Leitungsteam wandern
Veronika Brüggestrath
Gabriele Zerulla
Sandra Krause
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oder wuppertal [ at ] 49ontop.de
Veranstaltungen der Wandergruppe Wuppertal / Bergisches Land:
Sonntag, 21. Juni 2026: Ruine Isenburg, Hattingen, Wanderung auf den Höhen zwischen dem Ruhr- und dem Deilbachtal
Als erstes geht es hoch zur Ruine Isenburg (erbaut 1193-99, zerstört 1225). Der an-strengende Aufstieg wird belohnt mit einer grandiosen Aussicht auf die Ruhr und der spannenden Geschichte über eine Bluttat und deren Folgen. Anschließend wandern wir von einem Höhenrücken zum nächsten, mit einem kurzen Abstecher ins Deilbachtal zur ehem. Zeche Victoria vorbei am Stollenmund und Wetterkamin-Sockel bis Niederwenigern. Als nächstes umrunden wir Niederwenigern nördlich mit Blick übers Ruhrtal weit ins Ruhrgebiet (Essen/Bochum).
Bevor es zurück ins Ruhrtal geht, machen wir Rast in Niederwenigern, gönnen uns ein Eis auf der Hand, sehen uns den „Mauritiusdom“ an und erfahren etwas über Nikolaus Groß (NS-Opfer 23.01.1945 in Berlin-Plötzensee hingerichtet).
Schlusseinkehr
Strecke ca. 14,5 km, Auf- und Abstieg 370 m, mittel
Sonntag, 17. Mai 2026: Wanderung um Odenthal und Rundweg durch den historischen Ortskern
Diesmal werden wir auf drei der Odenthaler Themenwege wandern. Start ist auf der Höhenroute (direkt bei 187 Hm), nach ca. 3 km wechseln wir dann auf die Denkmalroute. Kurz vor Odenthal gehen wir durch den Trostwald, einen ganz spez. Naturfriedhof. Nach Verlassen des Waldes sehen wir Schloss Strauweiler, Privatbesitz der Familie zu Sayn-Wittenstein-Berleburg (Entstehung 12 Jh., heutige Form 16./17. Jh.). Ab hier folgen wir der Mühlenroute vorbei am Mühlenmuseum (skurriles privates Museum). Im Anschluss schauen wir uns den historischen Ortskern mit seinen Sehenswürdigkeiten an, z.B. die romanische Basilika St. Pankratius (11 Jh., im Turm hängt die älteste Glocke des Rheinlands, gegossen 1050).
Vom Ort bis zum Restaurant sind es jetzt nur noch 2 km.
Strecke ca. 14,5 km, Auf- und Abstieg ca. 370 m, mittel
Sonntag, 19. April 2026: Gleich zwei Talsperren auf einen Streich in Wipperfürth
Vom Parkplatz aus wandern wir auf dem Bergischen Heimatweg hoch zur Neyetalsperre. Dort folgen wir dem Verlauf der Talsperre bis zum östlichen Ende, wo ein schöner Picknickplatz zur Rast einlädt. Danach es geht erneut bergauf nach Niederscheveling, wo der dortige Landwirt seinen Hof zu einem kleinen bäuerlichen Museum ausgebaut hat. Von hier aus steigen wir hinab zur Silbertalsperre, die schnell umrundet ist. Mit schönen Aussichten ins Bergische Land geht es danach zunächst hinunter nach Biesenbach und auf der anderen Seite der Landstraße wieder hinauf zu einem Höhenweg, dem wir zurück Richtung Wipperfürth folgen. Über die Ortschaften Harhausen und Voßkuhle erreichen wir schließlich den Parkplatz.
Schlusseinkehr.
In Niederscheveling gibt es die Möglichkeit, direkt nach Wipperfürth zurückzukehren, dies verkürzt die Strecke um ca. 4 km und erspart einen weiteren Aufstieg.
Wegstrecken – Wahlweise
Große Runde ca. 14,5 km, ca. 200 m Auf-/Abstieg, mittel
Kleine Runde ca. 10,5 km, ca. 140 m Auf-/Abstieg, mittel
Sonntag, 22. März 2026: Wanderung rund um Herzkamp
Anfangs wandern wir auf dem Herzkämper-Mulde-Weg, dieser führt uns zu Bergbau-historischen Stätten aus der über 400jährigen Geschichte des Steinkohleabbaus im Gebiet von Herzkamp, wo die Kohlenflöze bis an die Erdoberfläche reichten. Erstes Ziel ist die 832 erstmals erwähnte Hofschaft Fahrentrappe, danach folgen wir dem Felderbach, wo Lichtöffnungen der Herzkamper Erbstollen zu sehen sind. In Ringelsiepen (Eisenerzverhüttung um 1650) kommen wir an einer alten Schmiede vorbei, hier biegen wir in einen Pingenwald mit seinen Grubenfeldern, Schächten, Halden und Einsturztrichtern (Pingen) ein. Am Bahnhof Schee (erbaut 1886) vorbei wandern wir durch Alt Schee (Zollkontor), hier wurde im 16.Jh. erstmals der Steinkohlebergbau schriftlich erwähnt. Wir wechseln am Golfplatz Felderbach auf den Gennebrecker Rundweg, dem folgen wir durch das Waldgebiet Hilgenpütt (Wasserscheide Ruhr/Wupper) und über Mettberg (hier befindet sich die Deilbach Quelle) ins Deilbachtal. Zum Schluss müssen wir noch hoch auf den Hackenberg (260 m), um über einen bewaldeten Höhenweg die Runde zu beenden. Schlusseinkehr.
Strecken: Wahlweise
Große Runde ca. 15,5 km, ca. 330 m Auf-/Abstieg, mittel
Kleine Runde ca. 8,5 km, mittel
Sonntag, 15. Februar 2026: Wanderung im Niederbergischen Land zwischen Heiligenhaus und dem Ruhrtal (Schloss Oefte)
Wir starten im geschichtsträchtigen Ortsteil Heiligenhaus-Abtsküche. Dieses Gebiet kam im 8. Jh. in den Besitz der Abtei Werden, das Schloss Hetterscheidt (14. Jh. – 18. Jh.) diente den Äbten als Sommerresidenz, vermutlich wird seitdem die Gegend „Abtsküche“ genannt. Da, wo sich jetzt der Abtskücher Teich erstreckt, befand sich früher der Stauteich einer Kornmühle aus dem 14. Jh., die 1932 abgerissen wurde. Daneben liegt der Hof Abtsküche von 1744. Auf der anderen Straßenseite stehen die sogenannte Alte Schule von 1789 sowie die Kapelle St. Jakobus und der Schulneubau, beide von 1908, in letzterem ist heute ein Heimatmuseum untergebracht. Wir wandern vorbei an alten Bauernhöfen, durch eine schöne Weidelandschaft und über einen Höhenzug bis ins Ruhrtal zum Schloss Oefte, einem der ältesten Herrensitze in der Region.
Auf dem Rückweg werden wir im ehemaligen Stall des denkmalgeschützten Herberger Hofs bewirtet, von hier sind es noch ca. 1 km bis zum Parkplatz. Schlusseinkehr.
Strecken: Wahlweise
Große Runde ca. 14,5 km, ca. 270 m Auf-/Abstieg, mittel
Kleine Runde ca. 8 km, ca. 180 m Auf-/Abstieg, leicht
Sonntag, 18. Januar 2026: Wanderung durch das südliche Düsseldorf – Schloss Garath / Schloss Benrath / Urdenbacher Kämpe
Wir wandern überwiegend auf dem D-Weg, zunächst vom Gut Hellerhof zum Schloss Garath und durch den Düsseldorfer Stadtwald bis Benrath. Weiter geht es die Itter entlang zum Benrather Schloss (barockes Schloss aus dem 18. Jh., ehem. Residenz der Kurfürsten von der Pfalz), dann durch den Schlosspark zum Rhein. Hier werden wir mit Blick auf den Rhein eine Pause machen. Anschließend gehen wir den Rhein entlang bis Urdenbach. Dort kommen wir in das an einem Altrheinarm gelegene Naturschutzgebiet Urdenbacher Kämpe (316 ha groß), bestehend aus ursprünglichen Naturflächen wie Auenlandschaft und Streuobst-wiesen. Zum Schluss folgen wir ca. 3 km dem Verlauf des Urdenbacher Altrheins.
Eine Schlusseinkehr ist geplant.
Strecke ca. 15 km, leicht
Sonntag, 7. Dezember 2025: Jahresabschlussveranstaltung – Führung und Einkehr im Restaurant Neuemühle im Eifgenbachtal
Die Neuemühle ist eine der letzten Mühlen am Eifgenbach, daher auch der Name „Neuemühle“. Die original erhaltene Wassermühle ist in ein Restaurant umfunktioniert worden. Wo früher Korn gemahlen wurde, werden heute leckere, überwiegend regionale Speisen (Kartoffel-Spezialitäten) serviert.
Hier erwartet uns eine fachkundige und unterhaltsame Führung, 6 km lang im Eifgenbachtal, Dauer ca. 3 Std., davon ca. 30 Min. im Innenbereich der Mühle.
Höhepunkt ist im Keller neben dem originalen Mahlwerk der große, ca. 120 Jahre alte Holzbackofen, der seit 2017 wieder zum Brotbacken genutzt wird.
Neben Mühlenthemen erfahren wir auch etwas über die interessante Bergische Geschichte.
Kosten für die Führung 7 €
Sonntag, 16. November 2025: Burscheid, 3 Mühlen und 1 Rittersitz
Zuerst geht es auf den Friedhof, nicht zum Ruhen, sondern um von hier zur Wanderung durchzustarten. Nach dem Verlassen des Friedhofs folgen wir der Straße durch den Ortsteil Sträßchen und dann einem Fußweg zum einstigen Rittersitz Langenscheid, erstmals 1301 aktenkundig erwähnt. Der heute denkmalgeschützte Barockbau von 1718 ist jetzt ein Hotel. Danach unterqueren wir die A1 mit ihren eindrucksvollen Brückenbögen und kommen ins Wiembachtal mit seinen drei ehemaligen Getreidemühlen: Lambertsmühle (Museum), Gerstermühle und Dürscheider Mühle. Wir passieren Dürscheid mit einigen alten Gebäuden. Hinter dem Ort geht es auf einem bewaldeten Wanderweg bergan, dann weiter auf einem Panoramaweg durch Wiesen und Felder mit Blick in die Kölner Bucht, im Anschluss wandern wir durch das Bornheimer Bachtal.
Zuletzt machen wir vor unserer Einkehr in einem mexikanischen Restaurant noch einen Abstecher in die Burscheider Altstadt.
Strecke ca. 12 km, Auf-/Abstieg ca. 165 m, mittel
Sonntag, 19. Oktober 2025: Unterwegs auf dem DeilbachSteig über Velbert-Nierenhof nach Essen-Kupferdreh und zurück
Wir wandern überwiegend auf dem DeilbachSteig, Namensgeber ist der Deilbach im gleichnamigen Tal. Dieser Wanderweg macht die über 250-jährige, spannende Industriegeschichte der Region erlebbar und führt zudem durch schöne Landschaften, die wunderbare Aussichten bieten. Unterwegs gibt es einige Denkmäler der Industriekultur zu bestaunen z. B. die Voßnacker Ziegelei mit ihrem 53 m hohen Turm, die Hundebrücke, den Deilbachhammer (16. Jh.), den Deilmannshof und die Deiler Mühle (ehem. Wassermühle 18./19.Jh.).
Die Schlusseinkehr findet im Restaurant Silva statt.
Die große Runde ist mitunter recht anspruchsvoll, dafür wird man überall auf der Strecke mit wunderschönen Ausblicken, Panoramen und Schönheiten der Natur belohnt.
Strecke: Wahlweise
Große Runde ca. 14,5 km, Auf-/Abstieg ca. 350 m, mittel
Kleine Runde ca. 8,5 km, Auf-/Abstieg ca. 166 m, mittel
Sonntag, 21. September 2025: Langenfeld-Reusrath, eine Runde um das Further Moor
Ausgangspunkt der Wanderung ist die imposante St. Barbara-Kirche. Von hier gehen wir zur Kirchenwüstung St. Barbara, wo Fundamente zweier Kirchen (einer rom. Kapelle aus der Zeit um 1000 und einer Barockkirche von 1791) freigelegt wurden. Weiter wandern wir auf einem Feldweg vorbei an einem verwitterten Wegkreuz zur Drückeburg (erstmals 1444 erwähnt). Ab hier umrunden wir das Naturschutzgebiet Further Moor. Mit seinen Heidemoorflächen und Bruchwäldern bildet das Moor ein Überbleibsel der früher weit ausgedehnten Sumpf- und Morast-Landschaft zu Füßen des Bergischen Landes, die innere Sumpflandschaft wird zurzeit renaturiert. Ab dem Ortsteil Furth folgen wir dem Posthornzeichen vorbei an der alten Hofschaft Hapelrath (18. Jh.) und erblicken grasende schwarze Nera-Verzasca-Ziegen (die größten Ziegen der Schweiz). Ein Drittel der Wegstrecke führt uns über ausgedehnte Felder und Wiesen, wo wir wildlebende Tiere beobachten können. Durch eine Wohnsiedlung gelangen wir zur Schlusseinkehr.
Wegstrecke ca. 12,5 km, Auf- und Abstieg 21 m, mittel, super leicht

