten Strecke, Schwierigkeitsgrad mittel
Sonntag, 15. März 2026: Wanderung am Geratal südlich von Arnstadt
Unsere Wanderung startet am Bahnhof Arnstadt Süd, führt durch den Schlossgarten vorbei am Neideckturm und der Burgruine in Richtung südlicher Innenstadt, wo wir dann den Ort verlassen und uns an einem Aussichtspunkt noch einmal zurück wenden. Weiter geht es zum Altebergturm und dann zum Aussichtsturm Schneckchen. Wir erreichen einen Trimm-Dich-Pfad vorbei an der Schwedenschanze, einer Wallanlage. Vom Felseck genießen wir den Blick auf den Jungfernsprung. Von einer weiteren Aussicht Königsstuhl blicken wir auf Arntadt und das Jonastal. Auf den Spuren von Bach („Die Kunst der Fuge“) kommen wir an einem Bachdenkmal und Klangskulptur vorbei. An Informationstafeln kann man sich über verschiedene Baumarten informieren. Wir queren die Bahn und kommen zur Wehrkirche Siegelbach und schauen auf das Siegelbachtal. Von der Kiesewetterhütte (491m hoch) schauen wir über das Geratal und machen eine längere Rast. Wir wenden uns wieder Richtung Arnstadt und kommen an der Ruine des Walpurgiskloster vorbei.
Ob es eine Einkehr gibt, steht noch nicht fest.
Wegstrecke ca. 13,6 km, ca. 410 Höhenmeter auf der gesamten Strecke, Schwierigkeitsgrad mittel

