Ruhrgebiet Mitte-West

Leitungsteam wandern

Gabriele Laue  –  Andreas Ottawa  –  Sabine Müller  –  Walter Horn

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oder: Ruhrgebiet-MW [ at ] 49ontop.de

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Veranstaltungen der Wandergruppe Ruhrgebiet Mitte-West:

 

    Sonntag, 06. Dezember 2026: Abschlusswanderung Mattlerbusch

    Unsere Abschlußwanderung und einschließende Einkehr führt uns dieses Mal nach Oberhausen in den Mattlerbusch und seine nähere Umgebung. Der Revierpark Mattlerbusch liegt im Duisburger Stadtbezirk Hamborn. Der Volksparkbewegung folgte ab den 1960er Jahren der Revierparkgedanke, in dem sich die Arbeiter und Familien naturnah erholen konnten, mit entsprechenden Freizeitangeboten, die neben Flanieren auch Sport und Spiel beinhalteten. Der Revierpark Mattlerbusch entstand 1979 als letzter der fünf Revierparks im Ruhrgebiet und zwar um den historischen Mattlerhof.

    Wegstrecke ca. 10 km, Gehzeit ca. 3 Std., Schwierigkeitsgrad einfach

    Sonntag 15. November 2026: Lohheider Mühle am Lohheidesee

    Niederrheinische Atmosphäre mit Feldern und Seen empfängt uns in Baerl. Wir durchstreifen den herbstlichen Wald zur Lohheider Mühle. Der Lohheidesee wartet auf seine Umrundung um danach durch den wunderschönen Baerler Busch unsere Rundwanderung zu beenden.

    Danach kehren wir ein.

    Wegstrecke ca. 12 km, Schwierigkeitsgrad einfach

    Sonntag, 25. Oktober 2026: Urban Trail Oberhausen

    Urban Trails sind Stadtwanderwege, die durch vielfältige Stadtlandschaften führen – von Industriekultur über Kreativszene und Stadtgeschichte bis hin zu Natur und Alltagskultur. Sie sprechen junge, kreative Menschen und Trendsetter an, aber auch Outdoor‑Fans, Stadtentdecker und Touristen. Ganz klar: Das ist doch was für uns. Urban Trails liegen im Ruhrgebiet voll im Trend. Nach Hagen, Mülheim und Dortmund gibt es nun einen Urban Trail in Oberhausen – und der zeigt eindrucksvoll, wie abwechslungsreich die Stadt ist. Ob Olis Büdchen, Marina, die älteste Arbeitersiedlung im Ruhrgebiet, der tanzende Strommast, ob Tausendfüßlerbrücke oder Schwarzes Tor – Oberhausen hat viele überraschende Orte, die man am besten zu Fuß entdeckt.

    Wir starten im Stadtteil Eisenheim und beenden die Tour am Hauptbahnhof.

    In der Nähe kehren wir in die älteste Pizzeria Oberhausens ein – seit 1968 im Familienbesitz: Bodenständige Küche mit Pizza und Pasta und ganz ohne Schickimicki.

    Wegstrecke 11 km, Gehzeit 3,5 – 4 Std., Schwierigkeitsgrad einfach

    Samstag, 10. Oktober 2026: Hofsafari auf dem Biolandhof Frohnenbruch

    Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen eines Biohofes, welcher in 2025 mit dem Bundespreis Ökologischer Landbau ausgezeichnet wurde. Der Biolandhof ist auf dem ehemaligen Rittergut Frohnenbruch seit sieben Generationen im Besitz von Familie Bird. Besonders wichtig ist Ihnen die Transparenz in der Tierhaltung und Fleischverarbeitung. Legehennen und Bruderhähne, Rinder und Freilandschweine prägen den Betrieb. Der Bauernhof hat einen großen Hofladen und liegt mit seinem gemütlichen Cafè am Weiher und der Gläsernen Bio-Metzgerei am schönen Niederrhein.

    Mit dem Trecker bzw. auf einem offenen Anhänger machen wir eine Rundfahrt über den Hof, lassen uns einiges erklären und können selbst Fragen stellen.

    Die Einkehr ins Hofcafè rundet unseren Besuch ab.

    Sonntag, 04. Oktober 2026: Malerische Runde in Essen-Werden und Fischlaken

    Heute starten wir ab Bahnhof Essen-Werden und gehen zunächst Richtung Altstadt Essen-Werden, welche schöne alte und historische Gebäude aufweist. Es gibt hier eine Vielzahl von gemütlichen Restaurants und Cafes. Weiter geht es bergauf und wir sind bald oberhalb des Baldeneysees, wo uns ein toller Panoramablick erwartet. Landidylle ganz nah an der Stadt, einfach wunderschön. Es gibt auch noch einige wenige Bauernhöfe in Alt-Fischlaken. Hier bietet sich das Bild einer Höfe-Gruppe. Unser Rundweg führt uns ein Stück direkt am Baldeneysee vorbei, bevor wir über malerische Feldwege über die Barkhovenallee oberhalb von der Basilika St. Ludgerus wieder zurück zum Ausgangspunkt kommen.

    Einkehren werden wir in den Tuchmacherstuben in Essen-Werden.

    Wegstrecke ca. 12,5 km, Gehzeit 3,5 Std., Schwierigkeitsgrad mittelschwer (230m Höhenunterschied)

    Sonntag, 20. September 2026: Halden Hoppenbruch und Hoheward

    Als eine der ersten Halden des Ruhrgebiets wurde die Halde Hoppenbruch bereits während ihrer Schüttung als Landschaftsbauwerk gestaltet, bepflanzt und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das große Windrad ist schon von weitem zu sehen und als Kraftwerk hat es die Kapazität ca. 1900 Haushalte mit Strom zu versorgen. Die Sicht auf die Schwesterhalde Hoheward mit ihrem „Horizontobservatorium“ und der „Sonnenuhr“ ist wunderbar.

    Im Süden der Städte Herten und Recklinghausen öffnen sich sprichwörtlich neue Horizonte. Der freie Panoramablick von den Plateaus der Halde Hoheward über weite Bereiche des Ruhrgebiets ist beeindruckend, ebenso wie der Ausblick von den Balkonen längs des Mittelpunktes und Wahrzeichen des Landschaftsparks ist die 170 ha große und 151 m ü. NN hohe Halde Hoheward, geschüttet aus 180 Millionen Tonnen Bergematerial. Umgestaltet zu einer ungewöhnlichen Freizeit- und Kulturlandschaft ist sie ein „herausragender“ Ort im Ruhrgebiet. Zentrales Thema auf der Halde ist die Horizontastronomie. Hier herrschen ideale Bedingungen für die Beobachtung der Himmelszyklen und Gestirne. Die beiden astronomischen Plateaus des Horizontobservatoriums und der Sonnenuhr veranschaulichen dieses Wissensgebiet als Tages- und Jahreszeitkalender.

    Wegstrecke ca. 10 km, 160 Höhenmeter – leichte Tour

    Sonntag, 06. September 2026: Malerische Runde in Essen-Werden und Fischlaken

    Heute starten wir ab Bahnhof Essen-Werden und gehen zunächst Richtung Altstadt Essen-Werden, welche schöne alte und historische Gebäude aufweist. Es gibt hier eine Vielzahl von gemütlichen Restaurants und Cafes. Weiter geht es bergauf und wir sind bald oberhalb des Baldeneysees, wo uns ein toller Panoramablick erwartet. Landidylle ganz nah an der Stadt, einfach wunderschön. Es gibt auch noch einige wenige Bauernhöfe in Alt-Fischlaken. Hier bietet sich das Bild einer Höfe-Gruppe. Unser Rundweg führt uns ein Stück direkt am Baldeneysee vorbei, bevor wir über malerische Feldwege über die Barkhovenallee oberhalb von der Basilika St. Ludgerus wieder zurück zum Ausgangspunkt kommen.

    Einkehren werden wir in den Tuchmacherstuben in Essen-Werden.

    Wegstrecke ca. 12,5 km, Gehzeit 3,5 Std., Schwierigkeitsgrad mittelschwer (230 m Höhenunterschied)

    Sonntag, 23. August 2026: Wanderung auf den Mechtenberg, durch den Urwald „Rheinelbe“ und auf die Himmelstreppe

    Mitten im Ruhrpott zwischen den Städten Essen, Gelsenkirchen und Wattenscheid gelegen und doch ländlich und grün! Wir beginnen unsere Wanderung am Bauernhof am Mechtenberg. Wir werden diesen Berg als erstes erklimmen und am Bismarckturm die erste Aussicht genießen. Der Mechtenberg ist keine künstliche Halde, sondern ein natürlicher Hügel. Durch Bergsenkungen wurde er sogar flacher. Es geht vorbei an der Zeche Rheinelbe in einen Skulpturenpark. Es folgt ein Abstecher zur Zeche Holland. Wir nähern uns der Halde Rheinelbe und besteigen über die Himmelstreppe den Gipfel, der von einer 10 Meter hohen Skulptur des Künstlers Herman Prigann gekrönt wird. Hier kann man den Blick weit über die angrenzenden Städte Bochum, Gelsenkirchen und Essen schweifen lassen.

    Von dort geht es zurück zum Ausgangspunkt und wir schließen die Wanderung bei Kaffee und Kuchen im Bauernhof am Mechtenberg ab.

    Wegstrecke ca. 11 km, abgesehen von der Halde Rheinelbe keine nennenswerten Steigungen, ca. 100 Höhenmeter, teilweise unbefestigte Waldwege, daher sind wie immer feste Schuhe zu empfehlen.

    Sonntag, 9. August 2026: Ausflug in den Botanischen Garten Bochum

    Bei dieser Tour erkunden wir einen der renommiertesten Botanischen Gärten Deutschlands, eine grüne Oase am Rande der Uni Bochum. Mit seiner Sammlung von über 10.000 Pflanzenarten lädt er dazu ein, die Schönheit und Vielfalt der Natur zu entdecken. Schauen wir´mal, was Anfang August so alles blüht. Der Garten erstreckt sich über eine Fläche von 13 ha und ist geografisch gegliedert. Wir begeben uns auf eine botanische Weltreise vom Tertiärgarten über Dünen bis in die Alpenregion. Der Chinesische Garten, ein Ort voller Anmut und fernöstlicher Harmonie, zieht jeden sofort in seinen Bann.

    Damit wir auch verstehen, was wir sehen, begleitet uns ein Doktorand der Ruhr-Uni auf einer 90‑minütigen Insider‑Führung. Er zeigt uns die spannendsten Ecken, erzählt Hintergründe, die man sonst nicht erfahren würde, und öffnet den Blick für Details, die man leicht übersieht. Danach bleibt Zeit für eigene Entdeckungen: Tropenhaus, Savannenhaus, Wüstenhaus – exotische Pflanzen, beeindruckende Kakteen, Farben, Formen, Düfte. Jeder findet hier oder aber im Freigelände seinen Lieblingsort. Und wer noch Lust auf ein gemütliches Ausklingen hat, spaziert vorbei an den Lottentaler Teichen mit nach BO‑Querenburg auf der anderen Seite der Uni (2 – 3 km).

    Ob Waffeln, Getränke oder ein kleiner Imbiss – das entscheiden wir spontan vor Ort.

    Sonntag,19. Juli 2026: Natur, Geschichte und kleine Entdeckungen bei Gelsenkirchen

    Diesmal gehen wir im Norden von Gelsenkirchen auf eine abwechslungsreiche Entdeckungstour. Unsere Wege führen häufig unter alten Baumriesen entlang, vorbei an kleinen Teichen und plätschernden Bächen – perfekte Orte, um kurz stehen zu bleiben und die Umgebung wirken zu lassen, nicht nur an heißen Sommertagen. Wir streifen u. a. durch die Parkanlage von Schloss Berge, wo sich gepflegte Gartenkultur und natürliche Landschaft auf besonders schöne Weise ergänzen. Zum Abschluss führt uns der Weg in die kleine, feine Werkssiedlung Schievenfeld. Die zwischen 1912 und 1914 entstandene Siedlung unterscheidet sich vom klassischen Typ einer Arbeitersiedlung. Hier begegnet uns ein charmantes Stück Regionalgeschichte, das mit seinen liebevoll erhaltenen Häusern und dem reizvollen Torhaus eine ganz eigene Stimmung ausstrahlt. Auf unserer Route begegnen wir immer wieder dem schönsten Friedhof Gelsenkirchens. Die Anlage hat eine besondere, ruhige Atmosphäre: Uralte Gräber und Gruften wechseln sich ab mit wunderschön gestalteten Gärten der Erinnerung – Orte, die zum Innehalten und Durchatmen einladen. Einkehren werden wir zum Abschluss in einem nahegelegenen Bauernhofcafe.

    Wegstrecke 10 km, Gehzeit 3 Std., Anforderung einfach