Wuppertal – Bergisches Land

Leitungsteam

Veronika Brüggestrath

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Veranstaltungen der Wandergruppe Wuppertal / Bergisches Land:

 

    Sonntag, 25. September 2022: Zur Apfelernte nach Leichlingen

    Vorbei an alten Fachwerkhäusern bis zum Hühnerbusch, hier müssen wir auf einem  Trampelpfad steil bergauf, oben werden wir mit einem tollen Ausblick auf Köln (bei klares Sicht ist der Kölner Dom sichtbar) belohnt. Wir folgen dem Leichlinger Obstweg (Hauptattraktion sind die Streuobstwiesen mit zahlreichen Informationstafeln) durch eine reizvolle und abwechslungsreiche Landschaft, Richtung Friedrichsaue. In Bergerhof verlassen wir nach ca. 8 km den Obstweg und folgen ab hier der A1 ins Schmierbachtal, dem Schmierbach entlang bis zum Weltersbach, am Teich Hasensprungmühle vorbei, zum Schluss noch kurz durch die Innenstadt und wir sind am Ziel.

    Ca. 13 km, mittlere Wegstrecke, ein steiler Aufstieg, Auf-/Abstieg ca. 230 m

    Sonntag, 21. August 2022: Wülfrath, von einer romantischen Wasserburg zu einem wild romantischen Steinbruch

    Wir treffen uns im beschaulichen Dorf Düssel an dem gleichnamigen Bach Düssel. Die Ursprünge des Ortes reichen ins 8. Jahrhundert zurück. Sehenswert sind u.a. die Wasserburg (noch bestehendes Gebäude die Vorburg 1786), die kath. Kirche von 1111 und das ehem. Küsterhaus 1682. Erst folgen wir dem Holzer Bach in nördlicher Richtung bergauf bis Unterdüssel, schöner Ausblick, nun ein kurzes Stück durch Wülfrath zum Zeittunnel. Nachfolgend werden wir den ehemaligen Steinbruch Schlupkothen umrunden. Hier wurde von 1898 bis 1958 auf 31 ha Gesamtfläche 45 Millionen Tonnen Kalkstein abgebaut, seit 1984 steht er unter Naturschutz. Kurz geht es ein Stück auf dem Panorama-Radweg bis zum Oberdüsseler Bach, der in die Düssel mündet, der wir bis Aprath (vom gleichnamigen Schloss sind nur noch Gebäudereste vorhanden) folgen, Schwenk zum Kaiser-Wilhelm-Denkmal 1890, dann zum Hof Steinbeck. Am Bahnhalt W-Aprath vorbei sind es noch 1,5km bis Düssel.

    Ca. 13 km, mittlere Wegstrecke, Auf-/Abstieg ca. 210m

    Sonntag, 24. Juli 2022: Durch die Wälder im Angerland zum Blauen See

    In den lichten Wäldern nördlich des Angertals, zwischen dem Zentrum von Ratingen und Ratingen-Lintord, finden wir unterschiedlichste Baumarten, Bruchwälder, viele kleine Bäche und ab und an auch mal kleine alte Hofschaften. Los geht es im nördlichen Teil des Waldgebietes, wir folgen zuerst dem Dickelsbach in westlicher Richtung, dann Schwenk nach Süden vorbei am Stinkesberg bis zur Wasserburg Haus zum Haus (Wurzeln im 9.Jh.) im Angerbachtal. Als nächstes spazieren wir durch den unter Denkmalschutz stehenden Poensgenpark, im 18. Jh. als Barockgarten vom Besitzer der Textilfabrik Cromford angelegt, wurde 1907 vom Industriellen C. Poensgen in einen Landschaftspark nach englischem Vorbild umgewandelt. Die Textilfabrik Cromford war 1783 die erste Fabrik auf dem europäischen Festland, sie ist heute zusammen mit dem Herrenhaus ein LVR-Industriemuseum. Weiter geht es die Anger entlang bis zum Blauen See (aufgelassener Steinbruch / Freilichtbühne), anschließend folgen wir der Bahnstrecke (Essen/Düsseldorf) Richtung R-Hösel, die letzte Etappe am Leversberg vorbei zum Parkplatz.

    Ca. 14 km, leichte Wegstrecke, Auf-/Abstieg ca. 117m

    Donnerstag, 16. Juni bis Sonntag 19. Juni 2022: Langes Wanderwochenende im Tecklenburgerland

    „Der Balkon des Münsterlandes“ mit atemberaubenden Aussichten von grandiosen Felsformationen. Ein Land mit vielen Facetten, sanften Steigungen und anspruchsvollen Bergetappen. Mit unberührter Natur, schmalen Pfaden, verträumten Wegen sowie ausgezeichneten Premiumwanderwegen, den Teutoschleifen.

    Das Land der Töütten/Tödden, dies waren Leinenhändler, die vom 17. bis 19. Jh. durch ganz Nordeuropa zogen um ihre Ware zu verkaufen. Tüöttennachfahre ist z.B. die deutsch-niederländische Unternehmerfamilie Brenninkmeijer (C&A) aus Mettingen, hier befindet sich ein von ihnen gegründetes hochkarätiges Kunstmuseum und das Tüöttenmuseum.

    Unser Standort ist der Luft- und Kneippkurort Tecklenburg mit seiner romantischen Altstadt. Das Hotel liegt ruhig direkt an einer Teutoschleife und dem Hermannsweg. Das Haus verfügt über eine Sonnenterrasse und kostenlose Parkplätze.

    Donnerstag: Wir folgen dem Tecklenburger Bergpfad durch stille Wälder (Waldlehrpfad mit seltenen Baumarten), Abstecher durch Brochterbeck, weiter auf dem Kammrücken mit herrlicher Fernsicht. Auf dem Hexenpfad steigen wir „teuflisch steil“ nach oben bis Tecklenburg. Zum Schluss noch eine Runde durch die historische Altstadt von Tecklenburg.

    Wegstrecke mittel, ca. 13,5 km.

    Freitag: Schiffe gucken am „Nassen Dreieck“ Dortmund-Ems-Kanal und Mittellandkanal. Los geht es an der Schleuse Bevergern, dann eine Runde durch das historische Ortszentrum Bevergern, weiter am Dortmund-Ems-Kanal entlang bis zum Mittellandkanal. Hier geht es nun hoch auf den Teutokamm, vorbei an riesigen Felsen, auf schönen Waldwegen durch herrliche Mischwälder, mit Blick auf den Dortmund-Ems-Kanal.

    Wegstrecke leicht, ca. 16 km. Abkürzung möglich.

    Samstag: „Im Reich des Froschkönigs“ der Holperdorper Rundweg führt uns über Wiesen und weite Wälder, vorbei an Quellen und Steinbrüchen durch eine sanft geschwungene Hügellandschaft.

    Wegstrecke mittel, ca. 13,5 km.

    Sonntag: Wanderung zum sagenumwobenen „Hockenden Weib“ dem wohl bekanntesten Felsen der Dörenther Klippen. In dieser Klippenkette türmen sich über 40 m hohe Felsen aus Sandstein auf und erlauben eine umwerfende Aussicht über das ganze Münsterland.

    Wegstrecke mittel (mit anspruchsvollen Wegabschnitten), ca. 12,5 km.

    Sonntag, 22. Mai 2022: Unterwegs auf den Anhöhen über der Wupper, rund um Solingen-Widdert

    Wir folgen auf einem alten Fernwanderweg (Solingen/Leichlingen) den Weinsberg Bach, vorbei an dem Perreskotten, dem Enderskotten und der Strupsmühle, langsam aber stetig abwärts bis wir nach ca. 4,5 km die Wupper erreichen. Ab dem Wipperkotten (historischer Schleifkotten) geht es in östlicher Richtung an der Wupper entlang, dann Wechsel auf den Solinger Obstweg. Den Hintermeiswinkler Bach kurz aber heftig bergauf bis Widdert, ehemaliger Ausflugsort in den 50er/60er Jahren, umgeben von Hofschaften aus dem 17 Jh. und mit Fernsicht in die Kölner Bucht. Oben angekommen umrunden wir auf dem Klingenpfad Widdert, bleiben dabei immer auf ca. 200 m ü. NHN, dies oberhalb der Wupper, den Hofschaften Oben- und Untenrüden. Zum Schluss durchqueren wir das Weinsberg Bachtal und sind zurück in Höhscheid.

    Strecke ca. 13,5 km, mittlere Wegstrecke

    Sonntag, 24. April 2022: Erholsame Wanderung durch die Hildener Heide und das Ittertal

    Auf dieser Wanderung durch Mischwald und heideähnlicher Landschaft sind wir überwiegend auf dem Neanderlandsteig, seinen Zugangswegen und einer Entdeckerschleife unterwegs. Als erstes umrunden wir die Waldkaserne und befinden uns schon im idyllischen Ittertal, kurzer Abstecher auf den Sandberg (110 m ü. NHN), anschließend weiter in östlicher Richtung zur Bruchermühle. Nun wieder im Ittertal, vorbei an Schloss Caspersbroich (Rittersitz 15 Jh.), machen wir eine Runde um den Kuckesberg, danach zurück in die Hildener Heide. Weiter geht es auf einem sehr schönen Weg den Sandbach entlang, vorbei am ehem. Haaner Flugplatz (1972 – 2008) bis zum Herrenhaus Kesselsweier (16. Jh). Nun noch eine Runde durch den Hildener Stadtwald und wir sind am Ziel.

    Strecke ca. 13,5 km, leichte Wegstrecke

    Sonntag,  27. März 2022:  Anspruchsvolle Wanderung von Velbert-Bleiberg nach Velbert-Langenberg (historische Altstadt)

    Wir folgen zuerst dem Bergischen Weg in nördlicher Richtung hoch zum Rottberg, mit Fernsicht ins Ruhrgebiet, im Asbachtal wechseln wir auf den Neanderlandsteig, weiter über den Vossnacken 246 m ü. NHN, zum Frohnberg, mit Blick auf den Hordtberg  (244 m ü. NHN mit den beiden Langenberger Sendemasten 303 m/170m hoch), nun geht es bergab nach Langenberg 149 m ü. NHN.

    Langenberg erstmalig 1220 urkundlich erwähnt, liegt am Zusammenfluss des Deilbachs und des Hardenberger Bachs, die Textilindustrie führte zum Reichtum des Ortes. Wir nehmen uns die Zeit, die schöne historische Altstadt, eine der am besten erhaltenen NRWs, in aller Ruhe zu besichtigen.

    Zurück geht es auf einer leichten Wegstrecke über die Wallmichrather Höhen 267 m ü. NHN. zum Restaurant-Cafe Haus Nickhorn.

    Sonntag,  20. März 2022:  Anspruchsvolle Wanderung von Velbert-Bleiberg nach Velbert-Langenberg (historische Altstadt)

    Wir folgen zuerst dem Bergischen Weg in nördlicher Richtung hoch zum Rottberg, mit Fernsicht ins Ruhrgebiet, im Asbachtal wechseln wir auf den Neanderlandsteig, weiter über den Vossnacken 246 m ü. NHN, zum Frohnberg, mit Blick auf den Hordtberg  (244 m ü. NHN mit den beiden Langenberger Sendemasten 303 m/170m hoch), nun geht es bergab nach Langenberg 149 m ü. NHN.

    Langenberg erstmalig 1220 urkundlich erwähnt, liegt am Zusammenfluss des Deilbachs und des Hardenberger Bachs, die Textilindustrie führte zum Reichtum des Ortes. Wir nehmen uns die Zeit, die schöne historische Altstadt, eine der am besten erhaltenen NRWs, in aller Ruhe zu besichtigen.

    Zurück geht es auf einer leichten Wegstrecke über die Wallmichrather Höhen 267 m ü. NHN. zum Restaurant-Cafe Haus Nickhorn.

    Sonntag,  20. und Sonntag, 27. Februar 2022:  Winterwanderung von Wermelskirchen-Dabringhausen zum Eifgenbach

    Auf dieser Wanderung, beginnend im Linnefetal, begleitet uns das Plätschern der Flüsse und Bäche nahezu während der gesamten Tour. Der Linnefe folgen wir auf einem kleinen idyllischen Weg bis sie in die Dhünn mündet. Jetzt weiter auf breiteren Wegen entlang der Dhünn vorbei an Haus Maria in der Aue, Resten ehemaliger Pulvermühlen (hier wurde aus der hoch explosiven Mischung von Holzkohle vom Faulbaum, Schwefel und Salpeter, Schwarzpulver hergestellt) bis zum Schöllerhof. Nach Überquerung der Altenberger-Dom-Straße erreichen wir den Eifgenbach, weiter auf dem Jacobsweg parallel zum Fluß, vorbei an den Resten der Eifgenburg, mal auf der linken, mal auf der rechten Uferseite. Kurz vor der Markusmühle verlassen wir das Eifgenbachtal und es folgt die einzige Bergetappe hoch nach Limmringhausen, nachfolgend zurück ins Linnefetal und zum Pfannkuchenhaus Coenenmühle.

    Strecke ca. 14,5 km,  mittlere Wegstrecke

    Sonntag, 16. und Sonntag, 23. Januar 2022:  Wanderung in der Lintorfer Mark und dem Rottbachtal, Mülheim-Selbeck

    Wir starten auf dem Neanderlandsteig in Mülheim-Selbeck, umrunden die Kirche St.Theresia, vorbei am Golfclub Mülheim an der Ruhr und schon befinden wir uns im Landschaftsschutzgebiet Lintorfer Mark. Nach Überquerung der A3 verlassen wir den Neanderlandsteig und schwenken in den Druchter Wald, ehemaliges Erzabbaugebiet, eine Gegend um die sich Horrorgeschichten und Legenden ranken. Durchqueren das Gelände Maria von der Drucht in Richtung Entenfang (ehem. Kiesgrube) gespeist vom Wambach und Rottbach, beide Bäche und ihre Auen sind als Naturschutzgebiet ausgewiesen. In den eichen- und erlenreichen Auenwäldern sind Pfeifengras, Farne und Torfmoos erhalten geblieben. Nachdem wir erneut die A3 überquert haben geht es zum Schluss durch Grünland, Viehweiden und Wiesen, die als Landschaftsschutzgebiet geschutzt sind. Schlusseinkehr Tennis-Club Selbeck.

    Strecke ca. 13 km,  leichte Wegstrecke